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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; feiertage</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Straßenrand (Rückschnitt)</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 22:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tjbeck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Weihnachtsabend 1997 fuhr ich zu meiner Freundin, um ihr ihr Geschenk zu  geben und um sie zu sehen. Um ca. 18.00 Uhr mache ich mich auf den Heimweg. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2008/12/xmas_350x250.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2008/12/xmas_350x250.jpg" alt="xmas_350x250" title="xmas_350x250" width="350" height="250" class="alignright size-full wp-image-888" /></a>Am Weihnachtsabend 1997 fuhr ich zu meiner Freundin, um ihr ihr Geschenk zu geben und um sie zu sehen. Um ca. 18.00 Uhr mache ich mich auf den Heimweg. Irgendwie hatte ich nicht mehr allzu viel vom Weihnachtsfest zu erwarten und schon zwei von den 25 Kilometer gefahren, denke ich mir, dass der Weihnachtsabend immer schon etwas Besonderes gewesen ist. Ein breites Wonnegefühl macht sich in mir breit: Ich bin ergriffen, zufrieden und im Innersten ruhig, grundlos. In der Erwartung eines unbeschreiblichen Ereignisses. Ich fahre und warte, auf eine Art von Zeichen, weil Weihnachten ist und ich bin mir sicher: Es wird geschehen. Noch in solchen Gefühlen und gedankenversunken, fahre ich Richtung nächster Ortschaft . Von weiten sehe ich rechts jemanden stehen. Es ist ein Anhalter. Ob es das ist? Ich weiß nicht ob es diese gespannte Erwartung, dass etwas passieren werde oder doch die Abenteuerlust war: Nach 500 Meter drehe ich um, fahre einen Kreis und stehe vor ihm. Es regnet und ich glaube, eine wirklich gute Tat zu tun, wie ich ihn ins Auto lasse. Natürlich habe ich in dem Moment Angst. Zuvor schon habe ich mir Gedanken über Kriminelle gemacht. Meine linke Hand am CS-Gas. Er steigt ein. Er sagt hallo. Er riecht furchtbar nach Alkohol. Mein Puls ist ziemlich nach oben und ich atme flach. &#8220;Wo wollen sie denn hin?&#8221; Er will in die nächste Ortschaft, sich mit Freunden treffen, sonst wäre er alleine heute. Er sitzt neben mir. Ihm ist sicher schon von Anfang an aufgefallen, wie nervös ich bin. Er richtet seine Jackentasche, in der er seine Hand hat, auf mich. Mir bleibt das Herz stehen. Ein verschmitztes Grinsen in seinem Gesicht. Was für ein Schrecken! So ein Arschloch. Wir unterhalten uns, was er macht, was ich mache usw. Das Wirtshaus in der nächsten Ortschaft hat geschlossen. Ich nehme ihn die 20km mit nach Bamberg, zum Bahnhof, weil halt Weihnachten ist. Ich fühle mich so toll. Er erzählt Dinge wie: Wenn er noch mal jung wäre, er würde nach Indien zu Mutter Theresa gehen, um den Armen zu helfen. Es klingt ein wenig märchenhaft. Ich denke nach. Am Bahnhof sitzen wir noch eine Weile im Auto, des Gesprächs wegen. Er hat mir so viel zu sagen. Noch ein paar Minuten und ich werde froh sein, seine Alkoholfahne nicht mehr riechen zu müssen. Er steigt aus: &#8220;Frohe Weihnachten!&#8221; &#8220;Frohe Weihnachten!&#8221; Der restliche Abend zu Hause und in der Kirche war eher langweilig.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtstagebuch</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2005 15:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter J. Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
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		<description><![CDATA["So, alles klar. Dancer, Prancer, Rudolph und die anderen waren beim Tierarzt, haben ihre Impfungen bekommen. Flugtauglichkeit wurde bestätigt. Schlitten von der Werkstatt geholt, auch hier alles in Ordnung."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>13. Dezember</strong></p>
<p>So, alles klar. Dancer, Prancer, Rudolph und die anderen waren beim Tierarzt, haben ihre Impfungen bekommen. Flugtauglichkeit wurde bestätigt. Schlitten von der Werkstatt geholt, auch hier alles in Ordnung. Verblüffend, was &#8220;Reinigungsmaterial und Kleinteile&#8221; kosten. <strong>22. Dezember</strong> Schlitten gepackt, last minute Geschenke obenauf . Viel Elektronik dieses Jahr, jede Menge Kriegsspielzeug. Wird wohl die Lage sein. Egal &#8211; Kamin runter und untern Baum damit! Der eine Arbeitstag im Jahr&#8230;&#8230;.</p>
<p><strong>24. Dezember.</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-536 alignright" title="hotchristmas" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2005/11/hotchristmas.jpg" alt="Hot Christmas" width="200" height="302" /></p>
<p>Showtime, Freunde! Bisschen warm am Pol heute, aber das hält ja seit Jahren schon an. Neues Licht über Grönland. Global Warming oder Terroristen-Früherkennung? Mal fragen. Mrs. Claus steht vor der Hütte, winkt, wünscht ein Frohes Fest (trotz des Telegramms des amerikanischen Bundes Wiedergeborener Christen, der unter Boykottandrohung fordert, statt politisch korrektem &#8220;Fest&#8221; oder &#8220;Holidays&#8221; wieder &#8220;Christmas&#8221; zu wünschen). Kurz vor Mitternacht &#8211; die acht Stunden schaffen wir mit links.</p>
<p><strong>03. August</strong></p>
<p>Heiß hier auf Kuba. Leck mich am Arsch! Seit Ende Juni bin ich ans Zellengitter gekettet, höre auf dem rechten Ohr nichts mehr und scheiße nur noch flüssig. Die Finger heilen aber schön; der junge Mann, der mir grinsend sagte, ich hätte jetzt wenigstens keinen Ärger mehr mit dem Nägelschneiden, hatte recht! Mrs. C wird sich freuen, wenn ich wieder zuhause bin. Die Wampe ist weg, der Bart ist ab und mein orangefarbener Jumpsuit schlottert nur noch! Ich hätte wirklich nicht übers Weiße Haus fliegen sollen. Aber man lernt ja nicht. Schade um Rudolph; die rote Nase war immer eine prima Orientierungshilfe. Wußte nicht, daß ihre hitzesuchenden Raketen sogar auf Furzwärme reagieren. Merke: vor Langstreckenflügen kein Trockenfutter mehr! Gestern war der nette Mann wieder da. Ich glaube, ich tue ihm jetzt den Gefallen und stimme zu, daß der rote Anzug eine Al-Kaida-Uniform ist. Er verspricht ja seit langem, daß wieder nach Hause darf, wenn ich unterschreibe. Mal sehen.</p>
