leben



Entschlossen


Ich sass in der Küche in der Sonntagmorgensonne / Früher okkupierten Männer vorübergehend diesen Platz / Doch das war vorbei / Ich hätte Wegezoll verlangen sollen [mehr]

Leute von heute


Nicht du...was willst denn du, du Nichts? Warum fällst du mir immer wieder ins Wort? [mehr]

Helmut Schida: Die Kirche von Auvers (Ausschnitt)

Nur Kopien


Er folgt mir bis ins Terrassencafé in der 5. Ebene des Museums, ganz hinten bei den Impressionisten, deutet auf den Stuhl mir gegenüber, wartet mein Zeichen der Zustimmung gar nicht ab und setzt sich. Erst jetzt fallen mir seine schräg übers rechte Auge gezogene Mütze und der dunkle, am Kragen und an den Ärmeln leicht abgenützte Wintermantel auf. [mehr]

Sauren Regen fandest du gut


Niemand fand Drogen gut. Daher hattest du selbst bei dem schwachen Joint ein schlechtes Gewissen und brachtest deinen kleinen Bruder dazu, weniger Alkopops zu saufen. [mehr]

Freunde, von denen man spricht


Der Zeitgeist arbeitet: als Federhalter oder Finderlöhner, als Lückenbüßer oder Zeitzerstreuer. Der Zeitgeiz zerhackt den Tag in immer kleinere Teile, bis zur Unkenntlichkeit, bis nichts mehr von ihm übrigbleibt [mehr]

Tagtraum


Ich will Schönes sehen, ich will Gefühle ausleben, die vergraben sind unter euren Haufen von Machen und Tun. Seht, was ihr getan habt, so vieles, Enttäuschungen füllen eure Vitrinen, enden in Pappkartons auf Flohmärkten, rumoren digitalisiert auf den Festplatten, vagabundieren im Gespinst eurer Vorsätze, verhallen in Hirnen [mehr]

Triumph des Willens


Es war der Morgen eines blauen Frühlingstages, als Kain seinen kleinen Bruder Abel in den Kindergarten bringen mußte. [mehr]

Ausgeträumt


Ich stell es mir furchtbar vor / So ein Künstlerleben / Immer auf Tour / In fremden Käffern herumtingeln / Aufwachen mit schalem Geschmack im Mund / In geschmacklosen Mittelklassehotels [mehr]

Die Taschenuhr


Sie hat viele Jahre meinem Vater gehört Er ist längst tot und ich weine ihm keine Träne nach Er war ein harter Hund [mehr]

Mehr gab’s nicht


Ich setzte den Stift ab und visierte den oberen Teil der Serviette an. Hier fang ich an. Hier kommt das erste Wort hin. Ich könnte ja was über den Kellner schreiben und sein unmögliches Verhalten, der ist nämlich gar nicht so scheiß-freundlich, sondern gierig auf das Trinkgeld. [mehr]

Ausstellungen:

Hanna Scotti: Ausstellung Wortbilder


Hanna Scotti

Wortbilder

Text auf Foto

Frisch:

Himmel wolkenlos

Der Raum

Die Unergründlichkeit meines unmittelbaren Habitats hat mich vorsichtig werden lassen, ich versuche das Fenster immer im Rücken zu haben und, wenn ...
Plattenjugend

Gossenkinder

Panisch flogen die Vögel davon. Wir setzen uns auf den Tisch, die Schuhe auf die Bank und schauten uns gründlich um. ...
Hanna M. Scotti: Luise M.

Luise M.

Die alte Krähe / würgt wirren / Unflat in ihren / Pflegestufen drei / Teller ...

Klassiker aus Scifi/Miniatur:

futuristic_building

Speedway to Hell

Anhalten. Anhalten, bloß anhalten. Erst mal 'ne Pille schlucken. Das macht mich wieder einigermaßen locker. ... …
Goldbarren (Foto: Kinross Gold)

X-Factor – das Unfassbare

DR. JACOBSON: So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Und du weißt, ... …
Hanna M. Scotti: Luise M.

Luise M.

Die alte Krähe / würgt wirren / Unflat in ihren / Pflegestufen drei / Teller ... …
Fluff (Bild: Durkee Mower Inc.)

Yankee-Sugar

Er heißt Rolf, aber alle nennen ihn Yankee-Sugar oder auch einfach Sugar. Sugar ist eine ... …
Hanna M. Scotti: Zwei Tänzer

Zwei Tänzer

offen ihr leib / aus faden / gespannte unterwerfung / mut lust ... …


Literarische Blogroll:


 

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