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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; kino</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Natürlich</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 22:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>onkelhoste</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis, er aber auch offenkundig keine Lust mehr hat, sich dem Müßiggang hinzugeben, den die für Normalsterbliche astronomisch hohe Belohnung des ersten Teils mit sich brachte oder ihm jemand mit etwas Großkalibrigem den Tag zu versauen droht.</p>
<p>Natürlich wird ein neuer Antagonist erneut die Erde bedrohen und Bekanntschaft machen mit unserem Helden, dessen Namen er nie zuvor gehört hat, obwohl er schon den letzten Antagonisten Hollywood-Like weggepustet hat. Bösewichter pflegen offensichtlich keinen guten Kontakt untereinander.</p>
<p>Natürlich werden alle regulären Polizei-/ Geheim-/ und Sondereinheiten versagen, aber aus lauter Frust über den Erfolg unseres Helden diesen ebenso jagen wie verfluchen, obwohl sie ihn eigentlich für den Teufelskerl halten, der sie selber gerne wären, aber leider kein Kindheitstrauma mit erschossenen Eltern durchleben mussten oder einen geheimnisvollen chinesischen Mentor mit Kung Fu-Kenntnissen hatten und so bei den offiziellen Streitkräften unterschrieben.</p>
<p>Natürlich wird unser Held, der nie lange Sätze bildet, aberwitzige Stunts mit seinem Auto hinlegen, die Vorausberechnungen in Bruchteilen von Sekunden und Millimetern erfordern, der jemand, der im Physikunterricht immer gefehlt hat, eigentlich nicht lösen kann.</p>
<p>Natürlich bekommt der Zuschauer eine Reihe von aberwitzige Stunts zu sehen, von denen der Drehbuchautor eigentlich annimmt, sie einem Publikum zu zeigen, das im Physikunterricht immer gefehlt hat.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/natuerlich_ass-kicking-babe_350x250.JPG"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1318" title="natuerlich_ass-kicking-babe_350x250" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/natuerlich_ass-kicking-babe_350x250-250x250.jpg" alt="natuerlich_ass-kicking-babe_350x250" width="250" height="250" /></a>Natürlich möchte die natürlich gut aussehende Gerettete sofort Sex mit dem Helden, obwohl sie eben noch von einer Hundertschaft muskulöser, dumpf grunzender und primatenartiger Hau-Draufs stundenlang vergenußwurzelt wurde und das eigentlich ein stückweit suboptimal fand und die Tortur lediglich aufgrund einer Mischung aus Survivaltraining beim Klamottenshoppings und einer offensichtlich teflonbeschichteten Mumu locker wegsteckt.</p>
<p>Und natürlich liebe ich solche Filme &#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich denke an Charles Bronson</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Velhagen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An irgendwelche beschissenen Bruce Willis wird man sich erinnern. Bronson wird man vergessen. Auf siebtklassigen Sendern im Nachtprogramm wiederholen. Als Nice-Price-DVDs verramschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/06/charles_bronson_200x300.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/06/charles_bronson_200x300.jpg" alt="Charles Bronson (Foto von Fish Cop)" title="Charles Bronson (Foto von Fish Cop)" width="200" height="300" class="alignright size-full wp-image-1095" /></a>Ich sehe durch das Zielfernrohr und denke an Charles Bronson. Er starb 2003. Er war mein Lieblingskiller. Er war schmierig, nicht mehr ganz taufrisch, stets etwas zu alt für eine junge Frau. Sein Anzug war wie er: reif zum Ausmustern. Aus der Mode. Wie die Lederpatten an den Ellenbogen. Wie sein ewiger scheiß Haarschnitt. Abstellgleis und Rente gehörten zum Plot wie Rache und Abknallen. Darin war er Profi. Mit der Genugtuung, seinen Job gemacht zu haben, konnte er abtreten. Auftrag erledigt. Dienstleistung erbracht. Im Kino und im Sterbebett. </p>
