Kontoauszug…

Den Kopf, den wir uns machen, wird’s nicht kosten.
Verrückte Welt. Wer käme darin klar?
Das kleine Glück steht stets auf morschen Pfosten:
Unsicherheiten an Besitz Tartare –
mit rotem, schwerem Wein dazu. Zum Spülen.

Mein Blick schweift über Dächer, und die Hand
zerknüllt, nebst Herbstlaubfarbenfrohgefühlen,
den Wunsch nach Ostseestrand…

(23. Oktober 2009)

Paul Laub

Baujahr ’77. Sachse. Zuweilen manisch produktiver Poet von mild-heroischem Gemüt. Gelernter Straßenbauer mit nachgeholtem Abitur. Vorerst akademische Ausbildung verweigert, da Autodidakt mit Hang zur funktionellen Ästhetik. Genießt die Lektüre Nietzsches, ohne dessen Allüren anheim zu fallen. Versucht die „alten“ Regeln der deutschen Dichtung in all ihrer bewährten Schönheit beizubehalten und segelt in ihrem Wind zeitgemäß hart am Schaum. Zum Zwecke der Ideenfindung sind ihm Entmenschungen sowohl, als auch Beobachtungen des Alltäglichen und vor allem entspannte Sessions auf bockharten Slacklines notwendiges Elixier. Verdient sein Geld mit Kino. Besuchen Sie ihn auf seinem Projekt „Lyrische Blogfront“ (www.blogfront.de).

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.