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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; Paul Laub</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Nur nie zu viel&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 22:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Hätt ich die Wahl… ich würde nie mehr wählen. / 
Ich nähme einfach, und ich nähme gern."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätt ich die Wahl… ich würde nie mehr wählen.<br />
Ich nähme einfach, und ich nähme gern.<br />
Doch nur soviel wie (ohne mich zu quälen)<br />
ich tragen, essen, lieben kann. Es zählen<br />
die Dinge, die ich heute brauch. Zu fern<br />
liegt alles was da kommt und kommen kann:<br />
Wer mäßig nimmt, der bleibt ein freier Mann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/nurniezuviel_500x.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/nurniezuviel_500x.jpg" alt="Foto: aw" title="nurniezuviel_500x" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-1286" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwischenbetrachtung&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Starke-Frauen-Krimis]]></category>

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		<description><![CDATA["Du lässt die Männer kommen, lässt sie gehen. /
Ob einer treu war, weißt du nicht genau. /
Du bist vom Kopf bis zu den Zeigezehen /
der Inbegriff der ganz modernen Frau."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du lässt die Männer kommen, lässt sie gehen.<br />
Ob einer treu war, weißt du nicht genau.<br />
Du bist vom Kopf bis zu den Zeigezehen<br />
der Inbegriff der ganz modernen Frau.</p>
<p>Du kürzt das Haar, wo es nicht hingehört.<br />
Ansonsten aber bist du ganz natürlich.<br />
Du sprichst es deutlich aus, wenn dich was stört<br />
und liebst es ab und an recht ungebührlich.</p>
<p>Du magst Geschenke, aber nicht die großen.<br />
Denn Herzen, sagst du, kauft man sich nicht ein:<br />
So bist du öfter auf Granit gestoßen,<br />
doch bliebst dir treu und herzlich gern allein.</p>
<p>Natürlich träumst du auch von einem Prinz.<br />
Er braucht nichts weiter, als dich froh zu machen.<br />
Er kann durchaus ein Rumbuff sein und - Stimmt‘s? -<br />
vor allem müssen seine Augen lachen.</p>
<p>Wenn du mal gähnst, dann muss er mit dir gähnen.<br />
Und wenn er küsst, soll er dir an die Wangen<br />
die großen Hände legen und dir Strähnen<br />
beiseite streifen - und sich an dich lehnen,<br />
wenn du was Leises sagst: von Liebe… und Verlangen.</p>
<p>(9. August 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dichters Nachtspaziergang&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA["Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen. /
Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen. /
Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen /
Irrwechselgang versteckter Eloquenzen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1282" title="nachtspaziergang_hoch" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/12/nachtspaziergang_hoch.jpg" alt="nachtspaziergang_hoch" width="100" height="855" />Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen.<br />
Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen.<br />
Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen<br />
Irrwechselgang versteckter Eloquenzen.</p>
<p>Muss ja nicht jeder wissen, was ich treibe.<br />
Die Schnäppchenjäger sonder Feingeistsinn -<br />
was wissen die von meiner innren Bleibe,<br />
die mich zu dem macht, der ich wirklich bin!</p>
<p>Was wissen die von Wellen und Musik,<br />
Dreifaltigkeitsmomenten und gelebten<br />
Unsäglichkeiten und von den aspik-<br />
nen Nächten, die entseelt vor Liebe bebten?</p>
<p>Hausmauerschattenschleichgang. Auf der Suche<br />
nach irgendwas, das lohnt, es aufzuschreiben.<br />
Ein kühles Bier, der Ignoranz zum Fluche?<br />
Na immer doch! Und auf das Dichtertreiben!!!</p>
<p>Biergarten. Ha! Schenk ein, Frau Wirtin! Heute<br />
hockt dir der Letzte, Frohste stumm bei Tisch<br />
und schreibt im Beisein wohlstandsstarrer Leute<br />
sein Manifest vorm Hinterhofgebüsch.</p>
<p>Schenk ein, Frau Wirtin! Alles dreht im Kreis.<br />
Wo ist mein Windspiel? Wo mein Mittelfinger?<br />
Wie viele Küsse küsste ich um welchen Preis?<br />
Schenk ein, Frau Wirtin! Auf das Reimgeschlinger.</p>
<p>Gradwanderung an Haschischzigaretten.<br />
Wohin das Auge blickt, ist Stadtgewimmel.<br />
Von grauen, unverzierten Häuserglätten<br />
tropf Nacht und Rausch und kalter Sternenhimmel.</p>
<p>Handindentaschenheimweg. Wie wir kommen,<br />
so gehn wir wieder. Altes, altes Spiel.<br />
Was zählt, ist, was man für sich mitgenommen… - -<br />
Dies Gleichzuhausesein ist auch kein Ziel.</p>
<p>Noch eine kleine Runde in den Park?<br />
Zum großem Welken? Und den flachen Teichen?<br />
Der Herbst geht einem ganz durch Mark<br />
und Bein - welch metaphysisches Vergleichen…</p>
<p>(9. September 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Azure&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Augenblick]]></category>
		<category><![CDATA[grau]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA["Vorm Fenster malt der Herbst sein Grau-in-grau. / Kapuze, grüner Tee und irgendwas, / das Ordnung hält. Ich wipp im Takt und schau ..."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nachmittag und dieser satte Bass!!!…<br />
Vorm Fenster malt der Herbst sein Grau-in-grau.<br />
Kapuze, grüner Tee und irgendwas,<br />
das Ordnung hält. Ich wipp im Takt und schau</p>
<p>in ein von Beats verschwomm‘nes, dickes Nichts.<br />
Was ist noch Welt? Was Traum? Was ist noch Gott?<br />
Dreh, Schönste, lauter, und dann - des Gewichts,<br />
des Überschwangs bewusst - dreh durch! Der Spott</p>
<p>des Durchschnitts brächte mich sonst sicher um.<br />
Siehst du den Horizont? Er hört nie auf.<br />
Egal, wie weit man läuft… - - Ja,… sei es drum:<br />
Ich nehm‘s, weil wir es sind, in Kauf. </p>
<p>(13. Oktober 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Anblick…</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Augenblick]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>

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		<description><![CDATA["In solche Augen möcht ich manchmal schauen: / die irgendetwas wissen und nicht flunkern, ..."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In solche Augen möcht ich manchmal schauen:<br />
die irgendetwas wissen und nicht flunkern,<br />
die eine große Sehnsucht in sich bunkern<br />
und die so schön sind wie ein Morgengrauen.</p>
<p>Ich möchte ihren Blick mit Rausch betrachten,<br />
vielleicht, dass sie sich an mir kurz erschrecken,<br />
und möchte dann dies sanfte Glitzern schmecken,<br />
wenn sie sich in Beruhigung umnachten. </p>
<p>(28. Oktober 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Stiller Abend…</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 22:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[Augenblick]]></category>

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		<description><![CDATA["Der Tag verweht in herbstlich-buntem Schweigen. / Durch flacher Balustraden Gleichmaß loht / der Abend ..."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1274" title="herbst_laub" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/11/herbst_laub-250x250.jpg" alt="herbst_laub" width="125" height="125" />Der Tag verweht in herbstlich-buntem Schweigen.<br />
Durch flacher Balustraden Gleichmaß loht<br />
der Abend wie ein Flammenzungenreigen<br />
in schmale Augen. Nur mit Müh und Not</p>
<p>erwehrt sich die Betrachtung eines bangen<br />
Gefühls aus dumpfer Sehnsucht nach daheim.<br />
Ein kalter Wind erfrischt die heißen Wangen<br />
und über Mauern, die mit wildem Wein</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1274" title="herbst_laub" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/11/herbst_laub-250x250.jpg" alt="herbst_laub" width="125" height="125" />bedeckt sind, lispeln dürre Birkenzweige…<br />
Ich sauge einen letzten tiefen Zug<br />
von meiner Zigarette und verneige<br />
mich vor des schönen Augenblicks Betrug.</p>
<p>(27. September 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kontoauszug…</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Den Kopf, den wir uns machen, wird’s nicht kosten. / Verrückte Welt. Wer käme darin klar? / Das kleine Glück steht stets auf morschen Pfosten:"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Kopf, den wir uns machen, wird’s nicht kosten.<br />
Verrückte Welt. Wer käme darin klar?<br />
Das kleine Glück steht stets auf morschen Pfosten:<br />
Unsicherheiten an Besitz Tartare -<br />
mit rotem, schwerem Wein dazu. Zum Spülen.</p>
<p>Mein Blick schweift über Dächer, und die Hand<br />
zerknüllt, nebst Herbstlaubfarbenfrohgefühlen,<br />
den Wunsch nach Ostseestrand… </p>
<p>(23. Oktober 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachts am Schreibtisch…</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 05:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Nacht. Du liegst im Bett mit Nietzsche.
Ich hab die ganzen Bücher schon gelesen.
Der Mond rollt wie mit rostigem Gequietsche
von Dach zu Dach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Nacht. Du liegst im Bett mit Nietzsche.<br />
Ich hab die ganzen Bücher schon gelesen.<br />
Der Mond rollt wie mit rostigem Gequietsche<br />
von Dach zu Dach. Und irgendein Verwesen<br />
liegt in der Luft. Ich glaube, ich ersticke,<br />
wenn nicht bald was Heroisches passiert.<br />
Soll ich mich zu dir legen? Deine Blicke<br />
sind wiedermal mit Zuckerguss glasiert.</p>
<p>Noch zwing ich mich zu meinen wirren Reimen.<br />
Sie fließen schlecht. Der Sommer drückt mich platt.<br />
Mir kommt es vor, als würd ich Wörter leimen.<br />
Beschissnes Sattsein! Gottverfluchte Stadt!<br />
Verdammter Lethargien windstiller Hafen! - -<br />
Da stehst du hinter mir und sagst: Nichtwahr,<br />
nie hat man alles? - Ärmster. Lass uns schlafen.<br />
Und, übrigens… du hast ein graues Haar…</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/10/mondnacht_350x.jpg"><img class="size-full wp-image-1191 alignnone" title="mondnacht_350x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/10/mondnacht_350x.jpg" alt="mondnacht_350x" width="350" height="250" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Feierabend…</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 05:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,
entwichen aus der nahen Bäckerei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/gasse_nachts.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1187" title="gasse_nachts" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/gasse_nachts.jpg" alt="gasse_nachts" width="120" height="282" /></a></p>
<p>Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.<br />
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.<br />
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,<br />
entwichen aus der nahen Bäckerei.</p>
<p>Zwei Bier im Arm. Die Außentreppe knackt.<br />
Wahrscheinlich schläfst du seit fünf Stunden schon.<br />
Und weil du weißt, ich komm noch, schläfst du sicher nackt.<br />
Ich schließ die Tür auf ohne einen Ton.</p>
<p>Die Dielen seufzen herzliches Willkommen.<br />
Es riecht nach Ingwer, Toast und irgendwas mit Huhn.<br />
Wie gern hätt ich den Zug davor genommen -<br />
indes es gab -wie oft- so viel zu tun.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vision 2009…</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/09/vision-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 05:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stammtischphilosophen trinken still. / Der Bürger darf sich seine Meinung schenken / und endlich ruhig fernsehn, wann er will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt die Zeit, in der wir nicht mehr denken:<br />
Die Stammtischphilosophen trinken still.<br />
Der Bürger darf sich seine Meinung schenken<br />
und endlich ruhig fernsehn, wann er will.</p>
<p>Das Grundgesetz hat man zum Amt geschickt.<br />
Für einen Euro piekst es Blätter auf.<br />
Im Internet wird zu viel rumgef**** -<br />
Es wird geschlossen. Freiheit?-Schlussverkauf!:</p>
<p>In kleinen Stücken kann man sie erwerben.<br />
Erinnerung, der schönen Tage wegen.<br />
Wer etwas sagen will, muss einen Antrag erben…<br />
so hat man Zeit, sich’s gut zu überlegen.</p>
<p>Bei Nacht benötigt man kein Straßenlicht,<br />
denn keiner geht -wozu auch- aus dem Haus.<br />
Man trifft sich zwar, doch man vergnügt sich nicht -<br />
man schenkt Verdacht wie einen Blumenstrauß.</p>
<p>Zensoren rütteln an den Wohnungstüren.<br />
Wer nackt ist, gilt als potenziell pervers.<br />
Den Terrorismus sucht man auch bei Tieren,<br />
zumindest sind die Viecher kontrovers.</p>
<p>Es kommt die Zeit, in der wir nicht mehr singen:<br />
Die Dichter haben endlich andre Sorgen.<br />
Und falls wir singen, wird es düster klingen.<br />
Es kommt die Zeit. Vielleicht schon morgen.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/ueberwachungscam1_350x.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1180" title="ueberwachungscam1_350x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/ueberwachungscam1_350x.jpg" alt="ueberwachungscam1_350x" width="350" height="250" /></a></p>]]></content:encoded>
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