<p>Ich sehe durch das Zielfernrohr und denke an Charles Bronson. Die Party vor mir ist im vollen Gange. Der Politiker stellt seine neue Website vor. Ich weiß dass, weil ich sie gemacht habe. Der Auftraggeber will eine neue Website? Ich liefere sie. Ich bin Dienstleister. Die Surf-Stationen auf der Party habe ich aufgebaut. Die Monitore habe ich beschafft, flache TFTs mit großem Sponsorenlogo. Die Sponsoren sponsern dass Zeug sogar, obwohl es nur hier rumsteht, wo Computer-Analphabeten mit Parteibuch es begaffen und sich dann modern fühlen können. Hätte ich für eine Schule gesammelt, wo Kinder damit etwas lernen, ich hätte bestenfalls Prospekte gekriegt. Und Luftballons mit Partei-Emblem.</p>
<p>Ich mache jeden Scheiß mit.<br />
Ich mache alles.<br />
Ich bin Dienstleister.<br />
Ich sehe durch das Zielfernrohr.</p>
<p>Ich habe die Tastaturen besorgt, jedes einzelne Kabel angeschlossen, jede einzelne Funkverbindung abgesichert. Ich habe sogar die Mäuse poliert. Die Mauspads mit dem PRT-Partei-Logo vom Produzenten abgeholt. Die ich habe fertigen lassen. Ich habe Ärsche getreten, weil die Idioten von der Partei das Logo CMYK in Mac-TIF lieferten statt RGB und in JPG, und natürlich waren das zu viele Großbuchstaben für sie, obwohl sie selber nur drei Grossbuchstaben sind. Am Ende war alles, so, wie es sein sollte. Der Einsatz war wichtig. Der Auftrag erledigt. Die Dienstleistung erbracht.</p>
<p>Ich sehe durch das Zielfernrohr. Der Politiker lebt noch. Charles Bronson starb 2003. An den beschissenen Bruce Willis wird man sich erinnern. <a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/06/charles_bronson_200x300.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/06/charles_bronson_200x300.jpg" alt="Charles Bronson (Foto von Fish Cop)" title="Charles Bronson (Foto von Fish Cop)" width="200" height="300" class="alignright size-full wp-image-1095" /></a>Bronson wird man vergessen. Auf siebtklassigen Sendern im Nachtprogramm wiederholen. Er wird das Zielfernrohr auspacken, er wird durch das Zielfernrohr sehen, genau wie ich. Doch bevor er abdrücken kann, kommt ihm der Werbeblock dazwischen. Titten, Ärsche und die Telefonnummern von Porno-Hotlines &#8211; sieben Rufmichans, vergnügt und lasziv in den Äther gequietscht. Seine DVDs werden Nice-price-DVDs sein. Wenn sie überhaupt erscheinen. </p>
<p>Ich denke an Charles Bronson. Ich habe sein Bild als Logo auf das Handy geladen. Das hat irgend jemanden 2 Euro 50 gekostet, denn die SIM-Karte ist gestohlen. Weitere 11 Cent wird die vorbereitete SMS kosten. Mein Daumen wird sich bald durch die Menüs des Handys drücken, um sie zu verschicken. Ein anderes Handy wird diese Message empfangen. Der Akku wird vibrieren. Ein Signal auslösen. Der Lauf der Geschichte wird sich ändern. Ich werde mein Zielfernrohr einpacken.</p>
<p>Ich sehe durch das Zielfernrohr. Den Finger am Drücker. Da kommt der Werbeblock.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Als Trinker unterwegs</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2005 19:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malorny</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Als Trinker hat man immer Angst. Entweder man blamiert sich oder bekommt was auf die Schnauze. Oder man bekommt was auf die Schnauze, weil man sich blamiert hat."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Trinker hat man immer Angst. Entweder man blamiert sich oder bekommt was auf die Schnauze. Oder man bekommt was auf die Schnauze, weil man sich blamiert hat. Ein Trinker, dem nicht alles egal ist und der etwas auf sich hält, hat dauernd Angst. Auch wenn er cool ist.</p>
<p>Ein Trinker hat entweder genug Geld in der Tasche, viele Freunde, oder eine &#8211; möglichst zwei &#8211; Kreditkarten. Neben der EC-Karte, die er ja per se bei sich führt, weil sie einem sowieso geklaut wird. Vorausgesetzt, er ist ein richtiger Trinker. Falsche Säufer haben Glück. Mehr als Kinder. Die fallen aus dem sechsten Stock eines Hochhauses und landen in einem Buchsbaum. Unverletzt. Die werden nicht vom Bus überrollt, dass die Knochen krachen, die werden lediglich zur Seite geschubst. Die stehen auf bevor der Notarzt eintrifft, schütteln ihr Sakko und gehen weiter wie jemand, der sich eine Fliege aus dem Gesicht wischt. Aber die Angst sich zu blamieren bleibt. Es könnte ja sein, dass man am nächsten Tag gefragt wird, was man so getrieben hat. Ein positives Zeichen, wenn jemand fragt, denn es bedeutet, er weiß es selbst nicht.</p>
<p>Ab wann muss man zurückfragen, ab wann kann man die eigenen Löcher mit Phantasie füllen? Tja, die Angst des Trinkers. Solange man alleine unterwegs ist, kann man anderen eine Menge erzählen, aber wenn man mit zwei ebenbürtigen Säufern raus geht, bleiben dreimal soviel Gehirnzellen übrig, die einem das Geschehen rekapitulieren.</p>
<p>Ich war mit zwei Trinkern unterwegs. Fatal. Schicksalsgeschwängert, wie man so schön sagt. Der eine hatte etwas mit Literatur zu tun. Der andere auch. Ausgangsposition: Dortmund, Rock Cafe. Was das mit Literatur zu tun haben sollte, wusste ich nicht. Rock und Literatur. Fragezeichen. Als ich reinkam, wusste ich nicht, was der Laden mit mir zu tun hatte. Ausrufezeichen.</p>
<p>Aber keine Sorge, ich bekam ein Bier, wurde sogar nach einem großen oder kleinen gefragt. Durch den Spiegel hinterm Tresen konnte ich die Gäste betrachten, und wenn sich die Bedienung hinterm Zapfhahn bückte, ob sie einen BH trug.</p>
<p>Sie trug einen BH. Definitiv. Das machte die Sache nicht gerade leichter. Die beiden Literaturtypen, nennen wir sie ruhig Thomas und Michael, schätzten mich von der Seite ab und mutmaßten, wieviel Bier ich in meinen Bauch kriegen würde. Dummerweise stand mein Ruf, den ich noch aus vergangenen Jahren in die Gegenwart gerettet hatte, schlechter dar als mir das Alter und die Umstände gestatteten. Wäre noch erwähnenswert, dass die beiden Literaturtrinker &#8211; jeder für sich &#8211; gut ein Dutzend Jahre jünger waren.</p>
<p>Ihr wisst ja, wie das so läuft: einer gibt das Trinktempo vor, die anderen ziehen mit. Ohne es klar auszusprechen, findet eine &#8220;Kampfhandlung&#8221; statt, wenngleich auf sportlicher Basis. Trinken ist Volkssport Nummer Eins, erst dahinter kommen Fußball, Tennis, Boxen und so weiter. Als erfahrener Sportler fängt man im kleinen Bieranzug an, und versucht der Letzte zu sein, der zuerst auf Toilette geht. Damit beweist man eine durchtrainierte Blase. Wichtig ist, sich wie ehemals Mohammed Ali, während der Rundenpausen nicht zu setzen, bzw. das erste Dutzend Gläser Bier stehend zu sich zu nehmen. Anfangs steht man freihändig, das Glas in der Hand oder die Hände in den Hosentaschen. Später lehnt man sich leicht gegen den Tresen, seitlich, so mit den Schultern, und es muss aussehen, als würde man gelangweilt auf den Bus warten.</p>
<p>Das Thema Literatur handelten wir während der ersten 10 Gläser Bier ab. Warm up. Suche nach der nötigen Gelassenheit. Kontrolle der Mimik im Barspiegel. Verbale Lockerungsübungen.</p>
<p>Dann der erste Schnaps. Nachschub aus dem Zigarettenautomaten. Die Bedienung leerte den Aschenbecher, hatte aber vergessen den BH auszuziehen. Macht nichts. Phase Numero Zwo. Man gefällt sich mit der nötigen Promillezahl, Schulterklopfen, Anerkennung über dies und das, und beste Gelegenheit über zukünftige Projekte zu sprechen.</p>
<p>Klar, uns kam nichts besseres in den Sinn, als der Menschheit eine Art Kaschemmenführer präsentieren zu wollen, obschon die Branche, gleich neben Kochbüchern, von Reiseführern überschwemmt wird. Doch Thomas und Michael hatten den Ruf von reisewütigen Beobachtern weg &#8211; Paris, 36 Kneipen in 5 Stunden. Zum Beispiel.</p>
<p>Ich dagegen besuchte alle paar Monate die Kneipe an der Ecke, blieb bis zum Zapfenstreich und torkelte anschließend über die Straße zur Haustür. Es gab selten etwas darüber zu berichten, weil selten was passierte. Es sei denn, ich stieß aus Versehen ein Bierglas um. Allerdings ist das meiner Beherrschung zu verdanken, denn früher war alles anders. Erst mit 30 hatte ich den Dreh raus, und konditionell befand sich meine Leber in der Lage 3,5 bis 4 Promille Alkohol zu verarbeiten, ohne dass ich gleich die Bedienung vergewaltigen wollte. Damals hielten sich Genuss, Exzess und Erinnerungsvermögen die Waage.</p>
<p>Noch ein Bier? Einen Absacker? Wir schließen gleich.</p>
<p>Schöne Worte von der Frau mit BH unterm T-Shirt. Mittlerweile saßen wir vor dem Tresen, Thomas und ich leicht angelehnt, Michael in der Mitte, sozusagen freischwebend und wegen der lauten Musik und dem Umstand, dass wir eine Unterhaltung führten. Wir saßen im Dreieck. Wir redeten übers Goldene Dreieck, übers Reisen, und weil Träume aufgekommen waren, die erst durch die Phantasie des Alkohols beflügelt werden. Dementsprechend lautete unser nächstes Ziel: Thai-Pub, Westenhellweg.</p>
<p>Folge einem Trinker nur, wenn du ihn nicht aus den Augen verlierst. Halte einen oder zwei Schritte Abstand, so kann er nicht sehen ob du schon torkelst. Bleib im Gespräch, damit er sich nicht umdreht und sieht, wie du torkelst. Schließe hin und wieder auf, klopfe ihm auf die Schulter und bleibe wieder zurück. Aber mache keine Gewaltmärsche &#8211; den Westenhellweg hoch und runter ist genug. Nehme für längere Strecken ein Taxi.</p>
<p>Phase Numero Drei. Auf der Spitze des Besoffenseins. Wäre man vernünftig, würde man zwischendurch ein Wasser trinken. Das verringert den Kater am nächsten Morgen. Eventuell weniger rauchen. Das lindert den Kopfschmerz.</p>
<p>Aber nein, der Laden war nett und in bläuliches Schummerlicht getaucht. Ein freier Platz am Tresen, und die Frauen wirkten schöner, als sie vor Stunden reingekommen waren. Typische Trinker-Fatamorgana. Die dritte Phase beleuchtet den Schluss, dem man wie im Kino, nach 80 Minuten, entgegenfiebert. Happyend? Horror?</p>
<p>Thomas und Michael zogen ihrer Register. Und zwar komplett. Schnaps und Longdrinks. Mai-Tai. Ich ging zur Toilette und erwartete, dass mir, wie Michael schon geschehen, jemand an den Schwanz packt. Blick in den Spiegel. Ich war allein. Wasser ins Gesicht, aufatmen und wieder raus zur letzten Runde.</p>
<p>Wenn man betrunken aus der Toilette kommt, hat man das Gefühl von allen Augen beobachtet zu werden. Wer da nicht ein bisschen schauspielern kann, ist verloren. Man glaubt es zumindest. Also Tür auf, Augen geradeaus und schnurstracks zum Tresen, zu den Mitstreitern. Gott sei Dank wirkt der Alkohol bei jedem &#8211; mal eher, mal früher. Thomas kriegte nicht mal mit, dass ich auf Toilette war, Michael wiederholte eine Frage, die er mir in meiner Abwesenheit gestellt haben musste. Mai-Tai lächelte. Eine Milchschokoladenschönheit stand auf dem Podest und übte sich im Mitsingen eines thailändischen Schlagers. Karaoke. Zumindest asiatisch. Etwas fern der Heimat. Dann der Gong, als jemand reinkam und berichtete, dass es draußen mittlerweile hell sei.</p>
<p>Uhrenvergleich. Die zwölfte Runde.</p>
<p>Ich konnte nur hoffen, dass es auf ein Unentschieden hinauslaufen würde, dann bestellte Michael ein Taxi aus Witten, guter Kumpel, wie er sagte, und ich überlegte, ob ich auch so ein Kumpel gewesen wäre, und wir traten in die Lichtung des Morgens, die unsere Augen blendete, und wir warteten.</p>