<p><strong>28. November</strong></p>
<p>Endlich wieder daheim! Amnesty hat mich rausgehauen; die kleine Notlüge (ich sei getarnter deep-cover Mossad-Agent) hat gewirkt. Natürlich werde ich mich an mein Versprechen halten, den US-Luftraum nie wieder zu überfliegen. Überhaupt habe ich den Betrieb umgestellt. Ohne Rentiere ist keine Auslieferung mehr möglich, der Schlitten soll angeblich über Mosul im Einsatz sein. Mrs. Claus hat während des Wartens Zehnfingersystem gelernt und wird jetzt für mich den Computer bedienen. Wir sind ab sofort über www.eihnachtsmann.com zu erreichen, verschicken noch am Bestelltag per UPS und nehmen alle von US-Banken ausgestellte Kreditkarten. God Bless America! And Merry Christmas, mit Betonung auf Christ. <em> Santa Craus</em></p>
<p><img class="size-full wp-image-537" title="hotchristmas2" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2005/11/hotchristmas2.jpg" alt="Hot Christmas" width="440" height="292" /></p>
<p>&nbsp;<br />
-<br />
&#8211;<br />
&#8212;</p>
<hr />
<strong>Was von Peter J. Kraus lesen:</strong></p>
<table align="center" bgcolor="#FFFFFF" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
<tr style="vertical-align: top; horizontal-align: left;">
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 </div>
</td>
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 </div>
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 </div>
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 </div>
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		<title>Eine Weihnachtsgeschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2004 06:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Klein</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Erinnerung an die letzte Nacht trieben langsam in ihr Bewusstsein hoch. Wie das ins Klo geschüttete Öl einer Sardinenbüchse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne schlug die Augen auf. Ihr Blick schweifte zum Fenster, während sie sich noch enger in ihre Bettdecke zu schmiegen versuchte. Nach und nach klärte sich ihr Blick und die Realität holt sie ein. Im Mund der Geschmack von zuviel Rotwein. Ein Chianti Superior, für dessen hohe Qualität die Hersteller laut Etikett zwanzig Prozent Ernteeinbußen hinnahmen &#8211; und dafür zwanzig Prozent auf den Preis aufschlugen. Pelzige Zunge am Tag danach inklusive. Auf dem Nachttisch ein Zettel mit der Nachricht &#8220;Ich ruf Dich an, Heiko&#8221;. Kein &#8220;es war toll&#8221; oder &#8220;in Liebe&#8221; oder &#8220;bis heute Abend&#8221;. Susanne schloss die Augen. Heiko. Die Erinnerung an die letzte Nacht trieben langsam in ihr Bewusstsein hoch. Wie das ins Klo geschüttete Öl einer Sardinenbüchse. Ein freier Abend ohne Ziel. Ein Cocktail und ein paar Zigaretten zuviel in einer hippen Bar im Münchner Glockenbachviertel. Und Heiko. Charmant, gutaussehend, smart und von sich überzeugt. Später ein kurzer, heftiger Fick und nun ein Eintrag mehr auf der Liste der Enttäuschungen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-452" title="winter" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/winter.gif" alt="winter" width="177" height="202" />Es liegt Schnee. Vier Tage vor Weihnachten. Kälte schneidet ihr ins Gesicht und sie zieht den roten Schal etwas fester um ihr Gesicht. Komisch, denkt sie, dass sie jetzt an Joshua denken muss. Joshua Kahapka. Ihr erster Freund in der dritten Klasse. Klein, schmächtig und Außenseiter. Kind deutschstämmiger Einwanderer, die die Dorfkneipe im Ort ihrer Kindheit betreiben. Ihr erster Freund &#8211; echte Freundschaft. Unschuldig. Bild: U.Klein Ohne sexuelle Spannungen. Dritte Klasse Grundschule. Gespräche im Pausenhof über Fahrräder, Indianer oder die kommenden Weihnachtsgeschenke. Wer schneller laufen kann oder ob das Taschengeld jemals für die in Comics beworbenen Sea-Monkeys reicht &#8211; ein Pulver, das in Wasser geschüttet zu lebenden Seemenschen wird, für die sie dann sowas wie Königin und König wären. Was einem eben in dem Alter so interessiert. Verstohlenes Händchenhalten &#8211; zurückgezogen unter verlegenem Grinsen. Und große braune Augen. Die sind ihr bis heute in Erinnerung geblieben. Joshs große braune Augen. Genau wie Heikos, oder all der anderen. Vielleicht prägt einen die Kindheit doch, denkt sie.</p>
<p>Der Schnee knirscht unter ihren Stiefeln auf dem Weg zum Supermarkt. Komisch, denkt sie, dass sie ausgerechnet heute daran denken muss.</p>
<p>Heute vor dreiundzwanzig Jahren. Turnen in der fünften Stunde. Josh war den ganzen Tag nicht erschienen. Dafür kam die Turnlehrerin in Begleitung von zwei Polizisten. Josh wird nicht mehr zur Schule kommen, erklärt sie. Es wird still in der Turnhalle. Ob er umgezogen ist, will sie wissen. Und nein, kommt die zögerliche Antwort. Josh ist beim Spielen verunglückt. Hat sich beim Versteckspielen im Keller des elterlichen Gasthauses in einem alten, abgestellten Kühlschrank versteckt. Man hat ihn erst Stunden später gefunden. Erstickt. Die Innentür leicht eingebeult von den Schlägen seiner kleinen Fäuste. Es folgt eine Belehrung, sich nicht in alten Kühlschränken zu verstecken, danach gibt es Schulfrei.</p>
<p>Im Supermarkt ist nicht viel los. Sie entscheidet sich für italienische Pesto, Kosmetiktücher, teure Spaghetti und einen schweren Merlot-Rotwein. An der Kasse vor ihr steht eine Frau mit einem geschulterten Säugling. Große braune Augen lächeln sie an.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der am Kreuz</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2002 16:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Mägdefessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Sohn: "Mein Vater, warum hast du mich verlassen?"
