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graues_haus

Monolog eines Schriftstellers


Gedanken kommen mir überall, in der Bahn, im Auto, nachts in meinem Bett. Kurz vor dem Einschlafen kommen mir die besten Gedanken, dann rattere ich ganze Dialoge runter, entsinne großartige Szenarien, unglaublich intensive Landschaften. Und am nächsten Morgen, wenn ich sie aufschreiben will, sind sie weggeflogen. [mehr]

Papier (Foto: TJakobs of the German Wikipedia)

Ein Brief


Ich will versuchen mit jedem Wort ein wenig Weiß wegzubekommen. Ich mag dieses Weiß auf diesem Blatt nicht. Ich glaube, ich fange gleich an in den Schubladen nach einem Tuschkasten zu suchen und male das ganze Ding einfach schwarz. Aber das wäre doch albern. [mehr]

50cent

Jedes Gedicht nur 50 Cent


Tener grinste mich an und wedelte mit dem Fetzen Papier in der Hand umher. Er sprang wieder auf und zog hektisch ein paar Runden um den Tisch. Er murmelte etwas dabei, was ich aber nicht verstehen konnte. Dann schaute er zu mir rüber und seine Worte wurden wieder verständlicher: »Habe gerade drei davon verkauft und habe sogar noch zwei Anfragen wegen Gedichten, die ich noch nicht mal geschrieben habe. Ich werde mittlerweile schon gebucht!« [mehr]

Lilly Eulenspiegelin


Meinen Federkiel tunke ich in / Pulverfässer stochere in / Liebesnestern der Schildbürger [mehr]

Tasse Kaffee

Serie ‘Kranke Hirne’: Abbes Ohr


Mein Arzt sagt, wenn ich immer alles schlucke, werden meine Magenbeschwerden nie besser. Also gestehe ich meine Verbrechen und den Wunsch, nach Möglichkeit weitere zu begehen, sofern mir das mein Magen erlaubt, der äußerst empfindlich auf Chilli reagiert. (Damit habe ich eine Spur gelegt, fangen Sie mich, wenn Sie können). [mehr]

wer


wer will ihn schon lesen / den braven poeten / wer braucht ihn nicht / den lauten rebell / ... [mehr]

Potsdamer Platz

Hunger


Er öffnete noch mal die Schränke, sah noch einmal nach – es war jedoch beim besten Willen nichts zu machen. Bis auf eine Konserve mit geschälten Tomaten waren die Regale leer. Im Kühlschrank lag ein kleiner Rest Butter und ganz hinten stand ein fast leeres Glas Salzgurken. [mehr]

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Einer kommt und einer geht


Ich sehnte mich nach einem Glas Wasser oder was noch viel besser wäre, einem kalten Bier. Die Mittagssonne stand am Himmel, glänzte und brannte uns entgegen wie ein Feuerball. Meine Kehle war getrocknet und auf der Zunge lag noch immer der viel zu süße Geschmack des Zuckers aus dem Kaffee. “Ich hab noch ein paar Dollar, wir sollten uns ein Bier besorgen”, sagte ich und deutete auf ein kleines Lokal. [mehr]

sei kein dichter


am Ende glotzt Du / dem Tod ins Auge / ... [mehr]

Dichters Nachtspaziergang…


"Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen. / Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen. / Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen / Irrwechselgang versteckter Eloquenzen." [mehr]

Ausstellungen:

Hanna Scotti: Ausstellung Wortbilder


Hanna Scotti

Wortbilder

Text auf Foto

Frisch:

Subway UBahn Animation

U-Bahn

Oh, Bahn Du mach(SSSSST!) mich an/aus/ R-Blick-N Aus-Mach-N Wort-N-"D"
Drink

Oscar Wilde’s Day At The Beach

Oscar Wilde’s Day At The Beach: 2 cl Gin / 2 cl Pastis / ....
Beobachter

Augenblick

In den Nächten, da träumen sie von den Gebüschen, aber nie würden sie darüber reden, denn ihr Reden ist zum Schweigen ...

Klassiker aus Story/Lyrik:

Compositional Sketch by Lajos Tihanyi (1885–1938)

Pflanzzeit

Auf den Pflanzenkarton neben ihm ist ein Schatten gefallen, länglich, konkret. Wo der Schatten endet, ... …
blut

Trockenübung

Den Anfang kenne ich nur vom Hörensagen. Diesen ganzen Klimastreit, die Debatten, den säuerlichen Geruch. ... …
Mond

Hinterm Mond

Ausschwärmen in den Deep Space / Die Stanislawlemminge ergießen sich / in den kelvinkalten Kosmos ... …
Daseinsrinde

Leblosung

Nur das Hineindingen ins Unterholz / bleibt / als Schnitzwort in ... …
Zuchthaus (Foto: Gleb Borisov)

Ein Brief aus Buxxawaan

"Wir sind uns fremd und dennoch haben wir beide das Leben des anderen eines Irrtums ... …


Literarische Blogroll: