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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; trash</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>Ich bin Pisse</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 04:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sven Klöpping</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<description><![CDATA[... / wenn ich an einer Rose dufte – Pisse, / wenn ich an einem Holzlager vorbei gehe – Pisse. / ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Pisse,<br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-1562" title="perspective P" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2011/02/perspektive_toilette-140x140.jpg" alt="perspective P" width="140" height="140" />wenn ich nichts anderes mehr rieche,<br />
wenn ich an einer Rose dufte – Pisse,<br />
wenn ich an einem Holzlager vorbei gehe – Pisse.</p>
<p>Wenn mein Duft mich zu dem macht der ich bin,<br />
also ein Pisser,<br />
dann frage ich mich,<br />
was all die Schisser eigentlich von mir wollen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>THE NAZI ISLAND MYSTERY</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 08:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Wirt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Starke-Frauen-Krimis]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, es werden noch Bücher gedruckt. Fans kurzweiliger Trash-Literatur müssen dieses hier unbedingt haben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die österreichische Netzzeitschrift EVOLVER, <a href="http://www.evolver.at/" target="_blank">www.evolver.at</a>, prägt seit fast 14 Jahren die Popkultur im Web, euer geliebter Kaschemmenwirt verschwendet dort ebenfalls seine Lebenszeit mit <a href="http://www.evolver.at/account/evo.andreas.winterer/stories" target="_blank">Kolumnen und Reviews</a> zweifelhafter Qualität und sitzt des weiteren derzeit in einer ominösen <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank">Jury</a>, was auch der Grund für diesen erfreulichen Werbe-Beitrag ist. </strong>Der EVOLVER, die beste popkulturelle Netzzeitschrift in deutscher Sprache, entert jetzt nämlich die Bücherregale. Der frisch gegründete Buchverlag EVOLVER BOOKS debütiert am 26. April 2010 mit der ultimativen Fassung des Internet-Pulp-Romans „<strong>The Nazi Island Mystery</strong>“.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/395025580X?ie=UTF8&amp;tag=scarewarede-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=395025580X" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-1385" title="the_nazi_island_mystery_600x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2010/04/the_nazi_island_mystery_600x-319x500.jpg" alt="the_nazi_island_mystery_600x" width="319" height="500" /></a>Das erste von EVOLVER BOOKS verlegte Buch ist der überarbeitete, verbesserte und noch knalligere Director’s Cut von THE NAZI ISLAND MYSTERY, inkl. Regiekommentar, Star-Galerie und Interviews. Der Schmutz &amp; Schund-Roman der Sonderklasse erzählt das erste Abenteuer der sexy Geheimagentin Kay Blanchard – blutig, spannend und obszön, wie sich das gehört. Autor des knalligen Spektakels ist Co-Verleger Robert Draxler, der die schrille Story unter dem Pseudonym <strong>r.evolver</strong> veröffentlicht und . Peter Hiess beschreibt „The Nazi Island Mystery“ als <strong>die wahre Rückkehr der Pulp-Fiction</strong>. Pate standen die Romane um Modesty Blaise, die Ilsa-Filme und die Ullstein-Krimis der sechziger und siebziger Jahre mit dem roten K, die von Autoren wie Nick Carter, John Edwards und Ellery Queen geschrieben wurden.</p>
<p>Leicht und locker in zwei, drei Stunden zu lesen und trotzdem spannend. Sex und Gewalt, Drogen und Rock’n’Roll – und dann noch einmal ordentlich viel Sex. Und natürlich ist das in Wirklichkeit Große Kunst, sonst würden wir das hier in der Kaschemme gar nicht erwähnen.</p>
<p><strong>THE NAZI ISLAND MYSTERY</strong>, € 8,90 zzgl. Versandkosten<strong><br />
Leseprobe:</strong> <a href="http://www.evolver.at/stories/Nazi_Island_Mystery_01_2009/" target="_blank">www.evolver.at</a><strong><br />
Buchbestellungen direkt bei EVOLVER BOOKS:</strong> <a href="http://www.evolver-books.at/" target="_blank">www.evolver-books.at</a></p>
<p>Amazon geht auch, die Kaschemme kriegt dann auch ein paar Cent ab: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/395025580X?ie=UTF8&amp;tag=scarewarede-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=395025580X">The Nazi Island Mystery bei Amazon kaufen</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scarewarede-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=395025580X" border="0" alt="" width="1" height="1" />.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Merry-go-round</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>onkelhoste</dc:creator>
				<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Titelstory]]></category>
