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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; menschlich</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Refraktärphasen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 06:11:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Du lebst in einer mittelgroßen Stadt. Was machst du hier? Du gehst einkaufen, du spülst, du putzt deine Wohnung. Du isst. Du wichst wie du pisst: 20 Sekunden oder ein bisschen mehr. Du erhältst dich am Leben; leihst dir Filme aus oder liest ein paar Bücher. Du versuchst von den Menschen nichts mehr zu wollen, nichts mehr zu erwarten. Manchmal, wenn du ein Stück Wirklichkeit brauchst, gehst zu den Nutten, weil es einfach und unkompliziert ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Es gibt nichts zu tun. Du kannst weder den Tod noch das Leben annehmen. Du sitzt da in deiner Wohnung und hörst das Rauschen der Autos, die unter den geschlossenen Fenstern vorbeifahren. Du bekommst das Studiengeld von deinen Eltern, mit dem du deine Wohnung finanzierst; du hast einen kleinen Nebenjob. Du lebst nicht schlecht, du faule Sau: Du stehst spät auf, du hast keine dringlichen Pflichten, du studierst schon lange nicht mehr. Du hast dein schlechtes Gewissen, du hast deine kleinen Pseudo-Tätigkeiten, mit denen du dein Nichtstun kaschierst. Du hast soviel Zeit und keine Idee, wie es weitergehen soll. Du schiebst dein Leben auf. In dir ist schon lange eine latente Krise, die dein ganzes Leben überschattet. Du wartest auf ein Wunder, auf eine Verzauberung; du wartest auf eine Naturkatastrophe, auf einen Krieg. Du bist dir bewusst, dass alles in und bei dir selbst liegt. Du kennst deine Fehler in- und auswendig; du kannst deine Schwächen und Ängste vor- und rückwärts buchstabieren; du meinst ihre Gründe und Gegengifte zu kennen. Trotzdem änderst du dein Leben nicht.</p>
<p align="justify">Du weißt, dass menschliches Glück unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist: Gute soziale Kontakte, reichhaltige Aktivitäten, eine Arbeit, die Freude bereitet, eine gut funktionierende Partnerschaft, eine optimistische Einstellung dem Leben gegenüber – du musst dich also nicht wundern, dass du ständig am Rande der Verzweiflung lebst. Aber im Grunde interessiert dich das sehr wenig, du bist nicht unbedingt ein erfolgreicher Manager des glücklichen Lebens. Du wirst dich hier nie richtig wohl fühlen und hast dich daran gewöhnt. Du fühlst dich oft krank, aber sagst dir immer wieder: Gesundheit ist zum Ausgeben da. Für deine Rekonvaleszenz brauchst du, neben dem Schutzwall aus Gewohnheiten, die Einsamkeit, die Stille, das Ordnen der Dinge, die Gespräche mit dir selbst. Wie jeder suchst du nach angenehmen Momenten und Empfindungen; du lebst in der Postmoderne, dein Körper verbietet sich jegliche Ahnung von Deprivation. Das Bett ist deine Freundin. Viel schlafen, wenig leben: das ist deine Formel. Du magst den Winter, die Zeit der großen Nacht. Du willst die Ruhe fühlen, die Stille und die Dunkelheit; du willst das Aufhören spüren, die ewige Dämmerung. Du willst das Nicht-Sein aktiv miterleben.</p>
<p align="justify">Deine Augen sind in eine blinde Einstellung gerastet. Du siehst dich aufstehen, dann gehst du aus der Wohnung &#8230; Du kannst deinen ganzen Tagesablauf gedanklich vorwegnehmen: du tust alles nur, um es getan zu haben. Gedämpft hörst du hörst die Autos vorbeirauschen und fühlst dich krank. Du weißt, dass du nur aufzustehen brauchst, die Rollladen hochziehen und die Fenster öffnen musst, um den Kontakt zur Außenwelt wieder herzustellen. Es gibt einen Moment, wenn man so daliegt, einen Moment, wo man schon gewillt, wo man schon ganz kurz davor ist aufzustehen &#8230; und da ist dann dieses Grauen, ein Gefühl, ein absolutes Gefühl der Erschöpfung, der Unmöglichkeit, der Unfähigkeit – dies überwunden, steht man. Du weißt, dass der Ruck, den man sich dazu geben muss, eine Art Geburt ist. Es gibt jeden Tag drei Geburten: Aufwachen, Aufstehen, aus der Wohnung gehen. Alle sind immer wieder aufs Neue ein sanfter Schock.</p>
<p align="justify">Du hast deine Gewohnheiten: die Abfolge deines Waschrituals ist immer dieselbe. Die Griffe, die Bewegungen, die Handhabung der Dinge sind immer die gleichen. Wie du dich abtrocknest, wie du dich anziehst und alles weitere. Deine Gewohnheiten funktionieren wie eine Weiche: sie leiten dich in den Tag um – in das bisschen, was davon eben übrig bleibt.</p>
<p align="justify">Du lebst in einer mittelgroßen Stadt. Was machst du hier? Du gehst einkaufen, du spülst, du putzt deine Wohnung. Du isst. Du wichst wie du pisst: 20 Sekunden oder ein bisschen mehr. Du erhältst dich am Leben; leihst dir Filme aus oder liest ein paar Bücher. Du versuchst von den Menschen nichts mehr zu wollen, nichts mehr zu erwarten. Manchmal, wenn du ein Stück Wirklichkeit brauchst, gehst zu den Nutten, weil es einfach und unkompliziert ist. Moralischen Einwänden weichst du aus wie den Leuten in der Innenstadt, du trennst den Müll nicht. Du bist unpolitisch, ein Idiot. Du hast dein kleines Leben und deine kleinen Genüsse; du hast deine Angst, da ist diese Leere, die undeutliche Wahrnehmung eines Fehlens, etwas, das du nicht benennen kannst. Da ist diese Entfremdung, die du empfindest, das Gefühl, das Leben wäre unerreichbar, diese unaufhebbare Distanz. Du hast deine Vergangenheit, deine Unwirklichkeit, vereinzelte Bilder. Du betreibst deine Studien: für dich ist alles tief, für dich ist alles ein Verweis. Oft glaubst du gar nichts zu wissen. Vom Leben und überhaupt.</p>
<p align="justify">Du hältst dich nicht für intelligent: du bist langsam. Deine Aufgabe ist es eher, Intelligenzen zu erkennen und dich im Unterschied zu ihnen zu begreifen. Du bist inkompetent. Deine Allgemeinbildung ist mangelhaft. Wozu, sagst du dir, gibt es Bücher, CDs, Festplatten, also verlässlichere Speicherplätze? Das Nichtwissen lastet: es ist schwerer als dein Wissen. Dunkel erahnst du mehr von dem, was du nicht weiß, als das, was du tatsächlich an Wissen vorzuweisen hast. Deine Weitsichtigkeit reicht aus, um deine totale Beschränktheit ins Unendliche ermessen zu können.</p>
<p align="justify">Manchmal fehlen dir Wörter und Begriffe; manchmal wird dir aus der eigenen Sprache eine fremde. Es fällt dir schwer, dich in anderen Nervenbahnen zu orientieren. Du bist nicht diszipliniert, deine Konzentration ist schlecht, dein Hirn voller Löcher, das meiste fällt durch. Du musst öfters Nachfragen und die Leute wiederholen ihre Sätze. Deine Stimme im Kopf ist laut und beharrlich. Du hast deine Themen und Begriffe, die Gedanken, die einen eben haben. Du bist ein Klischee wie jeder andere. Du bist übervoll von dir. Du kotzt dich selbst an. Du kommst dir vor wie ein Behinderter, der gerade eben noch um seine Behinderung wissen kann, ohne sie überschreiten zu können. Dennoch sind, wie du pathetisch meinst, deine Verblödungsversuche allesamt gescheitert.</p>
<p align="justify">Du hast keinen Bereich des Könnens, du hast nie geübt, nie gelernt: weder eine Fremdsprache, noch ein Instrument oder Handwerk. Nicht mal tanzen kannst du. Du hast nie eine lange Zeit im Ausland verbracht, du hast, wie man sagt, nie wirklich etwas gewagt. Du hast dich einmal für eine Frau aufs Spiel gesetzt, aber das war kein Risiko, sondern die blinde Umklammerung eines Neugeborenen. Du warst oft peinlich. Du hast keine besonderen Talente, was die ganze Sache schwierig macht. Indem man sein Genre, seinen Beruf wählt, denkst du oft, wählt man sich selbst. Aber bei dir ist da nirgendwo ein fester Untergrund, auf dem sich wirklich bauen ließe.</p>
<p align="justify">Deine Interessen sind unsichtbar: es ist das Rätsel, sagst du romantisch, das dich verzehrt. Du hältst nicht viel von der Idee der Individualität: du empfindest dich als leeres Gefäß, das sich mit fremden Dingen anfüllt. Es gibt nur die wechselnden Einflüsse, die mit dir spielen wie der Wind mit allem Losen. Schwammig bist du und diffus. Du kannst dich schlecht abgrenzen, du verlierst dich im Abstrakten. Du bist unfähig, den Widerspruch zwischen Gedanke und Tat zu überwinden, du bleibst im Getriebe des Selbstzweifels stecken. Es werden keine Punkte für besser denken und besser wollen vergeben: Du weißt, dass nur die Tat, dass nur das Machen zählt. Du bist was du machst: du bist nichts. Du sprichst gerne von der Nichtigkeit des Lebens und weißt über sie Bescheid. Überhaupt gelingen dir die Überleitungen vom Persönlichen ins Allgemeine sehr gut.</p>
<p align="justify">Ein Tag wie jeder andere, der Tag geht um, es wird wieder dunkel draußen. Allein ist nichts wichtig; die Ereignisse versanden stumm in einem selbst. Du hast deine Erledigungen gemacht. Du hast tausendmal die gleichen Bewegungen ausgeführt, du hast tausendmal die gleichen Gedanken gedacht. Es ist still in deinem Zimmer, die Menschen sind wieder zur Ruhe gekommen, in deinem Zimmer ist es still. Dieses Leben, was du jetzt führst, ist eine Alternative, es wiegt nichts. Was du jetzt lebst, das ist schlechte Zwischenmusik, vieles, was man weglassen kann. Du hättest auch nicht sein können. Von dir gibt es Unzählige und keinen. Du weißt, dass dein Leid kein Anrecht auf Allgemeingültigkeit hat.</p>
<p align="justify">Die Uhr in deinem Zimmer. Die Stille. Das Ticken. Der Aufstand, der nie kommt. Manchmal zuckt noch eine Welle Wut durch dich. Doch Überdruss und Langeweile warten wie Schlangen in jedem Winkel deines Zimmers. Man muss alle Systeme verlassen, um wahrhaftiger zu sein, denkst du und starrst auf den Wasserhahn, aus dem in unregelmäßigen Abständen ein Tropfen Wasser tropft. Man wird nie klüger. Du spürst den Abgrund in jeder Abteilung deiner Sinneswahrnehmung, in Geräuschen, in Gerüchen, in deinen Gedanken, in jeder Tätigkeit. In der Stille. Du steigst hinter den Alltag, hinter die Zeit; du bist jenseits des Trubels, jenseits der Massen.</p>
<p align="justify">Die Tür öffnet sich, der Raum ist dunkel. Da ist ein Winkel, aus dem Licht zu kommen scheint; da ist ein Buchrücken, den man befühlt. Aus dem Unmerklichen tritt etwas ins Merkliche über. Transduktion. Man lebt. Es gibt ein Auge, das sieht, und ein Auge, das blind ist und in dem man sich spiegelt. Du bläst den Zigarettenrauch gegen deine Fresse und dein Blick ist glasig. Alles ist sinnlos. Hinter dem Spiegel ist nichts. Wir befummeln die Wahrheit mit tausend Dietrichen: sie ist nicht kitzelig; sie bleibt unbeweglich, starr, unbekannt. Nein, du Trottel, das sind keine Zeichen: das sind Selbstverweise. Wir sind eingesperrt in unsere Ordnung. Da liegt ein kaputter Regenschirm im Rinnstein. Der Mensch ist allein. Du bist allein. Draußen zwitschern schon die ersten Vögel. Was sie singen? Morgen wird wie heute sein.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dinge</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 13:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaya Presser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[sich dabei zusehen wie man dinge genau falsch macht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sich dabei zusehen<br />
wie man dinge<br />
genau falsch<br />
macht</p>]]></content:encoded>
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		<title>Vier</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/11/vier/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Fightestörk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[rituale]]></category>

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		<description><![CDATA["... wenn ihr der Sinn danach steht / schaut sie ihren Arsch an / eine halbe Stunde / drückt und knetet sie darauf herum ..."
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1263" title="fightestoerk" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/11/fightestoerk.jpg" alt="fightestoerk" width="158" height="260" />Vier Geweberisse hängen<br />
leger an jeder ihrer Nieren.<br />
Der Spiegel ist ein Schubladen-<br />
spielzeug, zwängt sich zwischen<br />
Blechschachteln mit kleinen<br />
geriffelten Spalten und Löchern,<br />
einer Stange Magnesiumtabletten,<br />
und etwas Styropor<br />
aber manchmal<br />
wenn ihr der Sinn danach steht<br />
schaut sie ihren Arsch an<br />
eine halbe Stunde<br />
drückt und knetet sie darauf herum<br />
zieht sich an und dreht sich hin-<br />
und her und zieht sich wieder aus</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1265" title="fightestoerk_mirror" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/11/fightestoerk_morror.jpg" alt="fightestoerk_mirror" width="158" height="260" />Ein Mal habe ich ihr dabei<br />
zugesehen und ihr später<br />
eine Zigarette aus der<br />
Schachtel gezogen<br />
Ich tat so, als hätte ich zu tun,<br />
ging raus und rauchte und<br />
starrte vor mich hin,<br />
kratzte mit einem Bleistift<br />
auf einer Zeitschrift herum<br />
Damit sie nicht merkte<br />
dass ich sie den ganzen Tag<br />
so ansehen könnte</p>]]></content:encoded>
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		<title>Versagen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[seltsameWelt]]></category>
		<category><![CDATA[versagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann nicht, weinte sie, ich kann nicht mehr. Doch dann...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht, weinte sie, ich kann nicht mehr. Doch dann stieg sie ohne Schnaps und Schlaftabletten in die Badewanne. Ich kann nicht, schluchzte sie, ich kann nichts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Feierabend…</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 05:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<category><![CDATA[idylle]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,
entwichen aus der nahen Bäckerei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/gasse_nachts.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1187" title="gasse_nachts" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/gasse_nachts.jpg" alt="gasse_nachts" width="120" height="282" /></a></p>
<p>Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.<br />
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.<br />
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,<br />
entwichen aus der nahen Bäckerei.</p>
<p>Zwei Bier im Arm. Die Außentreppe knackt.<br />
Wahrscheinlich schläfst du seit fünf Stunden schon.<br />
Und weil du weißt, ich komm noch, schläfst du sicher nackt.<br />
Ich schließ die Tür auf ohne einen Ton.</p>
<p>Die Dielen seufzen herzliches Willkommen.<br />
Es riecht nach Ingwer, Toast und irgendwas mit Huhn.<br />
Wie gern hätt ich den Zug davor genommen -<br />
indes es gab -wie oft- so viel zu tun.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Vision 2009…</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 05:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[futuristisch]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stammtischphilosophen trinken still. / Der Bürger darf sich seine Meinung schenken / und endlich ruhig fernsehn, wann er will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt die Zeit, in der wir nicht mehr denken:<br />
Die Stammtischphilosophen trinken still.<br />
Der Bürger darf sich seine Meinung schenken<br />
und endlich ruhig fernsehn, wann er will.</p>
<p>Das Grundgesetz hat man zum Amt geschickt.<br />
Für einen Euro piekst es Blätter auf.<br />
Im Internet wird zu viel rumgef**** -<br />
Es wird geschlossen. Freiheit?-Schlussverkauf!:</p>
<p>In kleinen Stücken kann man sie erwerben.<br />
Erinnerung, der schönen Tage wegen.<br />
Wer etwas sagen will, muss einen Antrag erben…<br />
so hat man Zeit, sich’s gut zu überlegen.</p>
<p>Bei Nacht benötigt man kein Straßenlicht,<br />
denn keiner geht -wozu auch- aus dem Haus.<br />
Man trifft sich zwar, doch man vergnügt sich nicht -<br />
man schenkt Verdacht wie einen Blumenstrauß.</p>
<p>Zensoren rütteln an den Wohnungstüren.<br />
Wer nackt ist, gilt als potenziell pervers.<br />
Den Terrorismus sucht man auch bei Tieren,<br />
zumindest sind die Viecher kontrovers.</p>
<p>Es kommt die Zeit, in der wir nicht mehr singen:<br />
Die Dichter haben endlich andre Sorgen.<br />
Und falls wir singen, wird es düster klingen.<br />
Es kommt die Zeit. Vielleicht schon morgen.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/ueberwachungscam1_350x.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1180" title="ueberwachungscam1_350x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/ueberwachungscam1_350x.jpg" alt="ueberwachungscam1_350x" width="350" height="250" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Manie in 4-hebigen Jamben…</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/09/manie-in-4-hebigen-jamben/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 05:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[dionysisch]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>
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		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist nach fetten Prodigy-dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen, nach krank-heroischem Esprit und morgendlichen Taulichtmessen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist nach fetten Prodigy-<br />
dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen,<br />
nach krank-heroischem Esprit<br />
und morgendlichen Taulichtmessen.</p>
<p>Mir ist nach Rausch und Liebelein -<br />
nach allem was sich sonder Gnaden<br />
in Hirn und Magen und Gebein<br />
einfrisst. Mir ist nach Maskeraden</p>
<p>von ignoranten Fressen hau‘n…<br />
nach Überwindung und Vollendung.<br />
Mir ist nach Stadtluftschlösser bau‘n<br />
und Tanz in manischer Verblendung.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Slacken</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/09/slacken/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 05:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<category><![CDATA[moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[street]]></category>
		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[So stehst du gut. Balance kommt aus der Mitte. / Den Blick nach vorn. Die Welt hört auf zu drehen. / ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogfront.de/?p=203" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1203" title="Auf der Slackline (Foto: Paul Laub)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/slacken1_350x.jpg" alt="Auf der Slackline (Foto: Paul Laub)" width="350" height="250" /></a></p>
<h2>slacken…</h2>
<p>Kniehoch, die Fatsche. Sprung! &#8211; der rechte passt,<br />
den linken Huf davor. Den Rücken grade.<br />
Ganz ruhig. Hände in die Luft. Die Wade,<br />
die Standfußwade straff. Das Band braucht Last!</p>
<p>So stehst du gut. Balance kommt aus der Mitte.<br />
Den Blick nach vorn. Die Welt hört auf zu drehen.<br />
Und alles fließt geschmeidig, ist ein Gehen,<br />
ein losgelöstes Setzen sanfter Schritte.</p>
<p>Der Wind singt leise – dass doch alles sänge!<br />
Das Slacken ist wie Joga in der Luft:<br />
Du überwindet nicht zuletzt die Kluft,<br />
die in dir ist – auf ihrer ganzen Länge.</p>
<p><a href="http://www.blogfront.de/?p=362" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1204" title="Slacken am Abend (Foto: Paul Laub)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/slacken2_350x.jpg" alt="Slacken am Abend (Foto: Paul Laub)" width="350" height="250" /></a></p>
<h2>Monolog beim Aufbau einer Slackline…</h2>
<p>Mach du die Schlingen, mon ami, ich bau die Leine.<br />
Die Welt ist schlecht. Wir können nichts dafür.<br />
Drum lass uns für ein Weilchen über ihr<br />
(und wenn’s auch nur ein Meter ist) in’s Reine<br />
und endlich auch zur Ruhe kommen. Das Gespür</p>
<p>für uns wird selbst die dröge Welt uns abzuschlagen<br />
nicht wirklich für notwendig halten wollen.<br />
Und wenn ich irre? Niemand irrt! Es sollen<br />
uns Sorgen nicht und keine Freuden plagen,<br />
wenn wir uns Schritt für Schritt des allzu übervollen,</p>
<p>des endlos überreizt-, zerlebten Seins entfernen.<br />
Wenn wir des Abgrunds fürchterlichem Gähnen<br />
entgegen gehn: ein Sich-hinüber-sehnen!<br />
An diesem also end-, unendlich lernen,<br />
dass all dies halbherzlose An-der-Freiheit-lehnen</p>
<p>nicht Freiheit ist? Oh, Freund, will ich es so bedenken,<br />
ist zwischen diesem Schäkel dort, und hier<br />
dem Ellington mehr Freiheit als du dir<br />
erhoffen kannst! &#8211; - Noch straffer? Klar. Wir lenken<br />
noch einmal um. Zur Potenzierung. Dann ein Bier!</p>
<p><a href="http://www.blogfront.de/?p=298" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1207" title="Slacker schwebt (Foto: Paul Laub)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/slacken_hoch.jpg" alt="Slacker schwebt (Foto: Paul Laub)" width="350" height="458" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wolkenschwimmer</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 05:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Mrosk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[apollinisch]]></category>
		<category><![CDATA[dionysisch]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[träumend]]></category>
		<category><![CDATA[trinkend]]></category>

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		<description><![CDATA[„Nach Paris.“ - „Willste mich verarschen? Ich radel dir hier bis zur Ecke, dann fliegt mir fast die Lunge raus.“ - „Ich fahr dir in fünf Tagen nach Paris.“ - „Ja, da komm ich mit. Ich schmeiß mir dann was, dann geht das.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich hat schon so lange keinen Urlaub mehr. Irgendwo mal hin und wenn es an die Nordsee geht. Das ist mir scheißegal. Deshalb bin ich auch auf diesen Gartentrip gekommen. Daran lag’s. War wieder so’ne Phase, weisste? Kauf ich mir nen Garten &#8230; hätte ich da bloß die Finger von gelassen.“</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg" alt="Gefangene Mohnblume" title="Gefangene Mohnblume" width="200" height="516" class="alignright size-full wp-image-1212" /></a>Wolly schlug sich an den Kopf und knickte zusammen.</p>
<p>„Erst hatte ich mir nen Zelt gekauft.“ Plötzlich saß er wieder gerade und steckte sich ne Zigarette an.</p>
<p>„Jetzt kannste wenigstens in deinem Garten zelten“, sagte Plunder und bog sich die Finger an der Tischkante nach hinten. Oben auf der Platte begannen die Gläser und Flaschen zu wackeln, doch alles blieb stehen.</p>
<p>Hajo verkroch sich in den Sessel, zog die Beine an und hielt sie mit beiden Armen ganz fest.</p>
<p>„Ist dir kalt?“ fragte Plunder, doch Hajo schüttelte nur den Kopf und drückte ihn dann zwischen die Knie.</p>
<p>„Bin nach Amsterdam letzte Woche gefahren. Hier ist tote Hose im Moment. Toteeeee &#8230; Hoseeeeee! Nichts, nichts, nichts, nichts &#8230;“, sagte Wolly und streute den Joint auf. „Und dann dieser Garten, sag ich euch.“</p>
<p>„Aber das ist ne gute Idee mit dem Zelt“, sagte Plunder und nahm sich sein Glas vom Tisch. Spanischer Weinbrand. Unverdünnt. Plunder trank ganz aus und Hajo schlief auf dem Sessel ein.</p>
<p>„Das Zelt schnallst du dir über und dann kannste mit dem Fahrrad fahren.“<br />
„Und wohin?“<br />
„Nach Paris.“<br />
„Willste mich verarschen? Ich radel dir hier bis zur Ecke, dann fliegt mir fast die Lunge raus.“<br />
„Ich fahr dir in fünf Tagen nach Paris.“<br />
„Ja, da komm ich mit. Ich schmeiß mir dann was, dann geht das. Hab mir was aus Amsterdam mitgebracht. Die <em>Coffeeshops</em> haben jetzt da was Neues, irgendwie erst nachmittags geöffnet und so, wegen den ganzen Schulschwänzern und so, was weiß ich, und dann auch nur zwei Gramm pro Person und solches Zeug. Ich dachte, was soll das denn jetzt? Musste extra zu nem Dealer in die Innenstadt. Kenn da ja nicht so viele, denen ich vertraue.“</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_200hoch.jpg" alt="Gefangene Mohnblume" title="Gefangene Mohnblume" width="200" height="516" class="alignleft size-full wp-image-1212" /></a>Hajo wachte wieder auf. „Oh, was &#8230; nee &#8230; nee &#8230; also nach Paris komm ich auch mit &#8230;“</p>
<p>Plunder schenkte nach und schmiss den CD-Spieler an. Es liefen die Rolling Stones mit<br />
<em>‚Can’t You Hear Me Knocking’</em>.</p>
<p>„Egal, hab mir dann noch zehn Gramm besorgt.“<br />
„Ziehste dir alles rein, dann biste schon in zwei Stunden da.“<br />
„Wann fahren wir denn nun?“, fragte Hajo und Plunder schenkte ihm erst mal nach. Dann brannte der Joint und Wolly nahm einen kräftigen Zug.</p>
<p>„Ich hab mal geträumt wie man richtig schnell reich werden kann. Dann bin ich aufgewacht und hatte es vergessen. Das war ne richtig gute Idee und ich hab jetzt so oft versucht mich zu erinnern und es klappt und klappt und klappt nicht. Hatte damals auch einen geraucht und bin dann eingeschlafen und jetzt hoffe ich jedes Mal wieder, dass mir diese Idee wieder kommt. Ich bete nur, dass ich mich das nächste Mal noch daran erinnern kann. Ich sag’s euch, dann schreib ich mir das auf. Dass ich mir wichtige Dinge nie merken kann.“ Wolly zog noch mal am Joint und blies dann nachdenklich den Rauch aus. „Ich weiß noch, was für ne Hose ich letzte Woche auf der Arbeit an hatte. An so’n Scheiß, da kann ich mich noch erinnern, weisste?“</p>
<p>„War das jetzt ernst gemeint mit Paris, dass wir da mit dem Fahrrad hinfahren wollen?“ fragte Hajo und streckte seine Hand nach dem Joint aus, den Wolly aber noch nicht hergeben wollte.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_350x.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/08/mohnblume_350x-250x250.jpg" alt="Mohnblume" title="Mohnblume" width="250" height="250" class="alignright size-thumbnail wp-image-1213" /></a>„Nun warte doch noch mal nen paar Sekunden.“<br />
„Ja, Hajo. Natürlich war das ernst gemeint. Was dachtest du denn?“</p>
<p>„Ich muss das wissen, damit ich mir nicht unnötig nen Schloss kauf. Ich stell mein Fahrrad nämlich immer in&#8217; Keller.“</p>
<p>Wolly reichte Plunder den Joint, doch der lehnte vorerst ab.</p>
<p>„Nee, nee, gib Hajo erstmal &#8230;“</p>]]></content:encoded>
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		<title>Abend…</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[romanze]]></category>
		<category><![CDATA[trinkend]]></category>
		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[Komm mit auf’s Dach. Der Sonnenuntergang / lieg blutrot schimmernd auf dem Tal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Anstand, Schönste, habe ich zuviel<br />
gesehen und &#8211; weiß Gott wie blöd &#8211; verkackt.<br />
Ich hab Oliven, Wein. Das alte Spiel.<br />
Man hält nichts fest, was man nicht richtig packt.</p>
<p>Komm mit auf’s Dach. Der Sonnenuntergang<br />
liegt blutrot schimmernd auf dem Tal.<br />
Am Schornstein küssend wird die Zeit nicht lang.<br />
Die Beine baumeln leicht vom Dachsteigstahl.</p>
<p>Der Blick nach West. Als ob der Himmel brennt.<br />
Mir brennt das Herz in allerlei Gedanken.<br />
Vergiss die Zeit, die rasend um uns rennt…<br />
und mit ihr noch der Welt entmenschtes Zanken.</p>]]></content:encoded>
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