Markiert: Gedanken

Monolog eines Schriftstellers

Gedanken kommen mir überall, in der Bahn, im Auto, nachts in meinem Bett. Kurz vor dem Einschlafen kommen mir die besten Gedanken, dann rattere ich ganze Dialoge runter, entsinne großartige Szenarien, unglaublich intensive Landschaften. Und am nächsten Morgen, wenn ich sie aufschreiben will, sind sie weggeflogen.

Papier (Foto: TJakobs of the German Wikipedia)

Ein Brief

Ich will versuchen mit jedem Wort ein wenig Weiß wegzubekommen.
Ich mag dieses Weiß auf diesem Blatt nicht.
Ich glaube, ich fange gleich an in den Schubladen nach einem Tuschkasten zu suchen und male das ganze Ding einfach schwarz.
Aber das wäre doch albern.

Himmel wolkenlos

Endlich Quentin pur

Wenn man genau hinhört, kann man das Knistern der Grashalme hören, wie sie sich langsam dort wieder aufrichten, wo wir sie niedergedrückt haben – auch sie schnaufen unter der Last des Sommers.

Im Spiegel

An Tagen wie diesen, an denen man leicht von der eigenen Minderwertigkeit umspielt wird, kommt man sich von dieser nur geweckt vor, nur gekniffen, aber man könnte ebenso an diesem Kniff verbluten, weil sie so mordlustig und bösartig ist.

Zombies

Zombie

keine wunde / eine öffnung, da wo der kopf am weitesten ins / nichts hängt, fließt etwas aus, sackt in den tränenkanal / …