Für die Kinder

“Warum schreiben wir? Wie oft hat sich das schon einer von euch gefragt? Geht es um die Dinge, die wir nicht vergessen können – oder wollen? Dinge, die wir nicht verstehen und….” Der Professor ließ seinen Kopf nach unten fallen, um über seine runde Brille schauen zu können, und zog die Augenbrauen hoch. Die Falten auf seiner Stirn waren so tief, dass man dachte, jemand hätte sie mit einem Messer in die Haut geritzt. Ein junger Teilnehmer des Schreibkurses, der weiter vorne saß hatte seine Hand gehoben.

“Ja bitte”, sagte der Professor und deutet auf den jungen Mann in der zweiten Reihe, der seinen Arm nun wieder runternehmen konnte.
“Ich hab Angst vor Papier”, sagte der junge Typ verlegen.
“Was hat das mit meiner Frage zu tun?”
“Das nennt man Papyrophobie”, rief einer von ganz hinten.
Paul mit dem Schnurrbart fing an zu lachen.
“Der hat ja voll einen an der Waffel” platzte es aus ihm heraus.
Der Typ aus der zweiten Reihe drehte sich zu Paul.
“Was ist denn da so komisch dran?”
“Nun lasst uns doch mal bitte zu meiner Frage zurückkehren.” Der Professor bat wieder um Aufmerksamkeit und klopfte mit seinem Stift auf das Pult.
“Um unserer Fantasie ein Forum zu geben?”, rief ein anderer dazwischen.
Der Professor nickte nicht ganz unzufrieden.
“Um nicht zu vergessen”, sagte ein junges Mädchen aus der ersten Reihe.
“Gut möglich”, so der Professor.
“Weil wir nichts anderes können”, sagte ich ohne meinen Arm zu heben.

Unruhe kam auf. Einer sagte, dass es mit Sicherheit noch viel mehr gebe, dass er gut beherrschen würde, aber das Schreiben würde ihn halt reizen. Ein weiterer Teilnehmer machte auf das instinktive menschliche Verlangen, sich mitzuteilen, aufmerksam, während ein älterer Typ seine Brille zurecht rückte und noch hinzufügte, dass es auch den Reiz, nicht vergessen zu werden, in sich berge.
“Das hab ich doch gerade gesagt”, sagte das Mädchen aus der ersten Reihe und drehte sich um.
“Du hast gesagt, um nicht zu vergessen … nicht vergessen zu werden ist aber was ganz anderes”, antwortete der Typ mit der Brille prompt.
“Glaubst du denn wirklich in hundert Jahren liest noch einer deine Geschichten?”, fragte das Mädchen kess.
“In hundert vielleicht nicht, aber…” Der mit der Brille stockte und dachte nochmal eine Sekunde darüber nach. “Ja, warum denn nicht?”
Das Mädchen drehte sich wieder zum Pult und lachte.
“Ha, das Vierauge denkt, er wäre ein Apostel.”
“Was ist denn das für eine schwachsinnige Aussage”, feuerte er gleich zurück.
“Kinder, Kinder”, rief der Professor ins Klassenzimmer und hielt die Hände ermahnend hoch, “Wir wollen uns doch hier nicht gegenseitig die Motivation stehlen. Ein Meister ist noch nicht vom Himmel gefallen.”
“Ich hab die 75 Euro im Voraus bezahlt, gibt es die Möglichkeit, einen Teil davon wieder zubekommen, sagen wir mal, wenn man mit dem Seminar nicht zufrieden war?”, fragte Paul ganz beiläufig.
“Das steht hier nicht zu Debatte, jeder von ihnen wird hier schon auf seine Kosten kommen”, versicherte uns der Professor.

Hier gab es sie alle: Junge, aufstrebende Literaturstudenten, die schon heimlich ihre Dankesrede für den Nobelpreis geschrieben hatten oder die verträumten Boulevard-Zeitschriften-Dichter, die Poesie für ihre Blumentapete schrieben. Es gab Schreiber, die Kredite aufgenommen hatten, damit sie ihre Book-on-Demand Bücher in den Druck geben konnten, um dann jeder Tussi im Bekanntenkreis von ihrer Autorenkarriere zu berichten. Eine junge Frau saß an einem Tisch in der Ecke des Raumes. Sie trug eine Brille mit schwarzem Gestell und stellte dauernd Fragen nach der Philosophie des Schreibens. Sie lächelte so gut wie nie und kümmerte sich stets um den korrekten Sitz ihres spitzen Kragens. Sie hatte eine lange Nase, ein sehr schmales Gesicht, das von dunkel-blonden Locken umgeben war. Im Sarah Jessica Parker Double Contest hätte ich ihr auf jeden Fall das Halbfinale zugetraut. In jüngeren Jahren war sie bestimmt mal die Herausgeberin der Schüler-Frauenzeitschrift, die in jeder zweiten Ausgabe ein Gratis-Kondom mit herausbrachte. Ficken ja, aber verlieben nein, denn Männer sind ja sowieso alles Arschlöcher und wir emanzipierten Frauen mit Designerbrillen und Zehner-Karte fürs Fitness-Center mit Gratis-Protein-Shake im Monat, haben etwas Besseres verdient. Hier saß ich nun und trauerte meinen 75 Euro nach. Das ich mich zur Teilnahme an diesem Kurs entschieden hatte, war mehr oder minder eine Kurzschlussreaktion gewesen. Ich saß zu Hause herum, blätterte durch meine Absagen zahlreicher Verlagshäuser und dachte mir, dass ich es vielleicht mal über einen akademischen Umweg versuchen sollte. Wie viele Schreiber hatten es denn schließlich schon von der Straße geschafft? Nicht jeder wird ein Bukowski, ein John Fante oder ein Hubert Selby Jr. Diese Leute haben doch den vielen verlorenen Schreiberseelen den ganzen Mist erst eingebrockt. Ich sehe diese verzweifelten Schreiberlinge vor meinem geistigen Auge: sie sitzen zu Hause, leeren eine Flasche Bier nach der anderen, schreiben von ihren Tagen in der Gosse und hoffen auf ihren großen Durchbruch. Fante hat’s geschafft. Dann pack ich das auch! Ich sollte vielleicht einfach eine Geschichte schreiben, sie zwanzigtausend Mal ausdrucken und dann die Blätter in der Innenstadt verteilen. Vielleicht kommt ja jemand daher und erzählt mir was für ein unglaubliches Talent ich doch besitze. Dann lächele ich und fühle mich geschmeichelt. Oh, Mann. Ich sollte vielleicht auch mal meinen Arm heben und eine Frage stellen. Schließlich habe ich einiges hingeblättert für diesen Kurs.

Ich hob meinen Arm und kurz darauf nahm mich der Professor auch schon dran.
„Wann, denken Sie, ist der Punkt gekommen, an dem man sich eingestehen sollte, dass man es einfach nicht drauf hat?“, fragte ich und der Professor schaute nachdenklich zu Boden. Mit einer müden Bewegung stand er auf und trottete langsam durch den Raum. Er nahm seine Brille ab und begann auf dem Gestell herum zu kauen. Er bemerkte meine negative Haltung zu der ganzen Sache und wollte nun einmal mehr das Boot vor dem sicheren Untergang bewahren. Er atmete tief ein, kratzte sich die Stirn und machte seinen gekrümmten Rücken gerade. Er stand da, als wäre er im Begriff, vor der ganzen Nation die Nationalhymne zu singen, doch stattdessen sagte er einfach nur in lakonischer Art: „Jedem ist es selbst überlassen, wann er aufgeben will, aber raten würde ich es keinem.“

Ich war mit der Antwort nicht sonderlich zufrieden, aber wahrscheinlich wäre ich mit keiner Antwort zufrieden gewesen. Jeder schaute in diesem Moment auf zu unserem Kursleiter wie zu einem Fremdenführer, der uns aus der trostlosen Wüste hinein ins gelobte Land führen sollte. Doch dieser Führer hatte eigentlich gar keine Ahnung. Er wusste nicht mehr als wir. Jeder hier wusste eigentlich gar nichts und doch nahm er sich das Recht eines angehenden Fachmanns heraus. Wir waren doch nichts. Wir schrieben auch nichts. Wir sagten auch nichts. Wir verbrachten nur unsere gottgegebene Zeit hier und stierten Löcher in die Luft.

„Lasst uns eine Geschichte schreiben“, sagte der Professor schließlich und gab uns als Hausaufgabe für den nächsten Tag eine Geschichte ohne irgendeinen Themenbezug auf. Alle verabschiedeten sich und schmiedeten schon heimlich Pläne, wie man wohl am morgigen Tag den gesamten Kurs mit einer fetzigen Geschichte weghauen könnte. Ich ging nach Hause, trank zwei Flaschen Wein und machte mich an die Arbeit. Bis zu der Sekunde, in der ich vor den anderen Schreibern in spe den Text vortrug war mir eigentlich nicht ganz bewusst, was ich überhaupt geschrieben hatte. Ich setzte an und las vor. Immer wieder verdrehten die Leute im Kurs die Augen oder fingen an zu lachen, während ich vorlas. Dann war es irgendwann zu Ende und überraschenderweise blieb der Applaus aus. Vielleicht hätte ich vorher dem Kursleiter etwas besser folgen und den einen oder anderen Hinweis zur Kenntnis nehmen sollen.

„Deine Geschichte ergibt doch überhaupt keinen Sinn“, sagte Paul zu mir und ich lächelte.
„Der tiefere Sinn steckt im zweiten Absatz“, sagte ich und versicherte mich selbst nochmal. Ja, genau dort lag er verborgen. Aber das versteht ihr alle nicht. Ich nehm mir jetzt mein Robert-Frost-Gedichtebuch, stell mich in die Ecke und höre einfach nicht mehr zu. Da lerne ich doch bestimmt mehr, als in dieser inkompetenten Runde hier. Doch lasst mich vor meinem großen Abtritt noch einmal kurz jemanden zitieren. Ja, ein Zitat. Das passt hier so wunderbar her. Ich zitiere also Bertolt Brecht: So mancher wollt so manches haben was für manchen gar nicht gab: Er wollt sich schlau ein Schlupfloch graben und grub sich nur ein frühes Grab.

„Der nächste, bitte“, sagte der Professor und die Blümchentapeten-Dichterin legte los. Nach der Vortragsstunde bat der Professor jeden von uns zu einem persönlichen, abschließenden Gespräch zu sich ins Büro.
„Herr … ,“ begann er und versuchte sich zu erinnern.
„Nennen Sie mich wie Sie wollen.“
„Genau da liegt das Problem.“
Er goss sich Kaffee aus der Kanne in seine Peanuts-Tasse und begann ein paar Zuckertüten aufzureißen. Das Büro wirkte auf mich mehr wie eine kleine Kantine, als ein Büro. Ein Kühlschrank, eine Mikrowelle, Elektroherd, frische Weintrauben in einer mit Wasser gefüllten Schale, Bananen, glänzende Kirschen in einem Schälchen. Ein kleines Schlaraffenland mit einem schmalen Schreibtisch, einem hölzernen Stuhl davor und ein gerahmtes Mark Rothko Bild an der Wand, das hier ungefähr so gut reinpasste wie der Teufel in den Petersdom.
„Also, Herr … .“ Der Professor schob seine Brille hoch. „Wie spricht man das aus?“
„Hat ihnen meine Geschichte gefallen?“ fragte ich.
„Im Großen und Ganzen … sagen wir mal … ja.“
Ich schmunzelte und trauerte einmal mehr meinen 75 Euro nach.
„Das Problem mit ihrem Text ist, dass ich nicht sonderlich schlau daraus werde.“
„Ach ja?“
„Was soll er aussagen und für wen soll er geschrieben sein?“
„Sie meinen so eine Art Botschaft?“
„Genau. Wie jede Geschichte sie hat.“
„Könnte es nicht sein, dass Sie die Botschaft einfach nicht bemerkt haben?“
„Aber wenn ich sie nicht bemerke, dann haben Sie doch irgendwie das Ziel verfehlt.“
„Das Problem ist wohl, dass, und nun sind wir beim zweiten Punkt, den Sie angesprochen haben, meine Zielgruppe wahrscheinlich nicht aus solch hochangesehenen, akademischen Schwergewichtlern besteht.“
„Und wer ist Ihre Zielgruppe? Für wen schreiben Sie?“ fragte er abschließend und nahm seine Brille ab.
Ich ging einen Moment in mich und überlegte mir, ihm eine Antwort darauf zu geben, aber ich dachte mir, er wird vielleicht selbst früher oder später darauf kommen oder er wird mich einfach vergessen. Keine fünf Sekunden nachdem ich aus der Tür bin, wird er schon den nächsten Kursteilnehmer zu sich herein bitten und ihn mit ähnlichen Kritikpunkten konfrontieren, ohne auch nur einen Funken Erinnerungsvermögen an mich zu verschwenden.

„Kann ich mir eine Banane mitnehmen?“, fragte ich höflich, und in seiner Perplexität brachte er es nur zu einem Nicken. Ich griff mir das Obst, begann schon beim Hinausgehen mit dem Schälen und verschwand.
„Vielen Dank und viel Glück noch“, sagte ich und biss zu.

Marc Mrosk

Jahrgang 82, jobbt, schreibt Geschichten, baut Luftschlösser. Zahlreiche Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturmagazinen. Aktuelles Buch: Los Perdidos Gibt eigene Magazine am laufenden Band heraus, nach LOST VOICES derzeit ROGUE NATION http://rogue-blogue.blogspot.de/

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2 Antworten

  1. Daudieck sagt:

    Das mit der Kurzschlussreaktion klingt nicht glaubwürdig, auch die häufigen Abwehrreaktionen gegen das merkwürdige Seminar wirken eher ein bisschen entlarvend und überheblich. Aber ein ganz interessanter Text, der weniger die Nöte unbekannter Autoren verdeutlicht als die Chuzpe, mit diesen Nöten knallhart Geld zu machen – teure, idiotische Seminare gibt es ja fast für jeden Lebensbereich massenhaft.

