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Frank Trummel

Die Flecken auf Zimmerdecken

"...heble ein Bier nach dem anderen auf / und verdaue den Anblick / der fleckigen Zimmerdecke…" [mehr]

Laken

Frank Trummel

Überleben auf dreckigen Laken

"Das Laken hab ich seit Monaten / nicht mehr gewechselt." [mehr]

SANYO DIGITAL CAMERA

Rüdiger Saß

Und dann …

… dann träumte sie von einem Leben in der Stadt, denn sie wusste, Stadtluft mache frei. [mehr]

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Daniel Ableev

Avantgas

Dreidimensionale Balsamierungskünste kogelartig ausgelotet und eingelöf-löf [mehr]

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Frank Trummel

Erinnerung an dein wummerndes Knie

In deinem Bett lieg ich neben dir, weil du nicht wolltest dass ich noch fahre nach dem ganzen Wein ... [mehr]

Wand

Frank Trummel

Interview

Und, was machen sie so? / Mit der Frage aller Fragen – / Womit versuchen sie ihr Glück? / Schreiben. [mehr]

ghosthouse
neue literatur:

Der Geist

Von Joachim Friedrich

Der Umgang mit dem Geist in meinem kleinen Zimmer gestaltet sich nun schon seit einigen Jahren konfliktfrei und harmonisch. Nach einer kurzen Phase des Misstrauens und – wie ich gestehen muss – der Angst (die wahrscheinlich nur von mir ausgelebt wurde und damit also eine einseitige Gemütsbewegung blieb) gingen wir uns aus dem Weg. [mehr]

Hotel America

Von Hartmut Malorny

"Es sind Kinder, quadratisch und rund zugleich. Besser gesagt: voluminös. Sie haben Plastikeimer dabei, sie füllen sie schichtweise mit Toast, Würstchen, Marmelade und Rührei. Die Mutter bittet einen Kellner um Traghilfe. Bevor sie alle meinen Tisch erreichen, bin ich weg. 10 Uhr, die Bar öffnet. Ich brauche meinen Arm nur auf den Tresen zu legen, damit der Kellner das dämliche ...[mehr]

doncish

An den unbekannten Mann


Foto: doncish Gestern um diese Zeit hast du neben mir gesessen. Es wäre leicht gewesen, dich anzusprechen. Fast eine Stunde lang saßen wir nebeneinander, auf Armeslänge. Ich vor meinem Notebook, du vor deinem. Du hattest im IC Fahrradabteil den Platz direkt neben mir und ich hätte dich berühren können und hätte dazu nicht einmal meinen Arm ganz ausstrecken müssen. [mehr]

Hartmut Malorny

Leonardo


my name is murderkid (Foto: H.Malorny) Leonardo bewegte sich nicht, er stand da und war vom Relief der alten Steinmauer kaum zu unterscheiden. Warten war sein Job. Er blieb nicht lange in einer Stadt. Niemand kannte ihn, weil niemand genau sagen konnte wer er war. Seine Hände rochen permanent nach Desinfektionsmittel, sie waren feingliedrig und weiß und lang. Der Rest seines Körpers glich einer Schlange, er ... [mehr]

Rüdiger Saß

Und ewig stinkt der Schritt


ecke Regen strähnt, und ewig stinkt der Schritt, Regen strähnt und stöhnt, von links oben nach rechts unten, es tropft aus einem aufgewühlten Wolkendickicht heraus, und die Reifen unzähliger Autos rauschen über nasses Pflaster hinweg, und die Bäume, kahl wie ein Glatzkopf, wiegen sich zur Melodie eines rauen Winterwindes, und ewig stinkt der Schritt. Ein Tropfenspektakel, dazu das unablässige Reifenrauschen und ... [mehr]