Beiträge zum Stichwort ‘
idylle ’
"In solche Augen möcht ich manchmal schauen: / die irgendetwas wissen und nicht flunkern, ..."
Ich gehe in das Land hinein und sehe. Ich gehe in die Stadt hinein und sehe.
Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,
entwichen aus der nahen Bäckerei.
Mit dem Kambodschaner kann er sich unterhalten. Spark gefällt es, auf die unbewegte Miene vor ihm einzureden, er könnte sich keinen besseren Gesprächspartner vorstellen.
Mir ist nach fetten Prodigy-dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen, nach krank-heroischem Esprit und morgendlichen Taulichtmessen.
Wir sitzen im letzten Wagon / Ohne Fahrkarten / Und hoffen, dass die nächste Station / Eher kommt als die Kontrolleure
Entspanntes Rühren in Mojitoresten. / Sechsuhrgelaüt / und Hunger auf was ganz unbändig Ganzes.
„Nach Paris.“ - „Willste mich verarschen? Ich radel dir hier bis zur Ecke, dann fliegt mir fast die Lunge raus.“ - „Ich fahr dir in fünf Tagen nach Paris.“ - „Ja, da komm ich mit. Ich schmeiß mir dann was, dann geht das.“
Hochnäsiges junges Fleisch vor mir, am Mittelmeer. Wenn sie nur ihre Fressen hielten und ihre Finger vom Radio ließen!
Berliner Hinterhof. Blick: Fernsehturm. / Und Nachtigallen mitten im Gewühl. / Balkonien nahmen wir galant im Sturm – / Nichts fehlt.