Vater: "Sohn, du nervst langsam."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>&#8220;ich wollt ja eigentlich die bibel neu schreiben,<br />
hab dann aber gleich als erstes mit der kreuzigung angefangen&#8221;<br />
&#8211;A.M.</em></p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-565" title="kreuzzug" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/kreuzzug.jpg" alt="kreuzzug" width="146" height="198" />Sohn:</strong> &#8220;Mein Vater, warum hast du mich verlassen?&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Mein Sohn das eine lass dir gesagt sein: Solange Du deine Beine unter meinen Tisch stellst, tust du, was ich dir sage!&#8221;</p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Aber Vater, sind wir nicht eins? Ich bin Du und Du bist ich?&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Pfaffengeschwätz!&#8221;</p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Aber Vater, ich glaube an Gott, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen &#8230;&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Junge, glauben heißt nichts wissen. Hör auf, von dir auf andere zu schließen&#8221;</p>
<p><em>Ein Mann namens Schiller betritt die Bühne</em></p>
<p><strong>Schiller:</strong> &#8220;Geben Sie Glaubensfreiheit, Sire!&#8221;</p>
<p><em>Gutenberg, ein Kupferstecher tritt auf. </em></p>
<p><strong>Gutenberg:</strong> &#8220;Verpiss dich, Schiller! Du bist zu früh dran! Erst kommt meine Bibel, dann dein Worte!&#8221;</p>
<p><em>Gutenberg und Schiller setzen sich erst tätlich auseinander und dann zu einem Bier zusammen. Der Vater-Sohn-Konflikt, sattsam bekannt aus den Schriften des Herrn Franz K. aus Prag, erreicht seinen Höhepunkt. </em></p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Mein Vater, warum hast du mich verlassen?&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Sohn, du nervst langsam.&#8221;</p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Aber he! Nix zu fressen, nix zu saufen. Du lässt mich hier elend verrecken in dieser Scheißgegend?!&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Nun hör mal Sohn, meinetwegen musst du nicht sterben! Du stirbst für die Menschheit.&#8221;</p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Na super! Und warum ich? Warum nicht mein Bruder?&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Weil du keinen Bruder hast, Sohn! Nur eine uneheliche Schwester, aber von der will Josef nichts wissen.&#8221;</p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Und, aber, ich mein ja nur &#8230; Wie wäre es mit ein wenig Emanzipation?&#8221;</p>
<p><strong>Vater:</strong> &#8220;Die wird erst erfunden werden, Sohn. Dein Pech. So, nun halt die Backen und stirb. Eva kommt grad mit dem Paradiesapfel. Mahlzeit.&#8221;</p>
<p><em>Der Vater ab. Gutenberg und Schiller haben sich mittlerweile versöhnt. Beide liegen sturzbetrunken unter dem Tisch und kotzen der Frau Wirtin vom blauen Bock vor die Füße. Der Sohn hängt nach wie vor am Kreuz, ein junger Römer kommt des Wegs und hämmert zur Sicherheit die Nägel noch einmal nach. </em></p>
<p><strong>Römer:</strong> &#8220;Ein Zimmermann, ans Gebälk genagelt. Das nenn ich Ironie des Schicksals.&#8221;</p>
<p><strong>Sohn:</strong> &#8220;Scheißjob&#8221;</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zu den Feiertagen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2002 12:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hiess</dc:creator>
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		<description><![CDATA[  Zu den Feiertagen, denen vom letzten Jahr nämlich: Da war ich ja auch alleinstehend, aus diesem und jenem unerquicklichen Grunde. Und während ich Weihnachten zwar gern im Kreise der Familie verbringe, war der Besuch bei meiner geliebten Frau Mama diesmal eher traurig, weil keiner so recht wußte, wie er den anderen über diesen einsamen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <div id="attachment_440" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-440" title="Peter Hiess" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/peter_hiess_feiertage.jpg" alt="peter_hiess_feiertage" width="200" height="166" /><p class="wp-caption-text">Peter Hiess feiert.</p></div></p>
<p>Zu den Feiertagen, denen vom letzten Jahr nämlich: Da war ich ja auch alleinstehend, aus diesem und jenem unerquicklichen Grunde. Und während ich Weihnachten zwar gern im Kreise der Familie verbringe, war der Besuch bei meiner geliebten Frau Mama diesmal eher traurig, weil keiner so recht wußte, wie er den anderen über diesen einsamen heiligen Abend hinwegtrösten soll. Dann war dieser Feiertagsirrsinn halbwegs vorbei, und ich hatte mir ja schon in der Nacht vom 23. auf den 24. eine Teilzeitgeliebte zugelegt, nicht ohne Alkohol und Rock´n´Roll und verbotene Substanzen, und diese charmante Dame begleitete mich dann auch durch die ansonsten so depressive Woche bis Silvester. Letzteren wollten wir dann gemeinsam begehen, mit Schampus und im Bett und überhaupt. Ich also zu ihr hin, trinken, herumschmusen, blöd reden, ein paar Lachsschnittchen oder sowas essen, wie sich das alles gehört &#8211; und plötzlich kriegt die aus psychosomatischen Gründen (wie sich später herausstellte, sie hatte sich nämlich in der Zwischenzeit in irgendeine unmögliche männliche Tussi verliebt, was mir eigentlich wurscht gewesen wäre, aber&#8230;) 38,5 Fieber, kotzt herum und ist schwerkrank. Also bin ich um halbelf nach Hause, hab mich ins Bett gelegt und den ganzen blöden Krach verschlafen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten in einer WG</title>
