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Rüdiger Saß

Und dann …

… dann träumte sie von einem Leben in der Stadt, denn sie wusste, Stadtluft mache frei. [mehr]

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Daniel Ableev

Avantgas

Dreidimensionale Balsamierungskünste kogelartig ausgelotet und eingelöf-löf [mehr]

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Frank Trummel

Erinnerung an dein wummerndes Knie

In deinem Bett lieg ich neben dir, weil du nicht wolltest dass ich noch fahre nach dem ganzen Wein ... [mehr]

Wand

Frank Trummel

Interview

Und, was machen sie so? / Mit der Frage aller Fragen – / Womit versuchen sie ihr Glück? / Schreiben. [mehr]

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Christian Peitzmeier

Duo Abgesang

skelettierte finger hauen in die tasten musik zur apokalypse: dissonante regungen des prinzips zerstörung [mehr]

ichwillnicht

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ICH WILL NICHT

ICH WILL NICHT ICH WILL NICHT ICH WILL NICHT [mehr]

Hartmuth Malorny: Rooms
neue literatur:

Hotel America

Von Hartmut Malorny

"Es sind Kinder, quadratisch und rund zugleich. Besser gesagt: voluminös. Sie haben Plastikeimer dabei, sie füllen sie schichtweise mit Toast, Würstchen, Marmelade und Rührei. Die Mutter bittet einen Kellner um Traghilfe. Bevor sie alle meinen Tisch erreichen, bin ich weg. 10 Uhr, die Bar öffnet. Ich brauche meinen Arm nur auf den Tresen zu legen, damit der Kellner das dämliche Armband erkennt, dann mixt er mir einen Gin-Tonic. All-inclusive. Wer das bucht, braucht Potenzial, ob in Leber, Leib oder Seele." [mehr]

An den unbekannten Mann

Von doncish

Gestern um diese Zeit hast du neben mir gesessen. Es wäre leicht gewesen, dich anzusprechen. Fast eine Stunde lang saßen wir nebeneinander, auf Armeslänge. Ich vor meinem Notebook, du vor deinem. Du hattest im IC Fahrradabteil den Platz direkt neben mir und ich hätte dich berühren können und hätte dazu nicht einmal meinen Arm ganz ausstrecken müssen. [mehr]

Hartmut Malorny

Leonardo


my name is murderkid (Foto: H.Malorny) Leonardo bewegte sich nicht, er stand da und war vom Relief der alten Steinmauer kaum zu unterscheiden. Warten war sein Job. Er blieb nicht lange in einer Stadt. Niemand kannte ihn, weil niemand genau sagen konnte wer er war. Seine Hände rochen permanent nach Desinfektionsmittel, sie waren feingliedrig und weiß und lang. Der Rest seines Körpers glich einer Schlange, er ... [mehr]

Rüdiger Saß

Und ewig stinkt der Schritt


ecke Regen strähnt, und ewig stinkt der Schritt, Regen strähnt und stöhnt, von links oben nach rechts unten, es tropft aus einem aufgewühlten Wolkendickicht heraus, und die Reifen unzähliger Autos rauschen über nasses Pflaster hinweg, und die Bäume, kahl wie ein Glatzkopf, wiegen sich zur Melodie eines rauen Winterwindes, und ewig stinkt der Schritt. Ein Tropfenspektakel, dazu das unablässige Reifenrauschen und ... [mehr]

Joachim Friedrich

Ohne Titel.


gas280px Die blaue Gaskartusche hatte er im Laden montiert, unter Aufsicht der Verkäuferin. Da er zusätzlich eine Rolle Klebeband kaufte, ein sogenanntes Gaffa-Band, ging sie davon aus, hier rüste sich ein junger Mann für den Besuch eines Musikfestivals. Das erklärte sie sowohl gegenüber der Polizei wie auch der Mutter, die zwei Wochen später den Laden aufsuchte. [mehr]