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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; apollinisch</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>trübe aussichten</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 12:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hollinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nacht im herzen kühlt die luft  / endzeit füllt den raum  / gelöschte kerzen frauenduft / ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nacht im herzen kühlt die luft<br />
endzeit füllt den raum<br />
gelöschte kerzen frauenduft<br />
in einem längst gelebten traum </p>
<p>die illusion täuscht wirklichkeit<br />
schwärze dieser nacht<br />
ein produkt der einsamkeit<br />
für hungernde hervorgebracht </p>
<p>langsamen schrittes heimwärts wagen<br />
nichts an zukunft existiert<br />
durchs leben sich alleine plagen<br />
wer jetzt noch wacht verliert</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Gockel</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 16:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nachtschweigen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Junge hatte einen Gockel, dem wollte er das Sprechen lernen. Der Gockel aber blähte immer nur die Brust und schrie laut sein Kikeriki. Der Junge wusste sich keinen Rat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brentano_Gockel_Hinkel_Gackeleia_1838.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1487" title="gockel" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2011/02/gockel-140x140.jpg" alt="" width="140" height="140" /></a>Ein Junge hatte einen Gockel, dem wollte er das Sprechen lernen. Der Gockel aber blähte immer nur die Brust und schrie laut sein Kikeriki. Der Junge wusste sich keinen Rat, wie er das Tier dazu bringen sollte, das Kunststück zu vollführen, und so schlug er ein jedes Mal wenn der Gockel die Brust aufblähte dessen Kopf gegen den Tisch, noch bevor das Tier krähen konnte. Die Benommenheit nach den Schlägen nutzte er, um ihm wiederholt eine Folge von Lauten vorzusagen, die sich der Gockel einprägen sollte. Dieser blähte immer seltener die Brust und krähte bald überhaupt nicht mehr. Dafür begann er irgendwann sein erstes Wort zu sprechen: „Ich…“. Der Junge dachte erst sein Gockel sei krank, doch als er genauer hinhörte, erkannte er das leise Krächzen: „Ich…“. Da schwoll ihm vor Stolz die Brust und er gab dem Gockel Pastete zu essen, um ihn dafür zu belohnen. Jetzt sollte das Tier aber weiter lernen, und der Junge ließ es dafür hungern. Ganz abgemagert klagte das Tier in leidvollem Ton: „Ich, ich, ich, ich…“. Doch der Junge blieb stur und gab dem Gockel kein Körnchen. „Ich, ich, ich, ich…“ bejammerte sich der Gockel selbst, bis er alle Hoffnung fahren ließ und leise sagte: „Ich bin…“. Da schrie der Junge vor Freude und drückte und herzte den Gockel. Der aber lag schon fast leblos in seinen Händen. Fragend blickte der Gockel den Jungen ein letztes Mal an und krächzte: „Ich bin…?“ Dann aber wich das Leben aus ihm. Der Junge bemerkte dies über seiner Freude erst nicht, als er aber des leblosen Körpers gewahr wurde, ergriff ihn ein solcher Ekel, dass er das Tier auf den Mist warf, um sich neue, glücklichere Zerstreuung zu suchen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Essen und Trinken</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 22:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich mußte das Bewußtsein verloren haben, mußte wie tot dagelegen haben, auf einem Parkplatz, vor einem Kaufgewölbe, denn als ich aufwachte, war die Welt wüst und leer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet an dem Tag, an dem mich meine Umwelt wie Luft behandelte, am Tag meiner Nichtbeachtung ging die Welt zugrunde. Bereits am Morgen war ich unter die Hufen eines Nashorns geraten, eines Dickhäuters in Nadelstreifen. Ich mußte das Bewußtsein verloren haben, mußte wie tot dagelegen haben, auf einem Parkplatz, vor einem Kaufgewölbe, denn als ich aufwachte, war die Welt wüst und leer. Zwar waren das Gewölbe und der Parkplatz noch da, aber die Menschen, diese Bienen auf zwei Beinen waren wie vom Erdboden verschlungen. Nichts rührte sich, nichts war zu hören, kein Wind, kein Vogel, kein Motor, die Welt vor meinen Augen lag so still und starr wie am Heiligabend da. Die Kaufgewölbe spielten Toter Mann. Ihre Türen glichen verrammelten Festungstoren. Denselben Eindruck vermittelten Polizeirevier, Siechen- und Spritzenhaus.</p>
