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Im Land der Würmer


Ich klopfte gegen das Holz, aber niemand schien mich zu hören. Wie auch? Ich lag zwei Meter unter der Erde in einem Sarg mit einer Ladung Erde darauf. [mehr]

Entschlossen


Ich sass in der Küche in der Sonntagmorgensonne / Früher okkupierten Männer vorübergehend diesen Platz / Doch das war vorbei / Ich hätte Wegezoll verlangen sollen [mehr]

Leute von heute


Nicht du...was willst denn du, du Nichts? Warum fällst du mir immer wieder ins Wort? [mehr]

Ausgeträumt


Ich stell es mir furchtbar vor / So ein Künstlerleben / Immer auf Tour / In fremden Käffern herumtingeln / Aufwachen mit schalem Geschmack im Mund / In geschmacklosen Mittelklassehotels [mehr]

Für die Kinder


Hier gab es sie alle: Junge, aufstrebende Literaturstudenten, die schon heimlich ihre Dankesrede für den Nobelpreis geschrieben hatten oder die verträumten Boulevard-Zeitschriften-Dichter, die Posie für ihre Blumentapete schrieben. Es gab Schreiber, die Kredite aufgenommen hatten, damit sie ihre Book-on-Demand Bücher in den Druck geben konnten. [mehr]

Die Sache mit der Genauigkeit


Da, da sind wir wieder. So sagt man. Sagt man so. Wer sagt das? [mehr]

Mehr gab’s nicht


Ich setzte den Stift ab und visierte den oberen Teil der Serviette an. Hier fang ich an. Hier kommt das erste Wort hin. Ich könnte ja was über den Kellner schreiben und sein unmögliches Verhalten, der ist nämlich gar nicht so scheiß-freundlich, sondern gierig auf das Trinkgeld. [mehr]

Stirb wie ein Mann


"Du stehst am Pissbecken. Vor Dir die Aquamat 2000-Lichtschranke für die automatische Spülung, ihre zwei Augen starren Dir auf den Sack." [mehr]

Mein eigenes Tagebuch


Eins Joseph Pillermann ist zeitlebens ein komischer Vogel gewesen, der seine genialen Gedanken aus Überzeugung nur auf nackter Haut hinterließ. So drang er oftmals in öffentliche Bäder ein, kramte umständlich die Brust einer beliebigen Schwimmerin hervor und notierte ein paar kurze Sätze darauf, bis er sich regelmäßig mit dem Thema der Einwandbehandlung herumschlagen mußte. Zwei Ich gebe hiermit zur Kenntnis, daß ich es nach all meinem Engagement zutiefst bedauere, daß sich bisher kein einziger Mensch über den tieferen Sinn des Begriffs der "doppelläufigen ... [mehr]

Fuck you Literatur!

Von

Fuck you Literatur! smalltalk der elite spiegel der fabrik porno ohne bilder das preisschild der freiheit ist das leiden Fuck you! [mehr]

Ausstellungen:

Hanna Scotti: Ausstellung Wortbilder


Hanna Scotti

Wortbilder

Text auf Foto

Frisch:

Subway UBahn Animation

U-Bahn

Oh, Bahn Du mach(SSSSST!) mich an/aus/ R-Blick-N Aus-Mach-N Wort-N-"D"
Drink

Oscar Wilde’s Day At The Beach

Oscar Wilde’s Day At The Beach: 2 cl Gin / 2 cl Pastis / ....
Beobachter

Augenblick

In den Nächten, da träumen sie von den Gebüschen, aber nie würden sie darüber reden, denn ihr Reden ist zum Schweigen ...

Klassiker aus Story/Lyrik:

Fluff (Bild: Durkee Mower Inc.)

Yankee-Sugar

Er heißt Rolf, aber alle nennen ihn Yankee-Sugar oder auch einfach Sugar. Sugar ist eine ... …
Compositional Sketch by Lajos Tihanyi (1885–1938)

Pflanzzeit

Auf den Pflanzenkarton neben ihm ist ein Schatten gefallen, länglich, konkret. Wo der Schatten endet, ... …
Tagtraum (Foto: kaschemme.de)

Das Ende

Das Ende (endlich umfassend dargestellt) …
Mond

Hinterm Mond

Ausschwärmen in den Deep Space / Die Stanislawlemminge ergießen sich / in den kelvinkalten Kosmos ... …
Daseinsrinde

Leblosung

Nur das Hineindingen ins Unterholz / bleibt / als Schnitzwort in ... …


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