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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; spass</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Bettgeschichten</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaya Presser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie liegt rücklings auf mir und stöhnt. Ich spüre ihre junge, weiche Haut, die sich auf ihren Engelsflügelchen wegen des Sonnenbrands abschält, spüre das lange, über mich hingebreitete, gelockte Haar und die Kuhle ihres Rückgrats, die rauhe Hornhaut an ihren Füßen, die sich in mich stemmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1324" title="matraze_350x250" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/matraze_350x250-250x250.jpg" alt="matraze_350x250" width="250" height="250" />Sie liegt rücklings auf mir und stöhnt. Ich spüre ihre junge, weiche Haut, die sich auf ihren Engelsflügelchen wegen des Sonnenbrands abschält, spüre das lange, über mich hingebreitete, gelockte Haar und die Kuhle ihres Rückgrats, die rauhe Hornhaut an ihren Füßen, die sich in mich stemmen, ich spüre die Rundung ihres kleinen Hinterns schwer auf mich drücken. Ihr Unterleib bewegt sich immer schneller auf mir und plötzlich flucht sie: „Diese Scheißmatratze, es quietscht bei jeder Bewegung, das macht mehr Lärm als ich!“ Dann lacht sie auch noch. Ich aber finde das nicht komisch.</p>
<p>Ich bin eine französische Federkern-Matratze, zehn Zentimeter dick, zwei Meter lang und einen Meter zwanzig breit, breit genug für zwei, die sich lieben oder besser: frisch verliebt haben. Seit fünfzig Jahren bin ich in diesem Hotelzimmer, ich habe Qualität. Ich muss mich jetzt beschimpfen lassen? Das Quietschen der Federn spricht nur für mich, es zeichnet mich aus als treu und ergeben. Ich stehe stets zur Verfügung, wenn jemand mich braucht, ich scheue keine Beschwerlichkeiten. Ich bin eine leidenschaftliche Matratze, ich könnte die Menschen hassen, aber ich liebe sie, sie sind alles, was ich habe. Ich liebe die, die auf mir leben, ich will sie fühlen und hören, ich mag es, wenn sie mich benutzen und beschmutzen, das ist mein Zweck. Ich liebe die Tragödien, die auf mir vonstatten gehen, ich liebe Ehebrüche und Entjungferungen, ich liebe das erste Mal und das letzte Mal, auch nach der Trennung, ich liebe den Schlaf, den bewegungslos erschöpften und den unruhigen, das Wachliegen und Hin-und-Her-Wälzen und ich liebe das Glück, das sich auf mir vollzieht, immer wieder.</p>
<p>Ich bin imprägniert von Schweiß und Blut, besudelt von Sperma und süß-saurer Frauenflüssigkeit, mit Speichel und Tränen und mit Urin und Rotwein und Kaffee, beschmutzt von den Menschen, die sich auf mir ausruhten, amüsierten, stärkten, betranken, rauchten, feierten oder trauerten. All das ist tief in mich eingedrungen. Mein blaues Blumenmuster ist verblasst, ich bin befleckt in unzähligen Farben, von verglimmenden Kippen durchlöchert, von Fingernägeln sprödgerissen, selbst gebissen wurde ich ab und an, aber auch geküsst vor Erwartung und vor Sehnsucht im Unglück.</p>
<p>Das Leben hat Spuren hinterlassen auf mir, ich bin nicht mehr makellos und nicht mehr schön anzuschauen und die dünnen Leintücher haben meine Fehler nur unzureichend bedeckt. Deshalb haben sie mir eines Tages einen Überzug verpasst, der die Befleckungen verstecken soll, mich auf allen Seiten fest umschließt und sich nach Plastik anfühlt. Ich erinnere mich an das Ruckeln des Reißverschlusses, es wurde immer enger und beengender und jedes Geräusch leiser. Wenn niemand im Zimmer ist, dann bin ich jetzt tatsächlich ganz alleine und langweile mich, ferne Geräusche dringen nicht mehr zu mir. Seitdem sie mich verpackten, schwitze ich, wenn die Sonne auf mich scheint, so wie heute. Ich spüre nicht mehr jeden sanften Windhauch, nur noch den Herbststurm, wenn jemand das Fenster geöffnet lässt. Der Vogelsang, das Rufen der Schwalben und Gurren der Tauben, das liebestrunkene Vibrieren der Luft und die Akkordeonklänge der Straße dringen kaum noch zu mir. Die Gespräche der Menschen muss ich erraten, wenn sie nicht direkt an mich, in mich sprechen, auf mir ruhend.</p>
<p>Das Zimmer, mein Zimmer ist klein, sehr klein, ich an Stelle der Menschen würde mich beschweren, aber die meisten, die hierher kommen, sind noch so jung, dass sie gar nicht wissen, wie das geht, nicht auf die Idee verfallen, es sei überhaupt möglich. Das macht sie angenehm. Oft ist es ihre erste Reise, ihre erste fremde Stadt gemeinsam mit ihrem Geliebten. Das Zimmer ist so eng, dass die Besucher nicht wissen, wo sie ihre Koffer abstellen, nicht wissen, wo sie überhaupt stehen sollen, man kann nicht einen Bogen schlagen um mich, man fällt geradezu auf mich, sobald man eintritt.</p>
<p>Ich mag das. Dann spüre ich ihre Körper, dann kann ich ihren Gesprächen lauschen, wenn sie mir nah sind, auf mir liegen, dann genieße ich. Vielen Gästen gefällt das auch und ich wundere mich dennoch ein wenig, wie oft sie wiederkehren im Laufe des Tages, wie kurz ihre Ausflüge sind, wie wenig Zeit sie in den Straßen dieser sogenannten Stadt der Liebe verbringen und statt dessen auf mir: mit Liebe. Gerade die Unumgänglichkeit des Niederfallens auf mich, die Unmöglichkeit eines anderen Tuns in diesem Zimmer scheint verlockend zu wirken. Das erfreut mich, jedes Mal.</p>
<p>Auch das junge Paar, das erst gestern hier angekommen ist, für das es noch viel zu entdecken gäbe dort draußen, auch sie sind heute bereits zum vierten Mal hier. Heute morgen leise, im Halbschlaf, mehr ein Schieben als Bewegen, heute Mittag nach dem mit Käse belegten Baguette, dessen Krümel auf mich niederregneten, nach dem Rotwein, laut und lachend, heute Nachmittag zärtlich und schläfrig vor einer kurzen Siesta und jetzt nur sie allein auf mir, das Becken kreisend, während er danebensteht.</p>
<p>„So geht das nicht!“, sagt sie. „Ach so, Du vertraust mir also nicht!“, er lässt sich neben ihr auf mich fallen, auch er jung, schlank, sein Körper fester als ihrer, sein kurzes Haar kitzelt mich. Er meint es nicht ernst, er ist sich ihrer so gewiss. „Doch,“ lacht sie, „ich vertraue nur der Matratze nicht.“ Ich will empört sein, bin aber schon viel zu beschäftigt mit dem Gerangel, das da entsteht, dem Armgewirr und Beinverknoten, dem lauten, schmatzenden Küssen und leisen Kichern, seinem neckenden Prusten auf ihrem Bauch, ihren flink-kitzelnden Händen an seinen Rippen. Dann wird es ruhiger, aber die Verknotungen lockern sich nicht.</p>
<p>Ihre Unterhaltung gleicht jetzt einem Gurren, er spricht mit den Lippen nah an ihrem Hals und sie lacht leise und hell, ihr Glucksen bringt mich zum Beben. „Du, Du,“ flüstert er und sein Mund wandert, er haucht es ihr in die Haut, „Du, Du…“ wiederholt er immer wieder überall in ihren Körper. Ihr Leib vibriert auf mir, aber nicht mehr vor Lachen. „Duuuuu…“, raunt er lange in ihren Schoß. Wie glücklich die beiden sind. Doch dann steht er ganz plötzlich auf. „Was tust Du“, sagt sie kichernd, „Du brauchst nicht vor mir niederzuknien, ich bin eine emanzipierte Frau!“, reicht ihm ihre Hand hinunter und zieht ihn wieder auf mich. Sie sitzt jetzt und dann spüre ich, wie seine Knie sich ihr gegenüber in mich bohren, die beiden scheinen sich an den Händen zu halten. Und es wird ganz still.</p>
<p>„Für immer?“ Er schluckt an seinem Speichel. Ein Zittern läuft durch mich, als sie „Ja“ wispert. Ich würde weinen, wenn ich könnte. Die in mir bewahrte Feuchtigkeit sammelt sich als Kondenswasser an meiner Plastikhülle und ich erwarte ein Erdbeben.</p>
<p>Das Beben wird lang, sanft und für die Ewigkeit, ich höre ihre Münder unaufhörlich aufeinander ruhen, ihre jungen Körper lasten auf mir wie ein einziger und einige Tropfen fallen auf mich. Dann höre ich die junge Frau telefonieren, mit der Rezeption. Was ich kosten würde, fragt sie, ob sie mich mitnehmen kann, nach Hause. Vollkommenes Glück.</p>
<p style="text-align: right;"><em>8. Dezember 2007</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>Natürlich</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 22:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>onkelhoste</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis, er aber auch offenkundig keine Lust mehr hat, sich dem Müßiggang hinzugeben, den die für Normalsterbliche astronomisch hohe Belohnung des ersten Teils mit sich brachte oder ihm jemand mit etwas Großkalibrigem den Tag zu versauen droht.</p>
<p>Natürlich wird ein neuer Antagonist erneut die Erde bedrohen und Bekanntschaft machen mit unserem Helden, dessen Namen er nie zuvor gehört hat, obwohl er schon den letzten Antagonisten Hollywood-Like weggepustet hat. Bösewichter pflegen offensichtlich keinen guten Kontakt untereinander.</p>
<p>Natürlich werden alle regulären Polizei-/ Geheim-/ und Sondereinheiten versagen, aber aus lauter Frust über den Erfolg unseres Helden diesen ebenso jagen wie verfluchen, obwohl sie ihn eigentlich für den Teufelskerl halten, der sie selber gerne wären, aber leider kein Kindheitstrauma mit erschossenen Eltern durchleben mussten oder einen geheimnisvollen chinesischen Mentor mit Kung Fu-Kenntnissen hatten und so bei den offiziellen Streitkräften unterschrieben.</p>
<p>Natürlich wird unser Held, der nie lange Sätze bildet, aberwitzige Stunts mit seinem Auto hinlegen, die Vorausberechnungen in Bruchteilen von Sekunden und Millimetern erfordern, der jemand, der im Physikunterricht immer gefehlt hat, eigentlich nicht lösen kann.</p>
<p>Natürlich bekommt der Zuschauer eine Reihe von aberwitzige Stunts zu sehen, von denen der Drehbuchautor eigentlich annimmt, sie einem Publikum zu zeigen, das im Physikunterricht immer gefehlt hat.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/natuerlich_ass-kicking-babe_350x250.JPG"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1318" title="natuerlich_ass-kicking-babe_350x250" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/01/natuerlich_ass-kicking-babe_350x250-250x250.jpg" alt="natuerlich_ass-kicking-babe_350x250" width="250" height="250" /></a>Natürlich möchte die natürlich gut aussehende Gerettete sofort Sex mit dem Helden, obwohl sie eben noch von einer Hundertschaft muskulöser, dumpf grunzender und primatenartiger Hau-Draufs stundenlang vergenußwurzelt wurde und das eigentlich ein stückweit suboptimal fand und die Tortur lediglich aufgrund einer Mischung aus Survivaltraining beim Klamottenshoppings und einer offensichtlich teflonbeschichteten Mumu locker wegsteckt.</p>
<p>Und natürlich liebe ich solche Filme ...</p>]]></content:encoded>
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		<title>Manie in 4-hebigen Jamben…</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 05:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mir ist nach fetten Prodigy-dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen, nach krank-heroischem Esprit und morgendlichen Taulichtmessen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist nach fetten Prodigy-<br />
dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen,<br />
nach krank-heroischem Esprit<br />
und morgendlichen Taulichtmessen.</p>
<p>Mir ist nach Rausch und Liebelein -<br />
nach allem was sich sonder Gnaden<br />
in Hirn und Magen und Gebein<br />
einfrisst. Mir ist nach Maskeraden</p>
<p>von ignoranten Fressen hau‘n…<br />
nach Überwindung und Vollendung.<br />
Mir ist nach Stadtluftschlösser bau‘n<br />
und Tanz in manischer Verblendung.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Slacken</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 05:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Laub</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<category><![CDATA[urban]]></category>