		<link>http://kaschemme.de/2001/12/weihnachten-in-einer-wg/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2001 19:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malorny</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Nach Streichholzziehen und Knobeln und lauten Diskussionen bewaffnete ich mich mit einem Schlachtermesser und begegnete dem Fisch da unten im Keller, in der Kinderbadewanne."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_595" class="wp-caption alignright" style="width: 110px"><img class="size-full wp-image-595" title="hartmuth_ingolf_malorny" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/hartmuth_ingolf_malorny.gif" alt="Malorny" width="100" height="145" /><p class="wp-caption-text">Malorny</p></div>
<p>Wir bewohnten damals ein baufälliges Einfamilienhaus in einer baufälligen Gegend, und da die Bagger auch zum Ende des Jahres nicht anrückten, luden wir einen Bekannten zum traditionellen Weihnachtsabend ein. Mein Bruder und seine Verlobte, und ich und meine Verlobte, hatten einen Karpfen (blau) in der Röhre, und als der Bekannte endlich an die Tür klopfte, war die Hälfte der Geschichte bereits vorbei. Während unsere Verlobten noch die Rezepte studierten, tranken wir den Wein aus der Korbflasche, der für die Sauce vorgesehen war.</p>
<p> </p>
<p>Nach Streichholzziehen und Knobeln und lauten Diskussionen bewaffnete ich mich mit einem Schlachtermesser und begegnete dem Fisch da unten im Keller, in der Kinderbadewanne, und wie alle Beteiligten später bemerkten, eignete ich mich nicht zum Killer, und das Resultat war entsprechend. Wir schoben den Leichnam ohne Kopf und Schwanz in den Ofen, und die gefährlich aussehenden Stellen retuschierte meine Verlobte dezent mit einem Bund Petersilie.</p>
<p>Zuerst wollte mein Bruder den Karpfen mit dem Luftgewehr füsilieren, doch da sagte SEINE Verlobte: &#8220;Stop, so geht das nicht.&#8221;</p>
<p>Wie gesagt, als unser Besuch an die Tür klopfte, war das Massaker beendet und wir empfingen ihn mit glänzenden Augen, die uns der Wein aus der Korbflasche beschert hatte.</p>
<p>Nach dem Essen wurde es noch lustig.</p>
<p>Da wir den Frauen den Einkauf überlassen hatten, fehlte uns für die obligatorische Feuerzangenbowle der brennbare 54%ige Rum, und so stöberte mein Bruder im Keller eine Flasche Methylalkohol auf, und auch den Hinweis des Bekannten, der meinte, von Methylalkohol könne man blind werden, ignorierten wir gelassen, denn das was wir sahen bestand aus zwei Dauerverlobten und einem baufälligen Haus. Den Höhepunkt des Abends bildete dann auch die bläulich zur Decke zischende Flamme, die sich (unerklärlicherweise) in die vergilbte Wohnzimmergardine fraß, doch da war schon der Bekannte mit der feuerfesten Form zur Stelle, in der sich &#8211; neben Fischgräten &#8211; noch gut ein Liter Fischsud befand, welcher sich hervorragend zur Löschung anbot.</p>
<p>Anschließend tranken wir die kalte Bowle in der Küche. Dummerweise hatte unser Kumpel so eine Art Gewissensbisse, und nachdem er bemerkt hatte dass sich die Situation zuspitzte, verschwand er. Mein Bruder und ich tranken ohne Gewissensbisse die Bowle, den restlichen Wein und das Bier aus.</p>
<p>Irgendwann zwischen 6-7 Uhr morgens warf mir die Verlobte meines Bruders schräge Blicke zu, aber es war ja nicht meine Verlobte, und so tranken wir noch die drei Flaschen Sekt leer, die wir nach langer Suche in der Abstellkammer fanden. Dafür war es dann MEINE Verlobte, die mich sturzbetrunken aus der Küche in die Abstellkammer verfrachtete, und ich merkte es erst, als mein Bruder am späten Nachmittag in eben dieser Kammer nach Sekt, Wein oder Bier suchte.</p>]]></content:encoded>
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		<title>heute: känguruhsteak</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2001 09:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
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		<description><![CDATA["sie war eine der schwächsten, ihre fragen beantwortete human resources im gang während er gerade vorbeilief und der kontext ihm nicht unbedingt verriet, was sie etwas später verstört herausrief"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sein unmittelbarer vorgesetzter schaute ihm nicht in die augen an diesem morgen, mit seinen mittelbaren vorgesetzten hatte er heutzutage nichts mehr zu tun, wohl weil die flachen hierarchien nicht mehr so flach waren.</p>
<p>die enten auf dem fluß, der ummauert, sie mit einem stetigen strom nach unten zieht, schwimmen alle gegen den strom. einige paddeln nicht schnell genug um sich an der gleichen position zu halten und driften nach hinten ab, andere paddeln schnell genug um den strom auszugleichen und an der gleichen stelle zu bleiben. einige davon die abdriften, erheben sich und fliegen nach vorne um das stück auszugleichen. einige davon die abdriften gehen weiter hinten ans ufer, dort wo es eins gibt.</p>
<p>es sollte einen scan der mitarbeiter geben hieß es kurz vor den feiertagen. er war nicht profitablel, das war ihm klar, schon zu dem zeitpunkt, er war auch nicht der top gun, er war der letzte in seinem competence-center, die einzige die ihm von den skills unterlegen war, war jetzt im betriebsrat. sein competence-center bestand eigentlich nur noch aus 3 leuten, ihm inbegriffen. doch es sollte keine competence-center mehr geben. es sollte pools geben von nun an. der pool süd beinhaltete auch die filiale in osteuropa. endlich konnte man konsequent outsourcen.</p>
