Markiert: angst

Mehr gab’s nicht

Ich setzte den Stift ab und visierte den oberen Teil der Serviette an. Hier fang ich an. Hier kommt das erste Wort hin. Ich könnte ja was über den Kellner schreiben und sein unmögliches Verhalten, der ist nämlich gar nicht so scheiß-freundlich, sondern gierig auf das Trinkgeld.

Straßenrand (Rückschnitt)

Am Weihnachtsabend 1997 fuhr ich zu meiner Freundin, um ihr ihr Geschenk zu geben und um sie zu sehen. Um ca. 18.00 Uhr mache ich mich auf den Heimweg.

Moosjesus

Schweinhart Schmorwurst ist einer von denen, die unter die Brücken kriechen, um sich dort vor Regen, Lärm und Leuten zu verbergen.

Kindersachen

„Komm her!“ lockte Vorwitz, „Wir spielen ein lustiges Spiel“, während Fies die Schlinge knüpfte.

Weihnachtstagebuch

„So, alles klar. Dancer, Prancer, Rudolph und die anderen waren beim Tierarzt, haben ihre Impfungen bekommen. Flugtauglichkeit wurde bestätigt. Schlitten von der Werkstatt geholt, auch hier alles in Ordnung.“

Als Trinker unterwegs

„Als Trinker hat man immer Angst. Entweder man blamiert sich oder bekommt was auf die Schnauze. Oder man bekommt was auf die Schnauze, weil man sich blamiert hat.“

simulaten

langweilige alte garage in einer wohngegend mit einer darin übenden teenagerband namens „central scrutinizer“. JOE singt lieder. We didn’t have no dope or...

das Sein

„Dem Klo wird bewusst keinerlei Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Der Geruch nach Urin, der zarte Hauch, der an Erbrochenes erinnert und trotz mehrmaligen Putzens nicht zu beseitigen ist, erfüllt die unmittelbare Nähe des intimen Örtchens.“