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		<description><![CDATA[So stehst du gut. Balance kommt aus der Mitte. / Den Blick nach vorn. Die Welt hört auf zu drehen. / ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogfront.de/?p=203" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1203" title="Auf der Slackline (Foto: Paul Laub)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/slacken1_350x.jpg" alt="Auf der Slackline (Foto: Paul Laub)" width="350" height="250" /></a></p>
<h2>slacken…</h2>
<p>Kniehoch, die Fatsche. Sprung! - der rechte passt,<br />
den linken Huf davor. Den Rücken grade.<br />
Ganz ruhig. Hände in die Luft. Die Wade,<br />
die Standfußwade straff. Das Band braucht Last!</p>
<p>So stehst du gut. Balance kommt aus der Mitte.<br />
Den Blick nach vorn. Die Welt hört auf zu drehen.<br />
Und alles fließt geschmeidig, ist ein Gehen,<br />
ein losgelöstes Setzen sanfter Schritte.</p>
<p>Der Wind singt leise – dass doch alles sänge!<br />
Das Slacken ist wie Joga in der Luft:<br />
Du überwindet nicht zuletzt die Kluft,<br />
die in dir ist – auf ihrer ganzen Länge.</p>
<p><a href="http://www.blogfront.de/?p=362" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1204" title="Slacken am Abend (Foto: Paul Laub)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/slacken2_350x.jpg" alt="Slacken am Abend (Foto: Paul Laub)" width="350" height="250" /></a></p>
<h2>Monolog beim Aufbau einer Slackline…</h2>
<p>Mach du die Schlingen, mon ami, ich bau die Leine.<br />
Die Welt ist schlecht. Wir können nichts dafür.<br />
Drum lass uns für ein Weilchen über ihr<br />
(und wenn’s auch nur ein Meter ist) in’s Reine<br />
und endlich auch zur Ruhe kommen. Das Gespür</p>
<p>für uns wird selbst die dröge Welt uns abzuschlagen<br />
nicht wirklich für notwendig halten wollen.<br />
Und wenn ich irre? Niemand irrt! Es sollen<br />
uns Sorgen nicht und keine Freuden plagen,<br />
wenn wir uns Schritt für Schritt des allzu übervollen,</p>
<p>des endlos überreizt-, zerlebten Seins entfernen.<br />
Wenn wir des Abgrunds fürchterlichem Gähnen<br />
entgegen gehn: ein Sich-hinüber-sehnen!<br />
An diesem also end-, unendlich lernen,<br />
dass all dies halbherzlose An-der-Freiheit-lehnen</p>
<p>nicht Freiheit ist? Oh, Freund, will ich es so bedenken,<br />
ist zwischen diesem Schäkel dort, und hier<br />
dem Ellington mehr Freiheit als du dir<br />
erhoffen kannst! - - Noch straffer? Klar. Wir lenken<br />
noch einmal um. Zur Potenzierung. Dann ein Bier!</p>
<p><a href="http://www.blogfront.de/?p=298" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1207" title="Slacker schwebt (Foto: Paul Laub)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/09/slacken_hoch.jpg" alt="Slacker schwebt (Foto: Paul Laub)" width="350" height="458" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Morgen nach der Nacht</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/08/der-morgen-nach-der-nacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Mrosk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[dreck]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[rituale]]></category>
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		<category><![CDATA[unten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunde pissen gegen meine Tür / Bis der Gestank mich weckt / Ich halte die Luft an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hunde pissen gegen meine Tür<br />
Bis der Gestank mich weckt<br />
Ich halte die Luft an<br />
Deck mich mit dem Kissen zu<br />
Frage mich, warum ich keine Decke hab<br />
Vergewisser mich, dass der Morgen eine Sonne hat<br />
Und schlaf dann weiter<br />
Nein, ich kann nicht<br />
Die Hunde kommen wieder<br />
Pissen nicht mehr, aber bellen laut<br />
Ich will nur wieder weg<br />
Doch der Morgen fragt mich nach der letzten Nacht<br />
Die noch schlimmer war als dieser Morgen</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sind Zombies literaturfähig?</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/07/zombie-literatur-wettbewerb/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 08:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Wirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