<p>Ich trat – jäh frierend – den Rückzug an, ich zog mich nach Hause, in meine Wohnung zurück. Es zog mich in den Schutz meiner festen Burg, es zog mich zum Telephon, doch &#8211; oh Schreck! – auch das Telephon blieb stumm. Panik zerriß mein Herz, ein kalter, polternder Gast verbiß sich in meine Eingeweide. Ich hetzte in den Hausflur hinaus. Doch auch die Nachbarn gaben kein Lebenszeichen, niemand öffnete auf mein Klingeln, auf mein Klopfen.</p>
<p>Ich erwartete Gäste. Was, wenn sie kommen würden, was tun ohne Salz, ohne Öl, Mehl und Milch? Meine Vorratskammern, die Kaufgewölbe, waren geschlossen. Mein eigener Vorrat an Wasser und Brot reichte gerade einmal für drei, vier Tage. Bevor mich die Angst vor dem Hungertod packen, bevor sie mich mit Haut und Haaren auffressen konnte, klingelte es an meiner Wohnungstür. Es waren meine Freunde, gutgelaunte Gäste, die so taten, als ob nichts geschehen wäre. Auf meinen Einwand, ihnen nichts anbieten zu können, lachte einer von ihnen, wir hätten ja ihn und legte sich auf den gedeckten Tisch. Schon begannen meine Gäste, ihn mit Messern und Gabeln auseinander zu nehmen, einen guten Freund, der dazu lächelte, anstatt vor Schmerzen zu schreien. Seine letzten Worte waren, er freue sich, seinen Freunden als ein gutes Mahl dienen zu dürfen. Dann schloß er seine Augen, dann verschwanden sie in meinem Magen. Doch der Hunger, das gefräßige Tier, war noch nicht gebändigt, der Hunger verlangte nach mehr. Schon spürte ich, wie sich die Messer meiner Freunde in meine Muskeln fraßen, schon spürte ich eine Hand auf der Schulter, die Hand meiner Frau. Sie schüttelte mich und sagte: „Aufwachen, das Essen ist fertig!“</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dichters Nachtspaziergang&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 22:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA["Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen. /
Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen. /
Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen /
Irrwechselgang versteckter Eloquenzen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1282" title="nachtspaziergang_hoch" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/12/nachtspaziergang_hoch.jpg" alt="nachtspaziergang_hoch" width="100" height="855" />Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen.<br />
Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen.<br />
Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen<br />
Irrwechselgang versteckter Eloquenzen.</p>
<p>Muss ja nicht jeder wissen, was ich treibe.<br />
Die Schnäppchenjäger sonder Feingeistsinn -<br />
was wissen die von meiner innren Bleibe,<br />
die mich zu dem macht, der ich wirklich bin!</p>
<p>Was wissen die von Wellen und Musik,<br />
Dreifaltigkeitsmomenten und gelebten<br />
Unsäglichkeiten und von den aspik-<br />
nen Nächten, die entseelt vor Liebe bebten?</p>
<p>Hausmauerschattenschleichgang. Auf der Suche<br />
nach irgendwas, das lohnt, es aufzuschreiben.<br />
Ein kühles Bier, der Ignoranz zum Fluche?<br />
Na immer doch! Und auf das Dichtertreiben!!!</p>
<p>Biergarten. Ha! Schenk ein, Frau Wirtin! Heute<br />
hockt dir der Letzte, Frohste stumm bei Tisch<br />
und schreibt im Beisein wohlstandsstarrer Leute<br />
sein Manifest vorm Hinterhofgebüsch.</p>
<p>Schenk ein, Frau Wirtin! Alles dreht im Kreis.<br />
Wo ist mein Windspiel? Wo mein Mittelfinger?<br />
Wie viele Küsse küsste ich um welchen Preis?<br />
Schenk ein, Frau Wirtin! Auf das Reimgeschlinger.</p>
<p>Gradwanderung an Haschischzigaretten.<br />
Wohin das Auge blickt, ist Stadtgewimmel.<br />
Von grauen, unverzierten Häuserglätten<br />
tropf Nacht und Rausch und kalter Sternenhimmel.</p>
<p>Handindentaschenheimweg. Wie wir kommen,<br />
so gehn wir wieder. Altes, altes Spiel.<br />
Was zählt, ist, was man für sich mitgenommen… &#8211; -<br />
Dies Gleichzuhausesein ist auch kein Ziel.</p>
<p>Noch eine kleine Runde in den Park?<br />
Zum großem Welken? Und den flachen Teichen?<br />
Der Herbst geht einem ganz durch Mark<br />
und Bein &#8211; welch metaphysisches Vergleichen…</p>
<p>(9. September 2009)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Gefangene</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfe mußte her, denn er mußte unbedingt zur Arbeit, zu seinem Chef, er durfte nicht noch einmal zu spät kommen, wenn er seine Arbeit, seinen Chef nicht verlieren wollte. Er brauchte Hilfe, von einem Fachmann, er brauchte jemanden, der sich mit widerspenstigen Türen auskannte, der ihren Willen zu brechen verstand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war, wie es immer war: Er hatte verschlafen, er hatte den Weckruf seines Weckers nicht gehört, dieses verhaßten Helfers seines Chefs, dieses Kainsmal seiner Unfähigkeit, die gewohnten Lebensgleise eines Bürgers, eines Angestellten zu verlassen. Es war, wie es immer war: Er schnellte aus dem Bett und zog sich an, wie ein Soldat, wie ein Feuerwehrmann bei Alarm. Dann stürzten er und die vergangene Nacht, ein Bienenkorb voller Träume, zuerst ins Bad, dann in die Küche. Der Wecker war unterdessen nicht stehengeblieben, er hatte jede Minute, jede Sekunde genau gezählt, wie die Erbsen eines Erbsenzählers. Und nun hielt er ihm die Zeit vor Augen und befahl, auf das Frühstück, auf Brot und Kaffee zu verzichten. Und er, hungrig und durstig wie er war, gehorchte. Er war kein Übermensch, er war nur ein Bürger, einer, der die Gleise seines Lebens nicht verlassen konnte.</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1254" title="durchgang_350x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/11/durchgang_350x-250x250.jpg" alt="durchgang_350x" width="250" height="250" />An der Wohnungstür aber passierte es: Die Tür ließ sich nicht öffnen. Er drehte den Schlüssel einmal, zweimal herum, der Riegel zog sich mit Krach, mit Getöse zurück, doch die Tür blieb fest verschlossen, sie gab keinen Spalt weit nach. Er drehte den Schlüssel weiter, immer weiter, dreimal, viermal, fünfmal, doch die Tür blieb hart und unbeweglich wie eine Wand. Er schwitzte, Hände und Gedanken zitterten. Er drehte den Schlüssel im Schloß herum, er hörte, wie sich der Riegel krachend und tosend zurückzog, und dennoch ließ sich die Tür nicht öffnen. Sie gab nicht nach, sie widersetzte sich seinem Willen, seiner Gewalt.</p>
<p>Hilfe mußte her, denn er mußte unbedingt zur Arbeit, zu seinem Chef, er durfte nicht noch einmal zu spät kommen, wenn er seine Arbeit, seinen Chef nicht verlieren wollte. Er brauchte Hilfe, von einem Fachmann, er brauchte jemanden, der sich mit widerspenstigen Türen auskannte, der ihren Willen zu brechen verstand. Im Telephonbuch boten sich die Fachmänner wie zweifelhafte Frauenzimmer an, da tummelten sich die Namen von Schlossern und ihre Telephonnummern. Doch das half ihm letzten Endes nicht, all die Schlosser, die ihre Dienste anboten, konnten ihm nicht helfen, denn sein Telephon war tot, kein Freizeichen, kein Rauschen, nichts. Eine jähe Angst überfiel ihn. Sie sprang wie eine große, fette Spinne auf sein Herz und klemmte es wie in einem Schraubstock ein. Die Spinne stopfte Watte in seine Luftröhre, in seine Lungen, so daß er zu ersticken glaubte, und sie stieß ihn in die Kälte, in ewiges Eis, so daß er zitterte und bibberte. Die Spinne wuchs und wuchs, sie wuchs über