    Ich stelle unten mal eine kleine Story von mir ein, die auf andere Weise beschreibt, was der Anerkennungsdruck so hervorbringen kann, unter dem viele selbsternannte Künstler und Schriftsteller stehen:

    Ein Gedicht

    Gerlinde Schallhorn verkehrt in höheren Kreisen. Für Kreise hat sie ein feines Gefühl entwickelt. Es müssen mehrere sein, sie sollten miteinander harmonieren, sich am besten leicht überschneiden. In den letzten Jahren hat Gerlinde entdeckt, dass ihr die Religion etwas gibt – dafür hat sie einen Sitz im Kirchenvorstand bekommen, passt gut zum Rotary-Club und zum Tennisverein.

    Gerlinde hat keine Probleme, außer dass sie ihren Hintern zu groß findet. Neuerdings lässt sie sich öffentlich mit Tillman Mohlendijk sehen, einem Literaten, der seine Texte mit eigenen Holzschnitten begleitet. In der Fußgängerzone, vor etwa zwei Wochen, grübelte Tillman gerade über den Ästhetik-Begriff Bazon Brock’s, als er beim Aufschauen über Gerlinde’s Lächeln stolperte – es war so überraschend, es war so unwiderstehlich süß, dass seine Gedanken für einen Moment aussetzten und er unwillkürlich über sie herfiel. Der kurze Nahkampf, den sie mit einem Seufzer verloren gab, verschaffte Gerlinde Zugang zu einem anderen, nämlich einem Künstlerkreis.

    Auch wenn Mohlendijk sonst nicht viel hat, so hat er doch Ausstrahlung. Man trifft sich bei ihm: Maler, Schreiber, bramarbasierende Performance-Künstler – die ganze schöpferische Hautevolee aus der Provinz strömt zu Mohlendijk’s Vernissagen, um Existenznöte für einen Abend vergessen zu machen. Tillman hat es sogar geschafft, den Vorstand der Stadtsparkasse für seine Werke zu begeistern sowie den ortsansässigen Milchversorgungsbetrieb, in dessen Eingangshalle die Landwirte nun an Aufstellern mit Experimental-Lyrik vorbeistiefeln.

    Für das Wochenende hat Tillman Mohlendijk eine, wie er verkündet, superbe Veranstaltung im Schloss angesetzt. Eingerahmt wird der Abend von Darbietungen eines avantgardistischen Theater-Workshops, der eine Butoh-Performance aufführt, untermalt von dodekaphonischen Klängen Arnold Schönbergs, Titel ‚Danshaku’ – nach dem Namen einer lebensspendenden japanischen Kartoffelsorte. Für Tillman geht es um die Synergie-Effekte, wenn die ländliche Kultur des Umfeldes auf eine revolutionäre Kunstform trifft.

    Den zentralen Teil des Abends aber wird eine Lesung einnehmen. Tillman konnte dafür eine milchgesichtige Slampoetry-Autorin gewinnen, die schon im Fernsehen auftrat, wenn auch nur kurz – außerdem einen deutsch-asiatischen Autoren, Geheimtipp, der seine freie Übersetzung eines aserbeidschanischen Hirtenlieder-Epos vortragen wird. Um die Lesungen aufzulockern, werden auch eher unbekannte Autoren Gelegenheit finden, aus ihren Werken zu lesen. Die Aufgabe, Texte mit Anspruch auszuwählen, hat Tillman schon im Vorfeld souverän gelöst – da wäre nur noch das leidige Problem mit Gerlinde, die ihr poetisches Talent entdeckt hat und ihr neuestes, dazu noch einziges Gedicht dem Publikum persönlich nahebringen möchte.

    Wieder brütet Tillman über dem Blatt Papier, auf dem sie ihre Verse niedergeschrieben hat:

    Die Macht des Schicksals
    Oh, Mond, du gelblicher Gefährte
    wie sehr ich mich nach dir verzehrte
    Oh, Mann, du bärenstarker Recke
    wie gern ich mich bei dir verstecke
    Oh, Leben, du verzücktes Sein
    Du bist so groß und ich so klein

    Dem Sparkassenvorsitzenden gefällt das Werk, er ist direkt begeistert. Der muss schließlich alles bezahlen. Gerlinde kommt herein, sie stellt sich vor Tillman hin und lächelt erwartungsvoll – allein dieses Lächeln, ein Gedicht.

  2. michavrhein sagt:

    Er stand da, als wäre er im Begriff, vor der ganzen Nation die Nationalhymne zu singen – vor Kindern sind die Begriffe Einigkeit und Recht und Freiheit völlig unverständlich. Die Verlogenheit dahinter spüren sie vielleicht, wenn gesungen wird. Siehe:

    http://rheins.de/forum/viewtopic.php?p=2109#2109

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