		<category><![CDATA[grusel]]></category>
		<category><![CDATA[spass]]></category>
		<category><![CDATA[terror]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>
		<category><![CDATA[trash]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein österreichischer Literatur-Wettbewerb stellt Zombies in den Mittelpunkt. Hey, warum nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Night_of_the_Living_Dead?uselang=de"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1152" title="Night of the living Dead" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/zombies_nightofthelivingdead-250x250.jpg" alt="Night of the living Dead" width="250" height="250" /></a>Neulich schrieb ich in einem Nebensatz</strong> etwas wie <em>"fanden das so großartig, als hätte soeben Jesu Wiederkehr stattgefunden"</em>. Da ich mir inzwischen kaum noch selbst traue, was die Korrektheit solcher Wendungen angeht, prüfte ich das mal nach. Unter dem Eintrag "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parusie" target="_blank">Parusie</a>" findet sich bei Wikipedia neben der Erklärung "<em>In der christlichen Theologie bezeichnet Parusie ... die erwartete <strong>Wiederkunft Jesu Christi</strong> am Jüngsten Tag"</em> auch folgender Hinweis:</p>
<blockquote><p><strong>"Bedeutung: Nach christlicher Auffassung werden dann alle Toten auferstehen."</strong></p></blockquote>
<p><strong>Was das nun aber konkret bedeute,</strong> darüber bestehe ein relativ breites Meinungsspektrum im Christentum, heißt es in Wikipedia weiter. Wer in seiner <strong>sündigen Jugend</strong> den einen oder andere Zombie-Streifen im Rahmen eines Chips-und-Bacardi-Videoabends mit seinen Kumpels gesehen hat, weiß hingegen sofort, was gemeint ist: <em>Sie kommen, um uns zu holen.</em></p>
<p><strong>Zombies sind so eine Sache</strong>. Die meisten halten sie für ein Stück <strong>Schundkultur</strong>. Und doch ist die Mutter aller Zombie-Filme, der inzwischen gemeinfreie '<em>Die Nacht der lebenden Toten' (<a href="http://www.archive.org/details/night_of_the_living_dead" target="_blank">Night of the Living Dead</a>)</em> Teil der Filmsammlung des Museum of <a href="http://www.moma.org/" target="_blank">Modern Art</a>. Und Genre-Kenner werden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass die besseren Filme stets eine Bedeutung haben, die über den handlungslastigen Existenzkampf der Protagonisten hinausreicht: Militärs, die sich unverhältnismäßig verhalten; Wissenschaft, die Grenzen übertritt; oder Gesellschaftskritik wie bei den Untoten aus '<em>Zombies im Kaufhaus' (<a href="http://www.imdb.com/title/tt0077402/" target="_blank">Dawn of the Dead</a></em><em>)</em>, die äußerlich kaum von normalen Shoppenden - uns <em>Konsum-Zombies</em> - zu unterscheiden sind.</p>
<p><strong>Der langen Rede kurzer Sinn</strong>: Das österreichische <strong>Popkultur-Magazin </strong><a href="http://www.evolver.at/" target="_blank"><strong>EVOLVER</strong></a> startet unter dem Titel <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank">You´re coming to get us!</a> einen <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank"><strong>Zombie-Literaturwettbewerb</strong></a>. Dessen Jury gehört auch euer geliebter Kaschemmenwirt an, denn es geht um Zombie-<strong>Literatur</strong>. Und das ist verlangt:</p>
<blockquote><p>"Eine Zombie-Geschichte. Eine, die Hand und Fuß hat (mögen die auch noch so verwest sein). Vielleicht sogar eine, die sich in heimischen Gefilden abspielt."</p></blockquote>
<p>Eben. Es muß ja nicht immer Amerika sein. Genaueres <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank">hier</a>. Also nichts wie hin!</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/evolver_zombie_literatur_wettbewerb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1151" title="evolver.at - Zombie-Literaturwettbewerb" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/evolver_zombie_literatur_wettbewerb.jpg" alt="evolver.at - Zombie-Literaturwettbewerb" width="580" height="361" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Pulsschläge</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/06/pulsschlage/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 22:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daudieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[moderne]]></category>
		<category><![CDATA[oben]]></category>
		<category><![CDATA[spass]]></category>
		<category><![CDATA[tristesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Dame aus malerischem Geschlecht
echauffiert vor der Beißwut
ihres Pekinesen
hastet in die offenen Arme des Veterinärs]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Rosshändler aus dem Ländlichen<a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/06/spassfotos_200px.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1116" title="Spassfotos (Foto: aw)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/06/spassfotos_200px.jpg" alt="Spassfotos (Foto: aw)" width="200" height="336" /></a><br />
erbebend vor der Nonchalance<br />
des Herrenausstatters<br />
fingert unter dem Revers eines Cutaway</p>
<p>Ein Software-Hardliner aus der City<br />
im Restaurant angeregt parlierend<br />
vor einem Seitensprung<br />
verfängt sich in Schwärmen von Strapsen</p>
<p>Eine Dame aus malerischem Geschlecht<br />
echauffiert vor der Beißwut<br />
ihres Pekinesen<br />
hastet in die offenen Arme des Veterinärs</p>
<p>Ein Geistlicher aus tiefem Glauben<br />
mit Blick nach oben psalmodierend<br />
vor der Gemeinde<br />
erbricht sich jäh ins Taufbecken</p>]]></content:encoded>
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		<title>Triumph des Willens</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 22:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[schuld]]></category>
		<category><![CDATA[spass]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>
		<category><![CDATA[trauernd]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war der Morgen eines blauen Frühlingstages, als Kain seinen kleinen Bruder Abel in den Kindergarten bringen mußte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/blauerhimmel_350px.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/blauerhimmel_350px-250x250.jpg" alt="blauerhimmel_350px" title="blauerhimmel_350px" width="250" height="250" class="alignright size-thumbnail wp-image-1071" /></a>Es war der Morgen eines blauen Frühlingstages, als Kain seinen kleinen Bruder Abel in den Kindergarten bringen mußte. Kain, der alles lieber tat, als sich mit kleinen Brüdern abzugeben, zog Abel wie einen Bollerwagen hinter sich her, er schleppte ihn eine Allee entlang, deren Bäume wie große, grüne Staubwedel aussahen, oder wie regungslose, salutierende Klobürsten. Plötzlich tauchte eine Raupe vor ihnen auf, ein Geschöpf, dem gegenüber sich die Brüder von kleinen Jungen in Riesen verwandelten. Kain hob sein Bein, so daß die Raupe im Schatten seiner Schuhsohle verschwand. Er fragte Abel, ob sie leben oder sterben solle. Obwohl sich Abel für das Leben entschied, zerquetschte Kain die Raupe unter seinem Fuß. Es war der Morgen eines blauen Frühlingstages, als das Leben seine Unschuld verlor, es war auf einer Allee, auf einer Klobürsten- oder Staubwedelallee, als der Tod eines kleinen Tieres einen kleinen Jungen zu Tränen rührte und einen andern zu einem Lächeln.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kühlschrank-Poesie</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sash</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kühlschrankpoesie]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Wohngemeinschaft und ein Kühlschrank, dazu ein Haufen Magnete mit aufgedruckten Worten... Lesen Sie vier geheimnisvolle Beispiele für "Kühlschrank-Poesie".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="aligncenter"> </p>