<p>riesenschritt heißt die straße.</p>
<p>er hatte sich dieses treffen anders vorgestellt, er, der held nahm darin die nachricht stoisch und souverän entgegen, keinerlei verzogene miene auf seinem pokerface. was auch immer man ihm sagte, er hatte nur ein verachtendes grinsen aufgesetzt das ihnen vermittelte wie kalt ihn das ließ.</p>
<p>beim design gab es seit wochen mehrere kandidaten, die potentiell gehen sollten. hinter den kulissen schlossen sich koalitionen wer wen deckt, man gab den anderen als schwächstes glied in der kette an.</p>
<p>er hatte einen liste mit zitaten vor augen, ohne namen, doch war der kontext auch ein name. es waren an den haaren herbeigezogene vorwürfe, &#8216;zu viele köche verderben den brei&#8217; hatte er mal vor monaten versucht seinen sozial kompetenten mitarbeitern zu erklären nach dem dritten mal als man ihm seine simplen dateien überspielt hatte, obwohl es keinen grund oder auftrag gab diese noch anzufassen. das war der beweis, er war nicht teamfähig. weil er nicht teamfähig war mußte er sich zu seinem competence-center dazusetzen. er sollte lernen im team zu arbeiten. das konnte er in den monaten seitdem tun. mit der projektmanagerin hatte er fast gar nicht mehr zu tun, nachdem sie sich hinter seinem rücken über ihn beschwert hatte und nicht mehr mit ihm arbeiten wollte. das hatte ihn sehr überrascht damals, weil er der als unbedarft bekannten projektmanagerin versucht hatte positives feedback zu geben um sie zu unterstützen. sie schien zu keiner zeit außer sich oder auch nur aufgeregt zu sein. er sollte sich seitdem nicht mehr soviel auf seine soziale kompetenz einbilden. sein team war fähig. der top gun sprach kaum und antwortete auch kaum auf fragen oder blicke. er war eher der stille &#8216;für eine handvoll dollar&#8217;-typ. der top gun schätzte ihn nicht sehr, denn die flache hierarchie bildete sich nach skills und know-how. da er oft nachfragte konnte er wohl nicht viele skills vorweisen. jedenfalls erklärte ihm der top gun auch selbstverständliche dinge die erkennen ließen wie hoch er ihn einschätzt. die andere kollegin, die sich beim gleichen projekt über ihn beschwert hatte er sei nicht teamfähig weil er seine dateien nicht überspielt haben wollte, meinte die ersten monate er müsse sie jetzt hassen und könne zudem nicht mal sauberes html, deswegen hasste sie ihn scheinbar und ließ ihn zudem spüren, daß er nicht mal html kann, sie aber darin die unangetastete autorität sei. man solle die tags so einrücken wie sie das tut. auch sie neigte nicht dazu oft zu lachen und war bekannt dafür nicht leicht erträglich zu sein. sein unmittelbarer vorgesetzter war ein mann wie ihn die frauen lieben und das tun sie, lange haare, voller dynamik, immer ein lockerer spruch auf den lippen. zwar ging das zu lasten seiner kollegin, aber die fauchte beinahe genauso zurück und gelegentliche ausfälle seines unmittelbaren vorgesetzten, der art wie &#8216;gleich werde ich Dich vergewaltigen&#8217; blieben die ausnahme. zwar meinte er dann zu seinem unmittelbaren vorgesetzten jetzt hätte er endlich einen grund seinen boss zu verprügeln, diesem fiel es aber leicht mit seiner autorität im rücken das letzte wort zu behalten (&#8216;nein, Du hälst sie fest!&#8217;).</p>
<p>sein unmittelbarer vorgesetzter bat ihn also in ein leeres zimmer, von wo er erstmal seinen mittelbaren vorgesetzten herausgebeten hatte (flache hierarchie). nur kurz, er wolle einen wie ihn nicht entlassen. er sei ja nicht jemand den man nicht leiden könne. es gebe aber eine beschwerdenliste. &#8216;zu viele köche verderben den brei&#8217;. der scan hatte ergeben er sei nicht profitabel (auf nachfrage hin). er versuchte noch zu den vorwürfen was klarzustellen, aber das war nicht erforderlich. seine position war nicht von belang. ganz oben hätte mit human resources schon entschieden, aber man wolle ihn ja nicht entlassen. er sollte sich einen rotwein nehmen und bis morgen 12uhr einen entschluß fassen. man wolle ihn shiften und einen neuen, diesmal befristeten vertrag aufsetzen. es war schon 16uhr und er ging früher wegen dem rotwein. es war eine simple if-else-abfrage.</p>
<p>die designerin, die ganz oben auf der liste stand auch weil sie oft zu oft nachfragte (nicht selbständig lautete einmal der vorwurf ihm gegenüber als man ihn mit ihr verglich), fragte ganz laut ins zimmer hinein, &#8216;dieses gespräch ist dann das ganz normale mitarbeitergespräch das jedes halbe jahr stattfindet?&#8217;. &#8216;so kannst Du es sehen&#8217;, war die antwort meines und jetzt auch ihres unmittelbaren vorgesetzten, der nach wie vor so unmittelbar war, daß man ihn nur mit seinem vornamen ansprach. der mittelbare vorgesetzte dessen zimmer für vertrauliche gespräche nutzbar war, hatte schon vor- und nachnamen. der vorgesetzte darüber hatte entweder herr davor aber einen selbst gewünschten kosenamen (flache hierarchie). die vorgesetzten darüber hatten trotzdem noch vornamen denn sie waren von anfang an dabei, außer der eine vorstand, der relativ neu war und von der old economy (so wie der mit dem selbst gewünschten kosenamen). er hatte eine vorliebe für martialische ausdrücke (&#8216;da draußen herrscht krieg!&#8217;).</p>
<p>obwohl der betriebsrat inzwischen eingeschaltet war, (von wem war nicht offen gesagt worden, doch sein unmittelbarer vorgesetzter schaute ihn ohne was zu sagen länger an, als er von dem betreffenden meeting zurückkam), hatte die designerin ganz oben auf der liste kein glück. sie stand da weil sie nicht in einem zimmer mit den restlichen designern und art-directoren saß. sie war etwas älter, nicht ganz so attraktiv und hatte kinder. sie hatte aber kaum fürsprecher. er hatte ein paar, er hatte mit einem der mittelbaren vorgesetzten zweiter stufe direkt in einem team zusammengewirkt, er hatte ihn damals eingestellt, jetzt war er halber standort-leiter. deswegen konnte er shiften. und weil er lange genug auf zeit spielte und oft genug nachfragte zog human resources (&#8216;es gibt gute nachrichten&#8217; meinte sein unmittelbarer vorgesetzter) den vorschlag mit dem befristeten vertrag zurück. man hatte für ihn entschieden, er sollte einfach nur geshiftet werden. er hatte nur langsam nachgegeben, das war schon genug um den druck auf ihn abzuschwächen. man hatte sich nur die schwächsten ausgesucht und meinte er sei einer davon, sein understatement mißdeutend.</p>
<p>sie war eine der schwächsten, ihre fragen beantwortete human resources im gang während er gerade vorbeilief und der kontext ihm nicht unbedingt verriet, was sie etwas später verstört herausrief &#8216;wißt Ihr schon das neueste, mir ist gekündigt worden&#8217;, außer ihr wußten es wohl schon alle vorher).</p>
<p>der vehementeste vom betriebsrat hatte beim meeting der unmittelbaren vorgesetzten ohne kontext verlautet, falls jemand jemals einen schief anschaut, wenn er zum betriebsrat geht, sorgt er dafür daß derjenige die firma verläßt. zuvor hatte er sich erkundigt ob es bereits scans gebe. sein fall war berichtet worden, es handle sich nur um ein shiften.</p>]]></content:encoded>
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		<title>what it means to be from maine</title>
		<link>http://kaschemme.de/1999/02/what-it-means-to-be-from-maine/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 1999 19:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lethargoman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[enden]]></category>
		<category><![CDATA[feiertage]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[tod]]></category>

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		<description><![CDATA["Während es draußen die Rentiere schlachtete, fragte ich mich, was ich wohl nächstes Jahr vom Christkind bekommen würde."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alpträume:</strong></p>
<p>Der Millennium-Survivor ausverkauft.<br />
Calvin and Hobbes ausverkauft.<br />
Whirlpool AWG 175 ausverkauft.<br />
Handys um 0.- ausverkauft.<br />
Fischer Weltalmanach 2000 ausverkauft.<br />
Tomb Raider IV ausverkauft.<br />
Wham, &#8220;Last Christmas&#8221; ausverkauft.<br />
SuSE 6.3 ausverkauft.<br />
Neil Postman ausverkauft.</p>
<p><strong>Süße Träume:</strong></p>
<p>&#8220;HoHoHo&#8221; vernahm ich leise irgendwo im Haus. Sofort stürmte ich ins Wohnzimmer und siehe da, ein Rußwölkchen gefolgt von Satan Claus bahnte sich den Weg in mein Domizil.<br />
&#8220;Was willst Du, Du Sau?&#8221;<br />
&#8220;Ho ho ho, ich bringe Dir Geschenke von den Elfen am Nordpol.&#8221;<br />
&#8220;Hat Dich wer darum gebeten?&#8221;<br />
&#8220;Vom fernen, kalten Nordpol ziehen mich meine Rentiere durch die Lüfte, um Dir ein Handy in den Socken zu stecken.&#8221;<br />
&#8220;Steck Dir Dein Handy in den Arsch.&#8221;</p>
<p>Von der Ferne hörte ich süßes Glöckchenläuten. Als sich das Fenster langsam öffnete und ein kaltes Lüftchen ins Zimmer wehte, wusste ich, wer da jetzt gleich erscheinen würde. In hauchdünnes Gewand gehüllt, mit lockigem Haar und samtener Haut stand es vor mir &#8211; das leibhaftige Christkind.<br />
&#8220;Ich habe Deinen Brief bekommen&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Und?&#8221;<br />
&#8220;Dein Wunsch war nicht schwer zu erfüllen&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Ho ho ho, was war denn Dein Wusch? Ein neuer Fernseher gar? Ein Computer, Handywertkarten?&#8221;<br />
&#8220;Fick Dich selber, Fettsack&#8221;, sprach das Christkind, packte mein Geschenk aus, nahm die Pumpgun in die Hand, lud, feuerte, lud, feuerte, lud, feuerte&#8230;<br />
&#8220;Ho ho&#8230;&#8221;<br />
&#8230;feuerte.<br />
&#8220;Danke, liebes Christkind, wie kann ich mich nur bedanken?&#8221;<br />
&#8220;Sei immer gut zu Deinen Mitmenschen und lebe ein Leben in Liebe und Frieden. Das ist Dank genug.&#8221;<br />
Mit einer Schrotladung in die Eier des bereits erkaltenden Satan Claus verabschiedete sich das Christkind durch das Fenster.</p>
<p>Während es draußen die Rentiere schlachtete, fragte ich mich, was ich wohl nächstes Jahr vom Christkind bekommen würde.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Burning Man Festival</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 1998 15:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter J. Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[enden]]></category>
		<category><![CDATA[erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[feiertage]]></category>
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		<category><![CDATA[sinn]]></category>
		<category><![CDATA[underground]]></category>

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		<description><![CDATA["Tief in der Wüste von Nevada, am einsamsten Highway der Vereinigten Staaten, wo an der Area 51 die UFOs landen, brennt ein riesiger Mann. Und zwanzigtausend Nackte tanzen in der sternenklaren Nacht um ihn herum."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tief in der Wüste von Nevada, am einsamsten Highway der Vereinigten Staaten, wo an der Area 51 die UFOs landen, brennt ein riesiger Mann. Und zwanzigtausend Nackte tanzen in der sternenklaren Nacht um ihn herum. Trommeln dröhnen durch die Einsamkeit und Tamburins klirren im Takt. In der Ferne heult ein Coyote. Die Hippies sind wieder da.</p>
<p>Die Fete in der nördlichen Sandwüste des Glücksspielparadieses Nevada heißt <a href="http://www.burningman.com/" target="_blank">Burning Man Festival</a>, und sie gilt heutzutage als größtes Kunst-Happening im Land. Seit einer Woche schon kommen Langhaarige in alten VW-Bussen und Alternative auf der Harley in die Black Rock Desert und stellen ihr Zelt auf, bringen Bands ihre Instrumente und versuchen mannhaft, knatternde Dieselgeneratoren zu übertönen, und seit einer Woche dreht der Sheriff des menschenleeren Washoe County durch. Denn die Besucher kommen aus aller Welt, sie verstehen sich als Künstler und Freigeister, als Revoluzzer und Partylöwen, und die baumlose Ebene als ihre Bühne. Ringsum Indianerreservate, mittendrin Anarchie &#8211; das bringt den stärksten Sheriff um den Verstand.</p>
<div id="attachment_1480" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Temple_Of_Joy_Aflame_Burning_Man_2002.jpg?uselang=de"><img class="size-full wp-image-1480 " title="Burning Man" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/1998/08/burning_man.jpg" alt="The Temple of Joy aflame at Burning Man in Black Rock City, Nevada. (Photo by Keith Pomakis)" width="280" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">The Temple of Joy aflame at Burning Man in Black Rock City, Nevada. (Photo by Keith Pomakis)</p></div>
<p>Eigentlich begann die Tradition des Männchenverbrennens damit, daß die Freundin des jungen Larry Harvey aus San Francisco mit einem anderen durchbrannte, was Künstler Larry zum Anlaß nahm, ein Bildnis des Nebenbuhlers zu zimmern, an den Baker Strand zu schleppen und im Kreise seiner Freunde symbolisch abzufackeln. Dann tranken sie den Rotwein aus und gingen nach Hause. Und weil´s so schön war, wiederholten sie die Verbrennung im Jahr darauf. Aber bald hatten sich dreihundert Leute am Strand eingefunden, und die Polizei drohte mit Knast, falls nochmal Brand gestiftet würde. Also zog man im nächsten Jahr in die Wüste &#8211; nach Nevada. Und je mehr Leute von der Fete erfuhren, umso mehr kamen. Wer in Kalifornien zum hippen Underground gehören wollte, mußte am Labor-Day Wochenende zum Burning Man.<br />
Burning Man Festival</p>
<p>Mitten in der topfebenen Eintönigkeit der Black Rock Desert durfte man, was woanders nicht ging. Nackt herumtanzen, während man nordkalifornischen Sinsemilla durchzog. Tage- und nächtelang trommeln, rocken, schießen, Auto- und Motorradrennen veranstalten, mitgeschleppte oder am Ort angefertigte Kunst ausstellen und sich selber als Kunstobjekt geben. Alles ging, bis auf Kommerz. Der war verpönt, denn die Avant-Garde war doch hier unter sich, und da kassiert man nicht voneinander. Alles muß hereingeschleppt werden, Lebensmittel und Wasser, Zelt und Sprit, denn Gerlach, die nächste Siedlung, ist viele Meilen entfernt.</p>
<p>Die Burning Man Feten dehnten sich aus bis sich endlich die Woche etablierte, die heute als Minimum gilt. 1994 wurden die ersten riesigen Kunstinstallationen aufgestellt; professionell gestaltete Werke, die die Aufmerksamkeit der Medien erregten. BBC kam mit einer Kameracrew, und CNN war da, womit das Insidertum zum Teufel ging. In den nächsten Jahren wurde Burning Man zum Massenspektakel, zum Open-Air mit Feuerwerk und strengen Verhaltensnormen, eine ferngesteuerte Kunstorgie, wo während einer wilden Woche flanellgrau dem Ganzkörpersonnenbrand weichen muß. Um Voyeure fernzuhalten, sollen Besucher der Wüstenvernissage die ganze Woche Staub schlucken; vorher abreisen wird mit gesellschaftlicher Aechtung bestraft. Trotzdem soll es Gutsituierte geben, die den Familienluxusfuhrpark um einen verrosteten VW-Bus erweitern, damit sie stilecht beim Burning Man auftreten. Die finden nichts dabei, daß zum heute beginnenden 13. Burning Man Festival erstmal hundert Dollar pro Besucher geblecht werden müssen. Hippie ist inzwischen nur noch eine Moderichtung.</p>
<p>&nbsp;<br />
-<br />
&#8211;<br />
&#8212;</p>
<hr />
<strong>Was von Peter J. Kraus lesen:</strong></p>
<table align="center" bgcolor="#FFFFFF" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0">
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		<title>Fünf Minuten eines Nachmittags in Italien</title>
		<link>http://kaschemme.de/1992/07/funf-minuten-eines-nachmittags-in-italien/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 1992 16:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Velhagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[erinnern]]></category>
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		<description><![CDATA[Anette hielt mir ein kleines, schwarzes Einwegfeuerzeug hin. Als ich angekommen war, hatte ich fünf davon gehabt. Jetzt hatten fünf andere Menschen kleine, schwarze Einwegfeuerzeuge - ich gehörte nicht zu ihnen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren eine Gruppe von achtzehn Leuten und ständig hungrig.</p>
<p>&#8220;Mein Magen frisst sich gleich selbst auf.&#8221; stöhnte ich und hielt mir den Bauch, als ob er schmerze.</p>
<p>Nicki grinste nur. &#8220;Trink Wein Andi, die haben noch nicht mal angefangen.&#8221;</p>
<p>Hungrig schüttete ich mir den letzten Rest Prosecco in den Hals und sah mich dann nach etwas Essbarem um. Doch wo ich auch hinsah: Nichts, nur Chianti, den ich mir reichlich eingoss.</p>
