enden
Wind und Wolken
Und unter den Wolken blockieren Nobelpreisträger Straßen, um damit gegen den Krieg zu protestieren, gegen einen Krieg, der wie dichter, dicker Rauch in der Luft liegt. [mehr]
Die Echsen der Stadt
Die Wände der großen Glasfelsen standen hinauf in das Wetter des Tages. In gestreckten Italolettern steht da »La Défense« und die Schrift zerlief in ihren Farben auf dem Metall, ohne dass es jemand bemerkte. [mehr]
Schwarze Stiere
Hier starren dich Flecken von Rasen wie grüne Grimassen aus den Schneehaufen an, lachen dich aus. [mehr]
Meeting bei W?odawa
Durchnässt vom Blutbad in der Blumenwiese, alles klebrig feucht, sehe ich rot, die Farbverschiebung dauert an. [mehr]
Der Gefangene
Hilfe mußte her, denn er mußte unbedingt zur Arbeit, zu seinem Chef, er durfte nicht noch einmal zu spät kommen, wenn er seine Arbeit, seinen Chef nicht verlieren wollte. Er brauchte Hilfe, von einem Fachmann, er brauchte jemanden, der sich mit widerspenstigen Türen auskannte, der ihren Willen zu brechen verstand. [mehr]
An den Herbst…
"Verfall! Die Bäume haben keine Lust mehr. / Wie alles welkt. Man müsste traurig sein." [mehr]
Im Land der Würmer
Ich klopfte gegen das Holz, aber niemand schien mich zu hören. Wie auch? Ich lag zwei Meter unter der Erde in einem Sarg mit einer Ladung Erde darauf. [mehr]
Bis Zum Äußersten
Er hatte einen Ansatz zum Bauch / Angefressen in 25 Jahren Revolutionspause / Jetzt trat er wieder aufs Tapet / Und auf die Barrikaden [mehr]
Mit dem Fahrrad über Land
Autos, überall Autos, au- au- Autos, dazu Vatertagsleichen am Wegesrand. [mehr]
Tagtraum
Ich will Schönes sehen, ich will Gefühle ausleben, die vergraben sind unter euren Haufen von Machen und Tun. Seht, was ihr getan habt, so vieles, Enttäuschungen füllen eure Vitrinen, enden in Pappkartons auf Flohmärkten, rumoren digitalisiert auf den Festplatten, vagabundieren im Gespinst eurer Vorsätze, verhallen in Hirnen [mehr]







