Starke-Frauen-Krimis
Tatort Schwarzwaldsteig: Dinner for two
„Töter, töten Sie mir nicht den Nerv und ziehen Sie die Wanderstiefel wieder aus!“ Kommissar Torsten Töter verzog missmutig das Gesicht, bevor er sich ächzend über seinen Wanst beugte und in Zeitlupe einen Schnürsenkel aufzog. „Ihre morgendlichen Kalauer in allen Ehren, Chefin, aber so kämen Sie nie zu einer Hauptrolle im Tatort“. Er keuchte beim Sprechen... [mehr]
Serie ‘Kranke Hirne’: Abbes Ohr
Mein Arzt sagt, wenn ich immer alles schlucke, werden meine Magenbeschwerden nie besser. Also gestehe ich meine Verbrechen und den Wunsch, nach Möglichkeit weitere zu begehen, sofern mir das mein Magen erlaubt, der äußerst empfindlich auf Chilli reagiert. (Damit habe ich eine Spur gelegt, fangen Sie mich, wenn Sie können). [mehr]
THE NAZI ISLAND MYSTERY
Ja, es werden noch Bücher gedruckt. Fans kurzweiliger Trash-Literatur müssen dieses hier unbedingt haben ... [mehr]
Zwischenbetrachtung…
"Du lässt die Männer kommen, lässt sie gehen. / Ob einer treu war, weißt du nicht genau. / Du bist vom Kopf bis zu den Zeigezehen / der Inbegriff der ganz modernen Frau." [mehr]
Tatort Neustadt an der Weinstrasse: Weib und Gesang
Der 8. Krimi für starke Frauen "Um Himmels Willen, das ist ja Erwin Leitpichler!" kreischt Hauptkommissarin Else Tritsch beim Anblick der Leiche. Auch nach zwanzig Dienstjahren im Revier Neustadt hat sie es noch nicht gelernt, sich am Tatort zu benehmen. "Ach Gottogottogott!" jammert sie und schlägt sich die Hände vor das Gesicht. Ihre großen mausgrauen Augen verdunkelt ohnehin ein inneres Gewitter. Ihr Kollege Dornfelder, hochgewachsen und herb, ein Schüchterner mit roten Haaren, nimmt es gelassen. Er weiß von seiner Oma: ... [mehr]
Tatort Uppsala: Das Kerngehäuse
Luna Wasa lässt sich nicht unterkriegen. Sie wischt an einem Soßenfleck vom Vortag und grübelt dabei über das schreckliche Ende von Hühnereiern im modernen Sozialstaat. Sie blickt kaum auf, als ihr Kollege Kjell hereinschlurft und sich mit einem Comic-Heft an den Schreibtisch fläzt. [mehr]
Tatort Kairo: Mord an den Pyramiden
Kommissarin Imho wirft im Spiegel einen letzten zufriedenen Blick auf ihr edel geschnittenes, milchkaffeebraunes Profil. Zwei geübte Striche mit dem bordeauxfarbenen Lippenstift, ein dritter tastend über den Schreibtisch. Sie findet endlich das Telefon unter dem Pappteller, der beweist, dass angebrannte Kichererbsen zur Reinkarnation nicht fähig sind. Die Leiterin des Kommissariats leitet ein, was sie einleiten muss [mehr]
Tatort Berlin: Marzipanschweinchen
Hauptkommissarin Knäckes liebt den Ausblick vom Fernsehturm auf Berlin. Weit weg die Stadt, unerreichbar, zur Ameisenstadt geschrumpft. Sie hasst den Ort ihrer Verbannung, diese Stadt, in der alle Kleinkarierten der Nation plötzlich meinen, leben zu müssen. Hauptkommissarin Knäckes sehnt sich in ihr Einzimmer-Appartement in Köln-Porz zurück. [mehr]
Tele-Pathie – der Tatort aus Ludwigsburg
Hauptkommissarin Trollinger zog ihre Schublade bis zum Anschlag heraus. Ihre Dienstwaffe fand sie unter einer leeren Packung kleiner bunter Gummis aus dem Drogeriemarkt. "Nichts wie hin" scheuchte sie ihren jungen Kollegen und zwängte die geschwollenen Füße zurück in die Pumps [mehr]
Hundstage
Gestern haben sie seine Leiche rausgeschafft. Hatte mit dem Kopf in einem vorher unversehrten Teller Pasta mit Tintenfisch an Weißwein-Knoblauchsauce gelegen. Warum müssen Leichen bloß immer in den Thymian, die Badewanne oder das saubere Ehebett fallen? [mehr]