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		<description><![CDATA[Bessel schloss die Augen und legte seinen Kopf nach hinten, als wollte er ein allerletzes Mal den Regen auf seiner Haut spüren und der Wind, der seine wenigen Haare durcheinander wirbelte, sang dazu ein Lied in seinen Ohren, dass nach Schmerz und Sehnsucht klang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heinrich Bessel stand im Regen und sah an sich herunter. Der müde Blick leerer, stumpfer Augen tasteten den Stoff seines Mantels nach Fusseln ab, so wie sie es jeden Morgen getan hatten, so viele Jahre lang. Eine stoisch ausgeübte, wiederkehrende Prozedur, akribisch eingeübt bis zur militärischen Perfektion. Erst dann, wenn das Bild stimmte, wenn alles gerade saß, der Kragen hoch, der Knoten des karierten Schals mittig am Hals und fest anliegend, ohne Faltenwurf im Stoff, erst dann drehte er den Schlüssel seiner Eingangstür herum und schlüpfte, nachdem er einen letzten prüfenden Blick zurück in die alte Wohnung geworfen hatte, durch den entstandenen schmalen Spalt, darauf bedacht, die Wärme der Heizung nicht entweichen zu lassen, ins Treppenhaus, um seinen Weg ins Büro anzutreten. Doch heute schien er den Regen nicht zu bemerken, der ihm in den Nacken lief, während er zusah, wie das Wasser, das in dicken, schweren Tropfen auf seine Schuhe klatschte, in kleinen Rinnsalen von den Spitzen perlte und zwanzig Stockwerke hinab vom Dach des Hochhauses in die Tiefe stürzte, vor dem sich langsam eine Menschentraube bildete.</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/12/mann_vor_sprung_350x250.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1311" title="mann_vor_sprung_350x250" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/12/mann_vor_sprung_350x250-250x250.jpg" alt="mann_vor_sprung_350x250" width="250" height="250" /></a>Bessel schloss die Augen und legte seinen Kopf nach hinten, als wollte er ein allerletzes Mal den Regen auf seiner Haut spüren und der Wind, der seine wenigen Haare durcheinander wirbelte, sang dazu ein Lied in seinen Ohren, das nach Schmerz und Sehnsucht klang. Der Mann ballte die Fäuste und verlagerte sein Gewicht nach vorne, unendlich langsam, einem finalen Scheitelpunkt entgegen, bis er nach einem kurzen Augenblick eines scheinbaren Gefühls völliger Schwerelosigkeit kopfüber vom Dach kippte.</p>
<p>Myriaden von Gedanken überschwemmten ihn in Sekundenbruchteilen und von der Heftigkeit einer Explosion gleich. Das Gesicht seiner Frau manifestierte sich vor seinem geistigen Auge, während ihn brennender, verkrampfender Schmerz übermannte. Ihr Verhalten war nicht abweisend gewesen in den letzten Wochen, eher geheimnisvoll, mit einem leisen Lächeln in den Augen, die in unerwarteter Frische aufgeblüht waren, wie ein später, verirrter Frühling im Herbst des Lebens. Er war Fünfzig und hatte sie lange nicht mehr berührt. Kein Alter mehr für Gänsehaut und errötende Gedanken. Ein fremdes Verlangen musste sie gefangen halten, hatte er sofort gedacht. Der flüchtige Blick eines anderen Mannes vielleicht, geheimnisvoll und verheißend, für den sie heimlich ein Kleid anprobierte, dessen Versandhaus-Karton sie akribisch zerkleinert und in den Abfall gestopft hatte. Für den sie schneller als sonst und vor ihm zum Telefon gelaufen war, an dessen anderen Ende wohl möglich der Fremde war und ihr lüsterne, verbotene Dinge ins Ohr raunte, die sie verstohlen und flüsternd quittierte, während ihr Mann am Küchentisch saß und mit feinen, schnellen Strichen die Margarine vom Rand schabte, was sie seit jeher so fürchterlich pedantisch fand. Er ertappte sich bei dem aberwitzigen Gedanken, diesen Tick abzustellen und als er es bemerkte, verzog er sein Gesicht zu einem hässlichen, bereits dem Tod geweihten Grinsen, während er unaufhaltsam dem Boden entgegen fiel.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1313" title="regenhimmel100lang" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/12/regenhimmel100lang.jpg" alt="regenhimmel100lang" width="100" height="800" />Ein Geräusch hinter ihm, leise, vorsichtig, kaum wahrnehmbar, ließ ihn aufhorchen. Er drehte sich herum und erblickte einen Polizisten an der Außentreppe, in sicherer Entfernung, in geduckter Haltung, abwartend. <em>&#8216;Ich bin heute fünfzig Jahre alt geworden! Viel zu alt für dich, um das hier zu verstehen!&#8217;</em>, dachte Bessel, als er in die panischen, unschlüssigen Augen des jungen Uniformierten sah, der schwer atmend an seinem Funkgerät herumfingerte und auf Instruktionen wartete, die nicht kamen und der schließlich, von Bessels stummen, bohrenden Blick verfolgt, über die Blitzableiter stolpernd den Rückzug antrat. Bessel dreht sich erneut zum Abgrund und bemerkte mit einer für ihn befremdlich anmutenden Zufriedenheit, dass es zu regnen begann.</p>
<p>Bessel hatte heute Morgen vor dem Spiegel seine Hände betrachtet. Die Falten auf den Handrücken, die fleckige Haut, die brüchigen Fingernägel, alle Attribute körperlichen Verfalls, unweigerliche Indizien des Niedergangs menschlicher Kraft, jugendlicher Energie und Lebenslust, eingebrannt auf seiner Haut, in seinen Gedanken und Erinnerungen. Heute wurde er Fünfzig. Er drehte sich und blickte minutenlang durch die halb geöffnete Schlafzimmertür auf seine schlafende Frau. <em>Wie ruhig sie da liegt, als wenn nichts wäre,</em> dachte er. <em>Wer mochte der fremde Mann sein, wie hieß er, welcher Arbeit ging er nach? Was ist in der Tüte, die sie so sorgsam unten im Schrank versteckt hielt?</em> Er schloss die Augen, als wolle er der Antwort nicht erlauben, zu ihm vorzudringen. Er verließ die Wohnung, ohne sie zu wecken, wie ein Dieb.</p>
<p>Er öffnete für einen winzigen Augenblick die Augen. