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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; global</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Natürlich</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 22:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>onkelhoste</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis, er aber auch offenkundig keine Lust mehr hat, sich dem Müßiggang hinzugeben, den die für Normalsterbliche astronomisch hohe Belohnung des ersten Teils mit sich brachte oder ihm jemand mit etwas Großkalibrigem den Tag zu versauen droht.</p>
<p>Natürlich wird ein neuer Antagonist erneut die Erde bedrohen und Bekanntschaft machen mit unserem Helden, dessen Namen er nie zuvor gehört hat, obwohl er schon den letzten Antagonisten Hollywood-Like weggepustet hat. Bösewichter pflegen offensichtlich keinen guten Kontakt untereinander.</p>
<p>Natürlich werden alle regulären Polizei-/ Geheim-/ und Sondereinheiten versagen, aber aus lauter Frust über den Erfolg unseres Helden diesen ebenso jagen wie verfluchen, obwohl sie ihn eigentlich für den Teufelskerl halten, der sie selber gerne wären, aber leider kein Kindheitstrauma mit erschossenen Eltern durchleben mussten oder einen geheimnisvollen chinesischen Mentor mit Kung Fu-Kenntnissen hatten und so bei den offiziellen Streitkräften unterschrieben.</p>
<p>Natürlich wird unser Held, der nie lange Sätze bildet, aberwitzige Stunts mit seinem Auto hinlegen, die Vorausberechnungen in Bruchteilen von Sekunden und Millimetern erfordern, der jemand, der im Physikunterricht immer gefehlt hat, eigentlich nicht lösen kann.</p>
<p>Natürlich bekommt der Zuschauer eine Reihe von aberwitzige Stunts zu sehen, von denen der Drehbuchautor eigentlich annimmt, sie einem Publikum zu zeigen, das im Physikunterricht immer gefehlt hat.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/natuerlich_ass-kicking-babe_350x250.JPG"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1318" title="natuerlich_ass-kicking-babe_350x250" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/natuerlich_ass-kicking-babe_350x250-250x250.jpg" alt="natuerlich_ass-kicking-babe_350x250" width="250" height="250" /></a>Natürlich möchte die natürlich gut aussehende Gerettete sofort Sex mit dem Helden, obwohl sie eben noch von einer Hundertschaft muskulöser, dumpf grunzender und primatenartiger Hau-Draufs stundenlang vergenußwurzelt wurde und das eigentlich ein stückweit suboptimal fand und die Tortur lediglich aufgrund einer Mischung aus Survivaltraining beim Klamottenshoppings und einer offensichtlich teflonbeschichteten Mumu locker wegsteckt.</p>
<p>Und natürlich liebe ich solche Filme ...</p>]]></content:encoded>
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		<title>In Stadt und Land</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 22:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gehe in das Land hinein und sehe. Ich gehe in die Stadt hinein und sehe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe in das Land hinein und sehe Kühe und Ochsen, hinter Zäunen, die Neuigkeiten von gestern und vorgestern wiederkäuend. Ich sehe Hirten, gewissenhaft ihrem Beruf nachgehend, auf dass sich nichts und niemand über Zäune und Gesetze hinwegsetze. Und ich sehe Seher, die nur sich selbst sehen, Seher mit beschlagenen Brillen auf den Nasen. Sie alle, Kühe und Ochsen, Hirten und Seher, bewundern ihre Spiegelbilder, sie lieben sich abgöttisch, in einer endlosen Kette von Orgasmen vergehend, jauchzend und frohlockend.</p>
<p>Ich gehe in die Stadt hinein und sehe Kühe und Ochsen, hinter Zäunen, die Neuigkeiten von gestern und vorgestern wiederkäuend. Ich sehe Hirten, gewissenhaft ihrem Beruf nachgehend, auf dass sich nichts und niemand über Zäune und Gesetze hinwegsetze. Und ich sehe Seher, die nur sich selbst sehen, Seher mit beschlagenen Brillen auf den Nasen. Sie alle, Kühe und Ochsen, Hirten und Seher, bewundern ihre Spiegelbilder, sie lieben sich abgöttisch, in einer endlosen Kette von Orgasmen vergehend, jauchzend und frohlockend.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Selbst das Kacken fällt bei dieser Hitze schwer</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 22:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hochnäsiges junges Fleisch vor mir, am Mittelmeer. Wenn sie nur ihre Fressen hielten und ihre Finger vom Radio ließen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/strandidyll_258px3.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/strandidyll_258px3.jpg" alt="strandidyll_258px3" title="strandidyll_258px3" width="258" height="80" class="alignright size-full wp-image-1083" /></a>Später mehr dazu. – Jetzt ist es noch heißer! Hochnäsiges junges Fleisch vor mir, am Mittelmeer. Wenn sie nur ihre Fressen hielten und ihre Finger vom Radio ließen! Ja, es ist hell, grellhell, und es ist heiß, hirnaufweichend heiß. Der Strand lebt von Leuten wie mir: Habenichtse und Minutenmillionäre. Ein Bier, ein kühles, blondes, schwitzendes Bier, bitte!</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/strandidyll_258px.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/strandidyll_258px.jpg" alt="strandidyll_258px" title="strandidyll_258px" width="258" height="80" class="alignright size-full wp-image-1079" /></a>Soviel junges, nacktes, schwitzendes Fleisch! Unerträglich viel davon in unerreichbarer Nähe. Und neben mir liegt eine Frau, die alles für mich tut. Sogar zum Strand fahren und In-der-Sonne-braten. Nur besteigen darf ich sie nicht. Dafür kommt sie zu weit aus dem Süden, zu weit aus Afrika, um genau zu sein. Und jetzt nervt auch noch der Sand! Als ob ich es vergessen hätte, wie anstrengend ein Strand sein kann. Halbstarke lassen ihre Energien an einem Ball aus. Armer Ball! Ich hasse den Strand, die Sonne, die Leute, kurz: das langweilige Strandleben.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/strandidyll_258px2.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/strandidyll_258px2.jpg" alt="strandidyll_258px2" title="strandidyll_258px2" width="258" height="80" class="alignright size-full wp-image-1082" /></a>Verdammt, Nixen und Amazonen kommen aus dem Wasser! Ich traue meinen Augen kaum. Und noch ein Wunsch geht in Erfüllung: Kaltes Bier aus der Kühlbox. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Selbst Bälle, die wie Bomben, wie Granaten auf mich fallen, kreischende Kinder und Radios können mir nichts mehr anhaben. Das Bier besänftigt, das Bier hat mich im Griff. Nun, es könnte auch ein Pils sein, aber: ruhig Brauner! Der Tag wird kommen, der Tag ist nah, die Heimat ruft. Sie verlangt nach mir, nach meinen schweren Schritten, nach dem Gestank in meinem Schritt.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Verwalter</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann Klossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer sitzt am Nebentisch / Irgendein Idiot / Und sondert lautstarke Redeschwalle ab / Man möchte aufstehen / Und selbigem die Fresse polieren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer sitzt am Nebentisch<br />
Irgendein Idiot<br />
Und sondert lautstarke Redeschwalle ab<br />
Man möchte aufstehen<br />
Und selbigem die Fresse polieren<br />
Stattdessen sitzt man sich fest<br />
Und erhebt das Glas<br />
Auf die Errungenschaften der Zivilisation</p>
<p>Ich trank meinen Tall Chai Latte und dachte:<br />
Du balancierst besorgniserregend<br />
Am Rande eines grossen dunklen Lochs, mein Freund<br />
Zwischen seinen Beinen<br />
Hampelte ein Hund herum<br />
"Dein Herrchen wagt sich ganz schön weit aus dem Fenster", flüsterte ich<br />
"Ich weiss, er ist ein Arschloch. Aber er verwaltet das Fressen."<br />
Das ist genau das Problem: es gibt immer einen, der das Fressen verwaltet</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/mannmithund_xproc.jpg"><img class="size-full wp-image-1130 aligncenter" title="Mann mit Hund (Foto:aw)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/mannmithund_xproc.jpg" alt="Mann mit Hund (Foto:aw)" width="258" height="80" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachmieter gesucht</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 06:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stirnulator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[sie hatte die schufa selbstauskunft 
schon dabei
die blöde streberin
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/nachmieter_258px.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/nachmieter_258px.jpg" alt="nachmieter_258px" title="nachmieter_258px" width="258" height="75" class="alignright size-full wp-image-989" /></a><br />
erst kamen die anrufe<br />
dann die termine</p>
<p>da kam der alte mann<br />
er sei banker, sagte er,<br />
habe nicht damit gerechnet,<br />
5 jahre vor der rente<br />
noch nen job zu kriegen<br />
mein kleines bad, das sei okay für ihn<br />
derzeit wohne er<br />
für 300 mit stockwerksklo</p>
<p>dann kam dieses pärchen<br />
ein bisschen schnuffig<br />
fanden dies gut und jenes<br />
ob man da oben was ablegen könne<br />
ob das da unten so bleiben müsse<br />
sie wollten es sich nochmal überlegen</p>
<p>dann kam diese schnickse<br />
gepflegte erscheinung, gute zähne<br />
ipod-ohrhöhrer baumeln aus dem kragen<br />
guckte alles kritisch an<br />
nörgelte hier und da<br />
hatte die schufa selbstauskunft schon dabei<br />
die blöde streberin</p>
<p>dann kam dieses andere pärchen<br />
total nett und lieb und so<br />
fanden alles toll<br />
wollten sofort einziehen<br />
ich nannte sie im geiste maria und joseph<br />
sie war schwangere schauspielerin<br />
er student<br />
die kamen wohl nicht in frage</p>
<p>der banker wurde es dann auch nicht<br />
er wurde zum ende der probezeit gekündigt</p>
<p>ist mir auch egal<br />
ich will eure scheiss schicksale nicht<br />
ich will nur einen nachmieter</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zur Rettung der Nation</title>
		<link>http://kaschemme.de/2008/10/zur-rettung-der-nation/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 08:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<category><![CDATA[weise]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie stehlen ihr Diebesgut durch Steuerschlupflöcher, über unbefestigte Grenzen hinweg, dann, wenn sie und ihr Erbeutetes gefragt sind, wenn Land und Leute Rat und Tat und Hilfe brauchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bemühe dich nicht, reich zu werden,<br />
<em>Und laß ab von deinen Fündlein.(Salomo, 23,4)</em></em></p>
<p><strong>Was kümmert es Kapitalkakerlaken, was kümmert es Satte, wenn es mit ihrem Land bachab, den Wirtschaftsbach runtergeht? Diese Prachtschaben! Die, die alles haben, sie bleiben unempfindlich, solange ihnen niemand etwas wegnehmen will. In Zeiten aber, da das Volk sich mit Ratten um Hungertücher balgt, fliehen Betuchte scharenweise außer Landes. Sie stehlen ihr Diebesgut durch Steuerschlupflöcher, über unbefestigte Grenzen hinweg, dann, wenn sie und ihr Erbeutetes gefragt sind, wenn Land und Leute Rat und Tat und Hilfe brauchen. Was ist das für ein Weltgebäude, was für ein Morschgemäuer, das seine Sanierung Schwachen und Bedürftigen aufhalst!</strong></p>
<p>Wohlhabende überfahren Verhungernde. Sie preschen mit Vollgas in Armutsprozessionen, in Hungerdemonstrationen. Sie schubsen Verzweifelte ehrlich entrüstet, ethisch und moralisch gerüstet, Tod und Teufel in die Klauen. Kein Grund zum Anhalten, Nachdenken, Hinterfragen. Und sollten Fragen, sollten Schuldgefühle aufbrechen, dann schütteln die Engelmacher ihr tragbares Gewissen ab. Sie werfen sie armen Sündern auf die Schultern, in die Seele. Sie können es sich leisten. Sie sind reich, und wer reich ist, hat recht. Und wer es nicht hat, kauft es sich. Das Recht sitzt auf Seiten der Satten, der Kapitalkakerlaken. Das sehen die Armen genauso. Deshalb streben alle nach Reichtum. Das ist die Wahrheit. Wahrheit? Was ist die Wahrheit? Die Wahrheit verwest in Bankschließfächern.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Abwechslung</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Dec 2006 19:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Nachdem der Beamte Brand sämtliche Bleistifte angespitzt und auch das letzte Staubkorn vom Schreibtisch gewischt hatte, lehnte er sich in seinen Stuhl zurück und betrachtete die weißen Wände"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Beamte Brand sämtliche Bleistifte angespitzt und auch das letzte Staubkorn vom Schreibtisch gewischt hatte, lehnte er sich in seinen Stuhl zurück und betrachtete die weißen Wände.</p>
<p>Nach einer Weile, nach einer Ewigkeit ohne Regung, zogen Zuckungen der Muskeln und Nervenstränge durchs Gesicht.</p>
<p>Mit einem heftigen Ruck riß er die Schreibtischschublade auf und nestelte einen Trommelrevolver hervor. Brand wiegte das Metall in seiner Handfläche. Es spannte seinen Körper. Plötzlich drehte er die Trommel, legte die Waffe an die Schläfe, schloß die Augen und drückte ab.</p>
<p>Schweiß sammelte sich auf seiner Stirn, sämtliche Kleider klebten ihm am Leib. "Fünf zu eins", wiederholte er immer wieder, und es sollten noch zwei Stunden verstreichen, ehe Feierabend war.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-631 aligncenter" title="Foto (C) AW" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/buero_gang_flucht.gif" alt="Foto (C) AW" width="460" height="368" /></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pantomime: Odol</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Apr 2006 11:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicolas Nowack</dc:creator>
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		<description><![CDATA[... optische Poesie: Das wertvolle Reisegedicht für Pantomimen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-428" title="nn_pantomime_odol" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/nn_pantomime_odol.gif" alt="nn_pantomime_odol" width="426" height="522" /></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachtstagebuch</title>
		<link>http://kaschemme.de/2005/11/weihnachtstagebuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2005 15:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peterjkraus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[enden]]></category>
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		<category><![CDATA[terror]]></category>

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		<description><![CDATA["So, alles klar. Dancer, Prancer, Rudolph und die anderen waren beim Tierarzt, haben ihre Impfungen bekommen. Flugtauglichkeit wurde bestätigt. Schlitten von der Werkstatt geholt, auch hier alles in Ordnung."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>13. Dezember</strong></p>
<p>So, alles klar. Dancer, Prancer, Rudolph und die anderen waren beim Tierarzt, haben ihre Impfungen bekommen. Flugtauglichkeit wurde bestätigt. Schlitten von der Werkstatt geholt, auch hier alles in Ordnung. Verblüffend, was "Reinigungsmaterial und Kleinteile" kosten. <strong>22. Dezember</strong> Schlitten gepackt, last minute Geschenke obenauf . Viel Elektronik dieses Jahr, jede Menge Kriegsspielzeug. Wird wohl die Lage sein. Egal - Kamin runter und untern Baum damit! Der eine Arbeitstag im Jahr.......</p>
<p><strong>24. Dezember.</strong></p>
<div id="attachment_536" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-536" title="hotchristmas" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2005/11/hotchristmas.jpg" alt="Hot Christmas" width="200" height="302" /><p class="wp-caption-text">Hot Christmas</p></div>
<p><span style="line-height: 12px;">Showtime, Freunde! Bisschen warm am Pol heute, aber das hält ja seit Jahren schon an. Neues Licht über Grönland. Global Warming oder Terroristen-Früherkennung? Mal fragen.</span> Mrs. Claus steht vor der Hütte, winkt, wünscht ein Frohes Fest (trotz des Telegramms des amerikanischen Bundes Wiedergeborener Christen, der unter Boykottandrohung fordert, statt politisch korrektem "Fest" oder "Holidays" wieder "Christmas" zu wünschen). Kurz vor Mitternacht - die acht Stunden schaffen wir mit links.</p>
<p><strong>03. August</strong></p>
<p>Heiß hier auf Kuba. Leck mich am Arsch! Seit Ende Juni bin ich ans Zellengitter gekettet, höre auf dem rechten Ohr nichts mehr und scheiße nur noch flüssig. Die Finger heilen aber schön; der junge Mann, der mir grinsend sagte, ich hätte jetzt wenigstens keinen Ärger mehr mit dem Nägelschneiden, hatte recht! Mrs. C wird sich freuen, wenn ich wieder zuhause bin. Die Wampe ist weg, der Bart ist ab und mein orangefarbener Jumpsuit schlottert nur noch! Ich hätte wirklich nicht übers Weiße Haus fliegen sollen. Aber man lernt ja nicht. Schade um Rudolph; die rote Nase war immer eine prima Orientierungshilfe. Wußte nicht, daß ihre hitzesuchenden Raketen sogar auf Furzwärme reagieren. Merke: vor Langstreckenflügen kein Trockenfutter mehr! Gestern war der nette Mann wieder da. Ich glaube, ich tue ihm jetzt den Gefallen und stimme zu, daß der rote Anzug eine Al-Kaida-Uniform ist. Er verspricht ja seit langem, daß wieder nach Hause darf, wenn ich unterschreibe. Mal sehen.</p>
<p><strong>28. November</strong></p>
<p>Endlich wieder daheim! Amnesty hat mich rausgehauen; die kleine Notlüge (ich sei getarnter deep-cover Mossad-Agent) hat gewirkt. Natürlich werde ich mich an mein Versprechen halten, den US-Luftraum nie wieder zu überfliegen. Überhaupt habe ich den Betrieb umgestellt. Ohne Rentiere ist keine Auslieferung mehr möglich, der Schlitten soll angeblich über Mosul im Einsatz sein. Mrs. Claus hat während des Wartens Zehnfingersystem gelernt und wird jetzt für mich den Computer bedienen. Wir sind ab sofort über www.eihnachtsmann.com zu erreichen, verschicken noch am Bestelltag per UPS und nehmen alle von US-Banken ausgestellte Kreditkarten. God Bless America! And Merry Christmas, mit Betonung auf Christ. <em> Santa Craus</em></p>
<div id="attachment_537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-537" title="hotchristmas2" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2005/11/hotchristmas2.jpg" alt="Hot Christmas" width="440" height="292" /><p class="wp-caption-text">Hot Christmas</p></div>]]></content:encoded>
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		<title>ich bin unverletzt</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2005 13:09:30 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<description><![CDATA[WEF 04 
1 uhr, ankunft, die gummigeschosse fliegen 
die augen gehen für immer zu. 
sie bluten aus trotz. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich bin unverletzt</p>
<p>WEF 04<br />
1 uhr, ankunft, die gummigeschosse fliegen<br />
die augen gehen für immer zu.<br />
sie bluten aus trotz.</p>
<p>2 uhr, kessel.<br />
es ist frost.<br />
ich koche.</p>
<p>3 uhr.<br />
meine mutter weiß nichts davon.<br />
mein anwalt auch nicht.<br />
ich kann mir keinen leisten.</p>
<p>4 uhr.<br />
wer in landquart stehen bleibt<br />
muß sitzen.<br />
die anderen bleiben liegen.</p>
<p>männer und frauen sind gleichberechtigt<br />
beiden schießen sie ins gesicht.</p>]]></content:encoded>
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