Beiträge zum Stichwort ‘
enden ’
Hier starren dich Flecken von Rasen wie grüne Grimassen aus den Schneehaufen an, lachen dich aus.
Durchnässt vom Blutbad in der Blumenwiese, alles klebrig feucht, sehe ich rot, die Farbverschiebung dauert an.
Hilfe mußte her, denn er mußte unbedingt zur Arbeit, zu seinem Chef, er durfte nicht noch einmal zu spät kommen, wenn er seine Arbeit, seinen Chef nicht verlieren wollte. Er brauchte Hilfe, von einem Fachmann, er brauchte jemanden, der sich mit widerspenstigen Türen auskannte, der ihren Willen zu brechen verstand.
"Verfall! Die Bäume haben keine Lust mehr. / Wie alles welkt. Man müsste traurig sein."
Ich klopfte gegen das Holz, aber niemand schien mich zu hören. Wie auch? Ich lag zwei Meter unter der Erde in einem Sarg mit einer Ladung Erde darauf.
Er hatte einen Ansatz zum Bauch / Angefressen in 25 Jahren Revolutionspause / Jetzt trat er wieder aufs Tapet / Und auf die Barrikaden
Autos, überall Autos, au- au- Autos, dazu Vatertagsleichen am Wegesrand.
Ich will Schönes sehen, ich will Gefühle ausleben, die vergraben sind unter euren Haufen von Machen und Tun. Seht, was ihr getan habt, so vieles, Enttäuschungen füllen eure Vitrinen, enden in Pappkartons auf Flohmärkten, rumoren digitalisiert auf den Festplatten, vagabundieren im Gespinst eurer Vorsätze, verhallen in Hirnen
Hier gab es sie alle: Junge, aufstrebende Literaturstudenten, die schon heimlich ihre Dankesrede für den Nobelpreis geschrieben hatten oder die verträumten Boulevard-Zeitschriften-Dichter, die Posie für ihre Blumentapete schrieben. Es gab Schreiber, die Kredite aufgenommen hatten, damit sie ihre Book-on-Demand Bücher in den Druck geben konnten.
Auf die Frage eines Einfaltspinsels, was der Morgensterngedichtband koste, antwortete er: bloß einen Ditscher, weil ein Gedicht fehle.