<p>&#8220;Habt ihr an Brot für morgen gedacht?&#8221; In meinem Kopf blitzte kurz das Bild des heutigen Frühstücks auf: Fünf Frühaufsteher belegen sich dicke Brotscheiben mit reichlich Butter, Mortadella, Schinken und Käse.</p>
<p>Wenig später wandern eher schmale Scheiben von sparsam gestrichenen Butterbroten mit Salz in die Münder der Nachzügler.</p>
<p>Freilich kannte ich beide Szenarien nur vom Hörensagen &#8212; ich gehörte zu den Leuten, die zwei Stunden später verzweifelt versuchten, irgendwo noch ein paar trockene Kekse aufzutreiben.</p>
<p>Nicki, Besitzerin der Villa und Gastgeberin, gähnte und entblößte dabei blau gefärbte Zähne. &#8220;Weiß nicht. Mußt Du die Österreicher fragen, die waren heute einkaufen.&#8221;</p>
<p>Ich zog eine weitere Muratti aus der Schachtel und suchte einige Minuten mit sehr langsamen Bewegungen nach einem Feuerzeug.</p>
<p>&#8220;Nimm meins.&#8221;</p>
<p>Anette räkelte sich in der Sonne und hielt mir ein kleines, schwarzes Einwegfeuerzeug hin.<br />
Als ich angekommen war, hatte ich fünf davon gehabt. Jetzt hatten fünf andere Menschen kleine, schwarze Einwegfeuerzeuge &#8211; ich gehörte nicht zu ihnen.</p>
<p>&#8220;Danke.&#8221;</p>
<p>Genüsslich lauschte ich, wie der Tabak knisternd zu brennen begann. Es schmeckte nach Italien. Die Sonne schien mir heiß auf den Bauch, dessen Fülle ich inzwischen schamlos zur Schau stellte.</p>
<p>&#8220;Was gibt&#8217;s denn heute Abend?&#8221;</p>
<p>Die Frage war an niemand bestimmtes gerichtet, ich murmelte eigentlich nur müde über die verstreuten Leiber hinweg.</p>
<p>&#8220;Fasan.&#8221; sagte jemand.</p>
<p>&#8220;Ah.&#8221;</p>
<p>Gähnend wandte ich mich meiner Kladde zu, in der ich Geschichten zu schreiben pflege. Ich arbeitete hart an einer Science-Fiction-Story, ein astreiner Bestseller-Stoff, Big Opera, wirklich sehr heftig. Acht Seiten hatte ich schon, leider fehlte mir irgendwie der Kick für die restlichen 592 Seiten. Gestern hatte ich immerhin einen ganzen Satz geschrieben.</p>
<p>Jaja, der Satz.</p>
<p>Ich las ihn dreimal durch. Dann malte ich so viele Wellenlinien darüber, bis das Papier dünn wurde.</p>
<p>&#8220;Wundert mich, dat er keine Ochsenschwänze gekauft hat, um se zu kochen.&#8221; Matthias schmierte sich zum zehnten Mal mit Sonnencreme ein.</p>
<p>Ich nippte an meinem Wein, sah auf die nackten Brüste von Anette und fragte mich, ob man es in einer solchen Hitze wohl miteinander treiben könnte, ohne dabei einzuschlafen.</p>
<p>&#8220;Die hatten keine mehr, sonst hätte ich welche besorgt!&#8221; Das war Heinz, einer der Österreicher, ein Penis-Fetischist. Er trug eine lange, abscheulich moderne Badehose und etwas in den Art von Birkenstock-Sandalen. &#8220;In Österreich gibt’s Metzgereien mit allen Sorten von Schwänzen, ja, da kannst Du Dir das Anatomiestudium sparen.&#8221;</p>
<p>Mühsam brachte ich die Zähne auseinander. &#8220;Was wird&#8217;n das für&#8217;n Fasan heute abend?&#8221;</p>
<p>Heinz schob seine Angebersonnenbrille auf der Nase nach oben. &#8220;Da wirst Du staunen! Fasäne und Hühner, ja.&#8221; Er legte die Zeigefinger auf die Daumen und deutete damit herum. &#8220;Zuerst mal Pfannkuchen mit einer köstlichen Radicciofüllung.&#8221;</p>
<p>Das Publikum <em>Umm-te</em> pflichtschuldig.</p>
<p>&#8220;Hernach Geflügelpfanne Heinz und schließlich, ja&#8230;&#8221;, er machte eine weitere Pause, &#8220;&#8230;Crepe Suzette!&#8221;.</p>
<p>Ich zog die Augenbrauen hoch. &#8220;Wird man davon satt?&#8221;</p>
<p>Er warf mir kurz einen Blick zu, den Cäsar beim Anblick eines kleines gallischen Dorfes hätte haben können, und eilte zurück in die Küche.</p>
<p>Nicki sah ihm hinterher. &#8220;Ich glaub, die haben zwei Fasane und drei Hühner gekauft. Riesenteile.&#8221;</p>
<p>Matthias wischte eine Fliege von seiner Schulter. &#8220;Wie wolln die denn dat innen Herd kriegen?&#8221;</p>
<p>Keiner antwortete.</p>
<p>Ich sah wieder in meine Kladde, las den durchgestrichenen Satz noch mal durch. In meinem Kopf bildete sich eindeutig die Assoziation zu &#8212; gar nichts. Mein Blick wanderte wieder auf die Wälder, die uns umgaben.</p>
<p>&#8220;Grün.&#8221; dachte ich. &#8220;Grün.&#8221;</p>
<p>In einiger Umgebung machte eine Biene einen Höllenlärm beim Versuch, eine Kleeblume zu besteigen. Dahinter lag der Pool, leider zu kalt, um hineinzugehen. Guido saß daneben, braungebrannt, millimetergenauer Haarschnitt, durch und durch perfekt gestylt und so natürlich wie eine japanische Edelteetasse unter Vitrinenglas.</p>
<p>Er unterhielt sich mit Karin und sah dabei über die Mini-Gläser seiner sündhaft teuren Designersonnebrille. Karin war freie Werbetusse, offensichtlich belatscherte sie Guido, um einen Auftrag an Land zu ziehen.</p>
<p>Sie sah sehr kompetent aus.</p>
<p>Er wirkte gelangweilt.</p>
<p>Nicki sah auf die Uhr. &#8220;Vielleicht sollte mal jemand anfangen, den Tisch zu decken.&#8221;</p>
<p>Matthias goss sich noch etwas Sonnencreme auf die nackte Haut. &#8220;Oh ja, das sollte man tun.&#8221;</p>
<p>In der Ferne fiel mir ein Baum auf, der absolut nichts besonderes an sich hatte und den anderen Hunderttausend zum Verwechseln ähnlich sah; aber ich verlor ihn sofort aus den Augen.</p>
<p>&#8220;Mmmh, richtig, der Tisch.&#8221;</p>
<p>&#8220;Den sollte man decken, stimmt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Will noch jemand Wein?&#8221;</p>]]></content:encoded>
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