<div id="attachment_1022" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-quellsekt.jpg"><img class="size-full wp-image-1022" title="2009-02-24-quellsekt" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-quellsekt.jpg" alt="Verwirrende Wahrheiten" width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Verwirrende Wahrheiten</p></div>
<p align="aligncenter"> </p>
<div id="attachment_1023" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-vertreibegott.jpg"><img class="size-full wp-image-1023" title="2009-02-24-vertreibegott" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-vertreibegott.jpg" alt="&quot;Fromme&quot; Wünsche am Kühlschrank..." width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Fromme Wünsche</p></div>
<p align="aligncenter"> </p>
<div id="attachment_1021" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-hitlerrrr.jpg"><img class="size-full wp-image-1021" title="2009-02-24-hitlerrrr" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-hitlerrrr.jpg" alt="Eine etwas kuriose Aufforderung am Kühlschrank" width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Kuriose Aufforderung</p></div>
<p align="aligncenter"> </p>
<div id="attachment_1020" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-bahntante.jpg"><img class="size-full wp-image-1020" title="2009-02-24-bahntante" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/04/2009-02-24-bahntante.jpg" alt="Der ominöse Bahntantentext ;)" width="440" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Liebesgeschichte</p></div>
<p align="aligncenter"> </p>
<p>Zur Erklärung: Wir besitzen in der WG die sogenannte “Kühlschrank-Poesie”. Das ist ein Haufen Magnete mit aufgedruckten Worten, die man zu immer neuem Schwachsinn zusammenlegen kann. Mehr davon in <a href="http://www.sashs-blog.de/wordpress/category/wg/kuhlschrankpoesie/">Sashs Blog</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Volkszugehörigkeit alphabetisch</title>
		<link>http://kaschemme.de/2007/01/volkszugehorigkeit-alphabetisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 13:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daudieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[humoristisch]]></category>
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		<category><![CDATA[valentinesq]]></category>
		<category><![CDATA[wortspielerisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehöre zu den Ritual-Rasenmähern, zu den Rabattenrand-Stutzern, zu den Reformhaus-Fressern, zu den Rouladen-Riechern, zu den Rostbratwurst-Reinschmeißern, zu den Rechthabern im Streit um die Normlänge des Radis, zu den Rosinen-Rauspflückern, zu den Rubbellos-Kratzern vor dem Reibach, zu den Rundum-Versicherungs-Routiniers, zu den Reinheitsgebots-Rigoristen, zu den Reifenprofil-Richtern, zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute: R</strong></p>
<p>Ich gehöre zu den Ritualrasenmähern, zu den Rabattenrandstutzern, zu den Reformhausfressern, zu den Rouladenriechern, zu den Rostbratwurstreinschmeißern, zu den Rechthabern im Streit um die Normlänge des Radis, zu den Rosinenherauspflückern, zu den Rubbelloskratzern vor dem Reibach, zu den Rundumversicherungsroutiniers, zu den Reinheitsgebotsrigoristen, zu den Reifenprofilrichtern, zu den rat- und rastlosen Reiserudeln, zu den Rheinfahrtruheständlern in spe, zu den Rarotongaroutiers mit Rougeköfferchen, zu den Resthofromantikern, zu den Retrorosenkranzrasslern, zu den radebrechenden Rassistenrüpeln, zu den Rotweinrülpsern im Rethorikrausch, zu den Restalkoholdelinquenten, zu den reuigen Radarfallenrasern, zu den erschauernden Rilkerezitierern, zu den Rollenspielrächern, zu den Rubikonüberschreitern in Badelatschen, zu den redlichen apokalyptischen Reitern der Drahtesel mit Rücktrittsbremse.</p>]]></content:encoded>
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