Paul Laub
Paul Laub
Baujahr '77. Sachse. Zuweilen manisch produktiver Poet von mild-heroischem Gemüt. Gelernter Straßenbauer mit nachgeholtem Abitur. Vorerst akademische Ausbildung verweigert, da Autodidakt mit Hang zur funktionellen Ästhetik. Genießt die Lektüre Nietzsches, ohne dessen Allüren anheim zu fallen. Versucht die "alten" Regeln der deutschen Dichtung in all ihrer bewährten Schönheit beizubehalten und segelt in ihrem Wind zeitgemäß hart am Schaum. Zum Zwecke der Ideenfindung sind ihm Entmenschungen sowohl, als auch Beobachtungen des Alltäglichen und vor allem entspannte Sessions auf bockharten Slacklines notwendiges Elixier. Verdient sein Geld mit Kino. Besuchen Sie ihn auf seinem Projekt "Lyrische Blogfront" (www.blogfront.de).
Von Paul Laub in der Kaschemme:
Nur nie zu viel…
"Hätt ich die Wahl… ich würde nie mehr wählen. / Ich nähme einfach, und ich nähme gern." [mehr]
Zwischenbetrachtung…
"Du lässt die Männer kommen, lässt sie gehen. / Ob einer treu war, weißt du nicht genau. / Du bist vom Kopf bis zu den Zeigezehen / der Inbegriff der ganz modernen Frau." [mehr]
Dichters Nachtspaziergang…
"Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen. / Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen. / Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen / Irrwechselgang versteckter Eloquenzen." [mehr]
“Azure”
"Vorm Fenster malt der Herbst sein Grau-in-grau. / Kapuze, grüner Tee und irgendwas, / das Ordnung hält. Ich wipp im Takt und schau ..." [mehr]
Anblick…
"In solche Augen möcht ich manchmal schauen: / die irgendetwas wissen und nicht flunkern, ..." [mehr]
Stiller Abend…
"Der Tag verweht in herbstlich-buntem Schweigen. / Durch flacher Balustraden Gleichmaß loht / der Abend ..." [mehr]
Kontoauszug…
"Den Kopf, den wir uns machen, wird’s nicht kosten. / Verrückte Welt. Wer käme darin klar? / Das kleine Glück steht stets auf morschen Pfosten:" [mehr]
Nachts am Schreibtisch…
Mal wieder Nacht. Du liegst im Bett mit Nietzsche. Ich hab die ganzen Bücher schon gelesen. Der Mond rollt wie mit rostigem Gequietsche von Dach zu Dach. [mehr]
Feierabend…
Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot. Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai. Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot, entwichen aus der nahen Bäckerei. [mehr]
Vision 2009…
Die Stammtischphilosophen trinken still. / Der Bürger darf sich seine Meinung schenken / und endlich ruhig fernsehn, wann er will. [mehr]







