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Wind und Wolken
Und unter den Wolken blockieren Nobelpreisträger Straßen, um damit gegen den Krieg zu protestieren, gegen einen Krieg, der wie dichter, dicker Rauch in der Luft liegt. [mehr]
Die Echsen der Stadt
Die Wände der großen Glasfelsen standen hinauf in das Wetter des Tages. In gestreckten Italolettern steht da »La Défense« und die Schrift zerlief in ihren Farben auf dem Metall, ohne dass es jemand bemerkte. [mehr]
Merry-go-round
Bessel schloss die Augen und legte seinen Kopf nach hinten, als wollte er ein allerletzes Mal den Regen auf seiner Haut spüren und der Wind, der seine wenigen Haare durcheinander wirbelte, sang dazu ein Lied in seinen Ohren, dass nach Schmerz und Sehnsucht klang [mehr]
Der Besucher
Eines Tages war er sogar bereit, ins Lager zurückzukehren, nicht als Gefangener, wie damals, sondern als Besucher, auf Einladung der Kinder und Kindeskinder seiner Häscher. [mehr]
Blattmacher
+++ C.v.D. (am Mobiltelefon): Jochen, Jochen, melde Dich! Haste was? +++ Jochen (atemlos): Du, Dieter, das hat geklappt. Von der Oma hab ich ein Bild von dem Kerl gekriegt, wie er im Kindergarten ein Plüschtier quetscht. Und dann haben wir noch zwei, drei Fotos von seinem Fahrrad. [mehr]
Im Land der Würmer
Ich klopfte gegen das Holz, aber niemand schien mich zu hören. Wie auch? Ich lag zwei Meter unter der Erde in einem Sarg mit einer Ladung Erde darauf. [mehr]
Weg mit dem Hund
Neben dem Komposthaufen kommt er zu liegen, nicht direkt daneben. Einen Meter tief, das muss reichen ... [mehr]
Sind Zombies literaturfähig?
Ein österreichischer Literatur-Wettbewerb stellt Zombies in den Mittelpunkt. Hey, warum nicht? [mehr]