sich und ihn hinaus, bis sie alles überragte, bis sie alles andere unter sich begrub. Dann hetzte sie ihn, sie trieb ihn vor sich her, von Zimmer zu Zimmer, sie zwang ihn zum Fenster, um es aufzureißen und um Hilfe zu rufen, um zu schreien wie ein Wahnsinniger. Doch auch das Fenster, das eine wie das andere, ließ sich nicht öffnen, es gab wie die Wohnungstür um keinen Millimeter nach, weder auf Bitten, auf Flehen noch auf Gewalt. Auch die Fensterscheiben gaben sich nicht geschlagen, obwohl sie sich einem Hagel von Hammerschlägen ausgesetzt sahen. <img class="alignright size-thumbnail wp-image-1255" title="fenster-zum-hof.jpg" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/11/fenster-zum-hof.jpg-250x250.jpg" alt="fenster-zum-hof.jpg" width="250" height="250" />Die Leute auf der Straße nahmen ihn nicht wahr, weder das Hämmern gegen die Fenster, noch seine Hilferufe oder sein Winken. Mancher Passant blickte zwar zu ihm hinauf, mancher verlangsamte seinen Schritt oder blieb sogar stehen, dann aber schüttelte er seinen Kopf, zeigte ihm einen Vogel und ging weiter. Auch die Nachbarn nahmen keine Notiz von ihm, selbst die Empfindlichen, die Hellhörigen und Nervösen nicht, die schon das leiseste Geräusch in ihrer Ruhe störte. Ihre Aufmerksamkeit erwachte erst mit dem Gestank, der sich im Hausflur auszubreiten begann. Sie beschwerten sich über den Pesthauch, der die Kehle zuschnüre, der zum Erbrechen reize, sie beschwerten sich beim Hausmeister, beim Vermieter. Als diese in seine Wohnung eindrangen, fanden sie ihn im Bett. Sie fanden eine zum Skelett abgemagerte Leiche, der sich die Qualen des Hungers ins Gesicht gefressen hatten, sie fanden die Reste eines Vergessenen, die sich zu mumifizieren begannen. Sonst fanden sie nichts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachts am Schreibtisch…</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 05:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
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		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Nacht. Du liegst im Bett mit Nietzsche.
Ich hab die ganzen Bücher schon gelesen.
Der Mond rollt wie mit rostigem Gequietsche
von Dach zu Dach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Nacht. Du liegst im Bett mit Nietzsche.<br />
Ich hab die ganzen Bücher schon gelesen.<br />
Der Mond rollt wie mit rostigem Gequietsche<br />
von Dach zu Dach. Und irgendein Verwesen<br />
liegt in der Luft. Ich glaube, ich ersticke,<br />
wenn nicht bald was Heroisches passiert.<br />
Soll ich mich zu dir legen? Deine Blicke<br />
sind wiedermal mit Zuckerguss glasiert.</p>
<p>Noch zwing ich mich zu meinen wirren Reimen.<br />
Sie fließen schlecht. Der Sommer drückt mich platt.<br />
Mir kommt es vor, als würd ich Wörter leimen.<br />
Beschissnes Sattsein! Gottverfluchte Stadt!<br />
Verdammter Lethargien windstiller Hafen! &#8211; -<br />
Da stehst du hinter mir und sagst: Nichtwahr,<br />
nie hat man alles? &#8211; Ärmster. Lass uns schlafen.<br />
Und, übrigens… du hast ein graues Haar…</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/10/mondnacht_350x.jpg"><img class="size-full wp-image-1191 alignnone" title="mondnacht_350x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/10/mondnacht_350x.jpg" alt="mondnacht_350x" width="350" height="250" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Kambodschaner schläft</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 05:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daudieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
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		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>
		<category><![CDATA[schuld]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Kambodschaner kann er sich unterhalten. Spark gefällt es, auf die unbewegte Miene vor ihm einzureden, er könnte sich keinen besseren Gesprächspartner vorstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dem Herbsttag hält Spark vor seinem Tor. Es hat keinen Antrieb, er muss es von Hand aufmachen. Als er aus dem Auto steigt, zuckt er zusammen, ein Dröhnen, unangenehm laut – neuerdings wird das Laub der Bäume mit großen Maschinen von der Straße gesaugt. Einige Arbeiter folgen dem Ungetüm, sie kehren die Reste zu Haufen zusammen, ein trister Job.</p>
<p>Einer der Männer hat den Anschluss verloren. Er fegt den Rinnstein an der Einfahrt, so akkurat, dass Spark aufmerksam wird.<br />
„Saubere Arbeit!“, ruft er ihm zu.<br />
Der Mann dreht sich um, zeigt ein fremdländisches Gesicht, nickt unsicher.<br />
„Saubere Arbeit!“ Die Wiederholung ärgert Spark. Wie um sich zu entschuldigen spricht er den Mann noch einmal an: „Da, mein Garten.“ Er lacht verlegen. „Viel Laub, viel totes Holz. Sie&#8230; Sie könnten mir helfen, wenn Sie wollen. Natürlich gegen Bezahlung.“<br />
Es ist kein Türke, kein Russe, eher ein Chinese. </p>
<p>Ein Kambodschaner – er hat Samstag angefangen und bis Sonntagabend den ganzen Garten in Ordnung gebracht. Der hagere Mann strahlt eine faszinierende Ruhe aus, Spark ist beeindruckt. Obwohl er am Wochenende nur das Nötigste im Haushalt gemacht hat, fühlt er sich wie gerädert. Es muss an der Scheidung liegen, er kommt einfach nicht darüber hinweg. Manchmal besucht ihn eine neue Freundin, sie bleibt meistens nur für eine Nacht, bis zum Frühstück. </p>
<p>Mit dem Kambodschaner kann er sich unterhalten. Spark gefällt es, auf die unbewegte Miene vor ihm einzureden, er könnte sich keinen besseren Gesprächspartner vorstellen. Immer wieder huscht ein Ausdruck von Zustimmung, sogar von Humor über die fremden Gesichtszüge. Der Mann wird ihm von Minute zu Minute vertrauter, vielleicht kann er wirklich alles verstehen.</p>
<p>Das Gartenhaus stammt noch aus den schlechten Zeiten. Spark kann den Schlüssel nicht im Schloss herumdrehen – da sieht er neben sich die Hand des Kambodschaners. Innen riecht es muffig. Sie müssen sich durch Netze von Spinnweben hindurcharbeiten, um die Fenster zu öffnen. Der Kambodschaner schaut sich andächtig um, er berührt die Spinnennetze, als ob sie sehr kostbar wären. Spark ist nicht mehr allein. </p>
<p>Seine Freundin steht vor der Tür, eine schöne Frau, so wie er sie sich in seinen Träumen vorgestellt hat. Sie schlafen zusammen, später sehen sie fern.<br />
„Dahinten im Gartenhaus brennt Licht. Hast Du vergessen, es auszuschalten?“<br />
„Nein“, sagt Spark. „Da wohnt ein Mann, vorübergehend. Er hilft mir im Garten.“<br />
Er ahnt, dass sie sich damit nicht zufriedengeben wird.<br />
„Das passt gar nicht zu dir. Was für ein Mensch ist das?“<br />
„Ein Kambodschaner.“ In diesem Moment denkt er wieder an die Scheidung.<br />
„Wen Du alles so kennst&#8230;“ Sie schüttelt den Kopf und schaut wieder auf den Fernseher.<br />
„Er ist eben bei mir.“</p>
<p>Der Tag kommt, als Spark schreit. Es hat Ärger gegeben, er verlässt schon vormittags das Büro. In der Fußgängerzone entdeckt er seine geschiedene Frau mit seiner Tochter. Ein hübsches Mädchen, er sie hat sie so lange nicht gesehen. Seine Hand fährt hoch, sie bemerkt es nicht. Dann sieht er die Wodka-Flaschen im Schaufenster. Auf der Fahrt nach Hause nimmt er immer wieder einen kleinen Schluck. Über Nacht hat es geschneit. Spark schreit, er stiert durch das Fenster auf das schneebedeckte Dach des Gartenhauses. Der Wodka steigt ihm zu Kopf. Was macht der Kambodschaner noch hier? Seine Freundin ist auch misstrauisch. Er schiebt entschlossen die Terrassentür auf und steuert das Gartenhaus an.</p>
<p>„Warum sagst du nichts?“<br />
Aber der Kambodschaner reagiert kaum. Je lauter Spark wird desto gelassener wirkt der Fremde. Er bleibt stumm, er scheint nur überrascht zu sein.<br />
„Ich will dich nicht mehr sehen!“ Sparks Stimme schnappt über. Plötzlich ist diese Angst da, eine fürchterliche Angst, die ihn würgt. Er stürzt abrupt in die Nacht hinaus, fast wäre er lang hingeschlagen. Wie wild rennt er vor dem Kambodschaner weg, quer durch den Garten, den rettenden Eingang im Blick. Die Schnapsflasche fliegt in die Büsche. Drinnen schließt er sofort die Terrassentür ab. </p>
<p>Erst am Abend wacht Spark wieder auf. Er hält seinen Kopf unter den Wasserhahn, bis alle Gedanken ausgewaschen sind und er nur noch dumpfes Pochen spürt. Im Wohnzimmer sieht er die Vorhänge vor dem Terrassenfenster. Ungewöhnlich, er muss sie selbst zugezogen haben, dieser elende Wodka. Durch einen Spalt späht er hinaus – Dunkelheit&#8230; nein, nicht nur Dunkelheit, im Gartenhaus brennt Licht.</p>
<p>Spark reißt mit einem Ruck die Tür auf. Er wird diesen Zustand beenden, auch wenn er Gewalt anwenden muss. Als er seine Freundin entdeckt, erstarrt er vor Schreck. Sie sitzt allein im Gartenhaus, auf dem einzigen Stuhl, unter der nackten Glühbirne, die ihn blendet.<br />
„Was machst du denn hier? Wo ist der Kambodschaner? Ist er weg?“<br />
„Ich weiß nicht.“ Seine Freundin schaut ihn an. „Er ist irgendwo. Der Kambodschaner schläft. Lass’ ihn in Ruhe, dann lässt er auch dich in Ruhe.“ Sie kommt zu ihm, streichelt seine unrasierten Wangen, sie flüstert: „Denk’ einmal an nichts.“</p>
<p>Die Kälte hat ihn nüchtern gemacht. Er wartet vor der offenen Tür, wagt es nicht, sich umzudrehen. Dann tut er es doch. Das Gartenhaus ist leer, überall die Spinnweben. Seine Freundin verabschiedet sich nicht, sie geht einfach weg, eine Gestalt im Mondlicht. Spark wendet den Blick von ihr ab. Er friert.<code></p>]]></content:encoded>
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		<title>Manie in 4-hebigen Jamben…</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 05:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[dionysisch]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[moderne]]></category>
		<category><![CDATA[spass]]></category>
		<category><![CDATA[träumend]]></category>
		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist nach fetten Prodigy-dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen, nach krank-heroischem Esprit und morgendlichen Taulichtmessen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist nach fetten Prodigy-<br />
dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen,<br />
nach krank-heroischem Esprit<br />
und morgendlichen Taulichtmessen.</p>
<p>Mir ist nach Rausch und Liebelein -<br />
nach allem was sich sonder Gnaden<br />
in Hirn und Magen und Gebein<br />
einfrisst. Mir ist nach Maskeraden</p>
<p>von ignoranten Fressen hau‘n…<br />
nach Überwindung und Vollendung.<br />
Mir ist nach Stadtluftschlösser bau‘n<br />
und Tanz in manischer Verblendung.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wolkenschwimmer</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 05:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Mrosk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[dionysisch]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[träumend]]></category>
		<category><![CDATA[trinkend]]></category>

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		<description><![CDATA[„Nach Paris.“ - „Willste mich verarschen? Ich radel dir hier bis zur Ecke, dann fliegt mir fast die Lunge raus.“ - „Ich fahr dir in fünf Tagen nach Paris.“ - „Ja, da komm ich mit. Ich schmeiß mir dann was, dann geht das.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich hat schon so lange keinen Urlaub mehr. Irgendwo mal hin und wenn es an die Nordsee geht. Das ist mir scheißegal. Deshalb bin ich auch auf diesen Gartentrip gekommen. Daran lag’s. War wieder so’ne Phase, weisste? Kauf ich mir nen Garten &#8230; hätte ich da bloß die Finger von gelassen.“</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg" alt="Gefangene Mohnblume" title="Gefangene Mohnblume" width="200" height="516" class="alignright size-full wp-image-1212" /></a>Wolly schlug sich an den Kopf und knickte zusammen.</p>