<p>Zaghaft zeigte sich ein Stück der Sonne. Wir standen da zu dritt, Hände in den Hosentaschen, mit wippendem Oberkörper, wir gingen einen Schritt vor und zurück, um das Gleichgewicht auszupendeln, nahmen anschließend die Hände zur Hilfe sobald wir etwas sagten.</p>
<p>Ein Taxi brauste heran. Im Begriff schon einzusteigen stutzten wir, als uns ein zweiter Wagen mit quietschenden Reifen fast über den Haufen fuhr. Aha. Der Kumpel aus Witten. Thomas und Michael grinsten, zwei Literaturfreaks, denen ich auf den Leim gegangen war, die mich runtergesoffen hatten und mir nun zeigten, wie man sich ohne Blamage aus der Affäre ziehen kann.</p>
<p>Wie gesagt, als Trinker hat man immer Angst sich zu blamieren. Ich tat es erst, nachdem ich mit dem Autoschlüssel versuchte die Haustür zu öffnen. Genauer, ich blamierte mich, indem ich sämtliche Nachbarn aus dem Bett schellte und im Flur offenbarte, der Weltuntergang würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.</p>
<p>Wenigstens hatte ich nichts auf die Schnauze bekommen. Soweit ich mich erinnern kann.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Bücherfreund</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2003 21:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Velhagen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herr Staubich hasste Barbaren. Dazu gehörten für ihn Fernsehsüchtige, Kinogänger, Leser von Schund- und Trivialliteratur sowie Jazzhörer, und natürlich alle jungen Menschen, auch dann, wenn sie keine Popmusik hörten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Staubich hasste Barbaren. Dazu gehörten für ihn Fernsehsüchtige, Kinogänger, Leser von Schund- und Trivialliteratur sowie Jazzhörer, und natürlich alle jungen Menschen, auch dann, wenn sie keine Popmusik hörten.</p>
<p>Wenn er einmal zu einer Feier eingeladen wurde, was, wie sich Herr Staubig eingestand, selten vorkam, dann graute ihm schon tagelang vorher vor den Unwissenden, vor diesen Untermenschen, die gute Bücher nicht zu schätzen wußten. Anderen Personen, die für die Werte des Lebens kein rechtes Auge mehr hatten, mochten sie nicht sofort auffallen &#8211; er aber brauchte sich nur wenige Minuten mit einem der Vergnügungssüchtigen zu unterhalten, und schon wußte er: Das ist so einer, das ist ein Barbar.</p>
<p>Aber es überraschte ihn selten, denn Herr Staubich wußte in der Regel schon nach einem Blick in das Gesicht seines Gegenüber, daß er einen minderen Menschen vor sich hatte, und dann ahnte er bereits, daß ihm ein entsetzlich schales und dummes Gespräch bevorstand.</p>
<p>Doch Herr Staubich war ein höflicher Zuhörer. Geduldig ignorierte er die Einfältigkeit des Anderen, nickte hin und wieder verständnisvoll mit dem Kopf und ließ all das bunte und laute Gewäsch über Fernsehsendungen, Kinofilme, Jazzmusik und schlechte Bücher langmütig über sich ergehen.</p>
<p>Danach verfolgte ihn der Ekel oft noch tagelang, denn Herr Staubich war von diesen Menschen sehr angewidert. Nur gut, daß Zuhause seine Welt auf ihn wartete: Die Welt der Bücher, sauber sortiert in tiefe Regalfächer aus dunklem Holz.</p>
<p>Auf seine Welt konnte sich Herr Staubich, der tagsüber in einem Amt arbeitete, stets freuen. Er wußte, daß Sachbearbeiter zu sein ihn nicht in den Kreis besonders herausragender Persönlichkeiten der Zeitgeschichte hob. Aber seine Bücher, die schon. Die machten ihn zum Auserwählten, zu Harald Staubich, dem Freund der Bücher.</p>
<p>Man könnte auch sagen, dachte er zufrieden bei sich, Harald Staubich, the books best friend, und dabei tätschelte er liebevoll einen Stapel englischsprachiger Literatur. Sicher, sein Englisch war nicht das Beste, eigentlich sogar sehr schlecht; aber schließlich haben wir damals noch nicht Englisch lernen dürfen, dachte Herr Staubich, im Gegensatz zu den jungen Leuten heute, die nur Popmusik hören und alles auf goldenen Tabletts serviert bekommen.</p>
<p>Wenigstens war er auf diese Weise nicht auf Übersetzungen angewiesen, von denen man hörte, daß sie so schlecht seien. Und von den großen Werken eines Shakespeare oder James Joyce mußte man schließlich die Originale besitzen. Und eines Tages würde er sie sicher auch lesen, vielleicht schon im nächsten Urlaub. Ja, da hätte er viel Zeit und könnte sich an seinem Schreibtisch mit Finnegans Wake befassen.</p>
<p>Es gab nur ein Regal, in dem auch eine Pflanze leben durfte. Es handelte sich dabei um einen Sukkulenten, der auf einem Stein wurzelte und der nur eine der vielen pflegeleichten Pflanzen war, die Herr Staubich so schätze. Dieses Regal beherbergte die philosophischen Werke, zum Teil sehr alte Bücher, schöne antiquarische Ausgaben, die erstaunlich gut erhalten waren.</p>
<p>Nietzsche gesellte sich dort zu Kant, Epikur zu Schopenhauer, Meister Eckart zu Albert Camus. Wie gut, dachte sich Herr Staubich, als er seine stolze Sammlung besah, wie gut, daß ich nicht festgefahren bin, sondern mit vielfältigen Interessen gesegnet.</p>
<p>Herr Staubich blies ein paar Flusen von den philosophischen Werken. Sie standen im obersten Regalfach und staubten deswegen leicht ein. Da hatten es die Gedichtbände im Fach darunter schon besser: Gleich ob Edda oder Erich Fried, ob Goethe oder Shakespeare &#8211; hier ließ sich der Schmutz nicht so schnell nieder.</p>
<p>Herr Staubich bewunderte die Dichter, sah in ihren Versen Werke von ewigem Wert, auch wenn er bedauerte, daß so viele alte Dichtungen unverständlich fern waren und die zeitgenössischen Poeten sich nur plump auszudrücken verstanden.</p>
<p>In einem anderen Regal hob er vor allem Romane auf. Auf die Ordnung in diesen Fächern war er besonders stolz, denn sie war durchdacht und wirkte dabei doch unordentlich und zufällig. Geschickt hatte er hier Joyce neben Edgar Allen Poe gestellt und zwischen den Bänden von Kafka auch ein paar weniger bekannte und &#8211; Herr Staubich machte sich da nichts vor, auch wenn diese Bände ihm persönlich sehr gut gefallen hatten &#8211; weniger anerkannte Schriftsteller plaziert.</p>
<p>Dieses Regal bot keinen Platz für große Bände, es enthielt dementsprechend nur Taschenbücher, Harald Staubichs Tribut an sein bescheidenes Einkommen, welches ihm nur sehr selten gestatte, eine wertvoller gestaltete Ausgabe zu erstehen. Andererseits ließen sich in dem niedrigen Regal hinter den anspruchsvollen Autoren gut die Science-Fiction-Bände lagern, die er in seiner Jugend so geliebt hatte, und von denen er sich wohl nur deswegen nicht getrennt hatte, weil er die Meinung vertrat, daß man Bücher nicht wegwerfen dürfe; auch schlechte nicht.</p>
<p>Eigentlich könnter er sie ja seinem Enkel schenken, dachte er. Diese junge Kerl täte zwar besser daran, gute Literatur zu lesen als diesen Schund, aber das konnte man den jungen Leuten ohnehin nie begreiflich machen. Statt dessen mußte man froh sein, daß sie überhaupt noch lasen und sich nicht ausschließlich mit Videospielen beschäftigen.</p>
<p>Herr Staubich konnte nie ganz verstehen, was die jungen Leute an den künstlichen Welten der Videospiele fanden. Dann bildete sich eine Falte in seiner Stirn, und er rückte die gebundene Ausgabe vom Herrn der Ringe zurecht, die sogar einige Karten zu Mittelerde enthielt. Anschließend sah er auf seine Uhr.</p>
<p>Zeit, ins Bett zu gehen, sagte sich Herr Staubich. Und als er die Tür seiner kleinen Bibliothek hinter sich schloß, hörte er seine Bücher kurz miteinander tuscheln.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit &#214;l gesalbt</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Feb 2001 10:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirt Diggin Dog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[vater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein heruntergekommenes, fast ausgestorbenes Dorf voller Ruinen und Ölseen hinter dunklen, blauen Bergen. Die Bewohner sind verschlossen, mißtrauisch und mürrisch. Sie sprechen seltsam ausländisch. Nirgendwo brennt Licht, in den Schlaglöchern der kleinen Landstrasse schillert Öl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Der neue Betafilm aus Drollywood!!!</em></p>
<p>In den Hauptrollen:</p>
<ul>
<li><strong>Peter Ustinov</strong> als J.R.</li>
<li><strong>Mr. Lincoln</strong> als Merowingermessias einer royalistischen Geheimgruppe, die aus drei Personen besteht, nämlich ihm, seiner Ehefrau und seinem Metzger.</li>
</ul>
<p><strong>Regie</strong>, <strong>Drehbuch</strong> und <strong>alle kostenintensiven Arbeiten</strong>:</p>
<ul>
<li>Dirt Diggin&#8217; Dog</li>
</ul>
<p>Ein heruntergekommenes, fast ausgestorbenes Dorf voller Ruinen und Ölseen hinter dunklen, blauen Bergen. Die Bewohner sind verschlossen, mißtrauisch und mürrisch. Sie sprechen seltsam ausländisch. Nirgendwo brennt Licht, in den Schlaglöchern der kleinen Landstrasse schillert Öl. Das Ortsschild ist von Schüssen durchlöchert. Da&#8230;ein Schloss&#8230;weiss wie Alabaster ragt es hinter jahrhundertealten Mammutbäumen auf. Doch auch im Schloss brennt kein Licht. J. R. hat sich in sein unscheinbares Fachwerklabor zurückgezogen, wie immer um diese mitternächtliche Zeit. Mit gespanntem Blick studiert er beim Licht einer Petroleumlampe die alten Aufzeichnungen des Alchimisten seines Urgroßvaters.</p>
<p>Aha, der Erdölbrunnen war also doch der Venus nach ausgerichtet und neigte sich leicht gen Merkur! J. R. streicht sich nachdenklich den Bart, als sein Blick auf ein geheimes Pergament des Simplicissimus fällt: &#8220;Gülden Wasser aus öligen Dörflein!&#8221; Das ist es!!! Das ist die Rettung der Krone!!! Mindestens zwei Szenen lang scheinen sich J. R&#8217;s Haare im Aurenschein der Petroleumlampe aufzustellen, da k<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pompe.JPG"><img class="alignright size-full wp-image-1476" title="Pompe a tete de cheval - Foto: Nicolas GOSSMANN - Nord-des-landes.com" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2001/02/oil-pump.jpg" alt="Pompe a tete de cheval - Foto: Nicolas GOSSMANN - Nord-des-landes.com" width="280" height="280" /></a>latscht er unverhofft mit der flachen Hand auf den abgenutzten Mahagonitisch und weckt die Zuschauer wieder auf.</p>
<p>J. R. entwickelt eine seltsame Aktivität. Außerirdische landen auf sein Geheiß im Schlosshof und verschrecken die Bauern in der Dorfkneipe mit ihrem &#8220;Nudelbier!&#8221;. In der Eile haben sie ihre Transponder nicht genau justiert und verzweifeln schier, dass keiner ihr &#8220;noch ein Bier!&#8221; versteht. Sie schwören Rache am vierten und fünften Stand und allen Banausen. Derweil köchelt J. R. Rohöl und flüssigen Asphalt mit geheimen Ingredienzien. Er hat Rezepte der Prieuré de Sion in der Hand und Anleitungen des berühmten Cagliostro. Genau aus der Zeit von dessen Geheimloge in Strasbourg, die dazu diente, Sexorgien zu verdecken und der Königin ein unverschämt teures Halsband anzudrehen, was wiederum zur Französischen Revolution&#8230; heeeee, Erzähler&#8230;. aufwachen!!!</p>
<p>J. R. kocht die Diamanten der Königin ein, ein bisschen Merowingerblut von den Schaffotten der Geschichte und spricht merkwürdige astronomisch klingende Sentenzen. Plötzlich klingelt sein Handy. Die Außerirdischen mahnen J.R. zur Eile, denn eben ist der Zukunftsgeist des Messias per Charter am Charles de Gaulle gelandet. Der künftige König Frankreichs verlangt eine Kutsche bis zum Schloss! Die Gespräche gehen unter im Blubbern der Glaskolben, wirrem Handyklingeln (mit der Melodie von Mission Impossible) und einem verrückt gewordenen Pergament der Prieuré, das vergessen hat, dass Pergamente nicht Hosianna singen dürfen.</p>
<p>J. R. verzweifelt fast&#8230;wo soll er um diese Zeit eine Kutsche auftreiben! Er kann jetzt unmöglich den Destilliervorgang abbrechen, sonst erhält er wieder nur Pflaumenschnaps wie das letzte Mal. Also schnippt der Schlossherr mit den Fingern und seine Hausgnome schwingen sich auf Bergwerksesel, um den Gesalbten abzuholen und den langatmigen Film abzukürzen. Hallo Regisseur, wo waren wir? Was ist denn das für ein Plot! Verdammt, wo bleibt die Spannung!!!???? &#8211; Ey cool, Mann, dasiss&#8217;n Beta, Mann&#8230;</p>
<p>Kameraschwenk. Mit Gloriolenschein reitet der geheimgehaltene Merowinger auf seinem blinden Esel in das immer noch dunkle, mürrische, misstrauische Dorf. Weißgekleidete Maiden, deren Väter schon damals in der Zukunft kollaboriert hatten, werfen dem Edlen mit dem Bierbauch Palmenblätter zu Füssen, die sie direkt aus den französischen Kolonien einfliegen ließen. &#8211; Dieser verdammte Drehbuchschreiber, der kann was erleben! Weiß der immer noch nicht, dass der Film 1874 spielt!!!???? &#8211; Ey cool, Mann, dasiss&#8217;n Beta, Mann&#8230;</p>
<p>Krönungszeremonie im Schloß. Der Bürgermeister hat seine Schärpe über die fettbefleckte Weste gezogen, J. R. steht bereit mit einem Reagenzglas, die Ausserirdischen halten in Reifröcken Hof und die Damen stehen entreift und schwer errötet in den Ecken. Der König wird endlich gekrönt werden. Jetzt und mit Wirkung für die Begegnung im Jahr 2001. J. R. schreitet würdig und respektvoll auf den zukünftigen einzigen Dauerkönig des Landes zu und gibt ein wenig güldenes Öl aus seinem Reagenzglas auf dessen spärliches Haar. Der Ofensetzer setzt ein wahrhaft ofensetzerisches Grinsen auf und fühlt die Ofenwärme in sich aufsteigen. Endlich, endlich hat er es geschafft. Im Publikum klatscht ein Domestik mit zwei Genossen zu früh. Man erkennt in ihnen eindeutig bekannte Bestsellerautoren. &#8230;Plötzlich die Sinfonie mit dem Paukenschlag&#8230;Paukenwirbel&#8230;</p>
<p>J.R. reibt langsam, des wichtigen Augenblicks bewusst, das güldene Öl ins schüttere Haupt. Da Zengpammbummplitzklirr!!!!!! Der Merowinger schrumpft zusammen!!! Was ist das, was passiert da??? Dem Merowinger wächst ein Schwanz!!! Hilfe, alles schwankt erschreckt nach hinten zur Wand. Ein Schwanz!!! Hinten!!!! Grün und schaurig. J. R. rückt seinen Halsbinder zurecht, schreitet so ruhig wie immer auf die Menge zu und zwinkert einer der Damen zu, bevor sie sich bei ihm einhakt. Wie hast du das gemacht? fragt die eindeutig zu modern gekleidete Frau flüsternd. J. R. zwinkert schon wieder, wie Sonnenstrahlen sind seine Augen von Lachfalten umgeben: Ich habe einfach ein paar Seiten deines Romans eingerührt&#8230;</p>
<p>Kameraschwenk&#8230;allgemeines Entsetzen und volles Hollywoodchaos mit Zengpammbummplitzklirr&#8230;statt des Messias steht jetzt Alien da. Ja, Alien! Ey Leute, was glaubt Ihr eigentlich, was wir für die Rechte an dieser Szene hinblättern mussten, nur um euch zu zeigen, wer der Merowinger wirklich ist und warum er dauernd wieder aufersteht!!! Habt ihr gedacht, ihr könntet jetzt meckern? Ach so&#8230;Happy End&#8230;okiedokie&#8230;</p>
<p>Die Ausserirdischen tanzen Menuett mit den entreiften Damen. Alien flüchtet in die Dorfkneipe und verwüstet den Tresen, &#8220;Nudelbier&#8221; murmelnd. J. R. und die geheimnisvolle Schriftstellerin sitzen im Labor, trinken Pflaumenschnaps und feixen wie die Bekloppten. Ey, was, das reicht euch nicht? Ihr wollt mehr? Ey cool, Mann, dasiss&#8217;n Beta, Mann&#8230;!!!!!!</p>]]></content:encoded>
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