<p>„Erst hatte ich mir nen Zelt gekauft.“ Plötzlich saß er wieder gerade und steckte sich ne Zigarette an.</p>
<p>„Jetzt kannste wenigstens in deinem Garten zelten“, sagte Plunder und bog sich die Finger an der Tischkante nach hinten. Oben auf der Platte begannen die Gläser und Flaschen zu wackeln, doch alles blieb stehen.</p>
<p>Hajo verkroch sich in den Sessel, zog die Beine an und hielt sie mit beiden Armen ganz fest.</p>
<p>„Ist dir kalt?“ fragte Plunder, doch Hajo schüttelte nur den Kopf und drückte ihn dann zwischen die Knie.</p>
<p>„Bin nach Amsterdam letzte Woche gefahren. Hier ist tote Hose im Moment. Toteeeee &#8230; Hoseeeeee! Nichts, nichts, nichts, nichts &#8230;“, sagte Wolly und streute den Joint auf. „Und dann dieser Garten, sag ich euch.“</p>
<p>„Aber das ist ne gute Idee mit dem Zelt“, sagte Plunder und nahm sich sein Glas vom Tisch. Spanischer Weinbrand. Unverdünnt. Plunder trank ganz aus und Hajo schlief auf dem Sessel ein.</p>
<p>„Das Zelt schnallst du dir über und dann kannste mit dem Fahrrad fahren.“<br />
„Und wohin?“<br />
„Nach Paris.“<br />
„Willste mich verarschen? Ich radel dir hier bis zur Ecke, dann fliegt mir fast die Lunge raus.“<br />
„Ich fahr dir in fünf Tagen nach Paris.“<br />
„Ja, da komm ich mit. Ich schmeiß mir dann was, dann geht das. Hab mir was aus Amsterdam mitgebracht. Die <em>Coffeeshops</em> haben jetzt da was Neues, irgendwie erst nachmittags geöffnet und so, wegen den ganzen Schulschwänzern und so, was weiß ich, und dann auch nur zwei Gramm pro Person und solches Zeug. Ich dachte, was soll das denn jetzt? Musste extra zu nem Dealer in die Innenstadt. Kenn da ja nicht so viele, denen ich vertraue.“</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg" alt="Gefangene Mohnblume" title="Gefangene Mohnblume" width="200" height="516" class="alignleft size-full wp-image-1212" /></a>Hajo wachte wieder auf. „Oh, was &#8230; nee &#8230; nee &#8230; also nach Paris komm ich auch mit &#8230;“</p>
<p>Plunder schenkte nach und schmiss den CD-Spieler an. Es liefen die Rolling Stones mit<br />
<em>‚Can’t You Hear Me Knocking’</em>.</p>
<p>„Egal, hab mir dann noch zehn Gramm besorgt.“<br />
„Ziehste dir alles rein, dann biste schon in zwei Stunden da.“<br />
„Wann fahren wir denn nun?“, fragte Hajo und Plunder schenkte ihm erst mal nach. Dann brannte der Joint und Wolly nahm einen kräftigen Zug.</p>
<p>„Ich hab mal geträumt wie man richtig schnell reich werden kann. Dann bin ich aufgewacht und hatte es vergessen. Das war ne richtig gute Idee und ich hab jetzt so oft versucht mich zu erinnern und es klappt und klappt und klappt nicht. Hatte damals auch einen geraucht und bin dann eingeschlafen und jetzt hoffe ich jedes Mal wieder, dass mir diese Idee wieder kommt. Ich bete nur, dass ich mich das nächste Mal noch daran erinnern kann. Ich sag’s euch, dann schreib ich mir das auf. Dass ich mir wichtige Dinge nie merken kann.“ Wolly zog noch mal am Joint und blies dann nachdenklich den Rauch aus. „Ich weiß noch, was für ne Hose ich letzte Woche auf der Arbeit an hatte. An so’n Scheiß, da kann ich mich noch erinnern, weisste?“</p>
<p>„War das jetzt ernst gemeint mit Paris, dass wir da mit dem Fahrrad hinfahren wollen?“ fragte Hajo und streckte seine Hand nach dem Joint aus, den Wolly aber noch nicht hergeben wollte.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_350x.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_350x-250x250.jpg" alt="Mohnblume" title="Mohnblume" width="250" height="250" class="alignright size-thumbnail wp-image-1213" /></a>„Nun warte doch noch mal nen paar Sekunden.“<br />
„Ja, Hajo. Natürlich war das ernst gemeint. Was dachtest du denn?“</p>
<p>„Ich muss das wissen, damit ich mir nicht unnötig nen Schloss kauf. Ich stell mein Fahrrad nämlich immer in&#8217; Keller.“</p>
<p>Wolly reichte Plunder den Joint, doch der lehnte vorerst ab.</p>
<p>„Nee, nee, gib Hajo erstmal &#8230;“</p>]]></content:encoded>
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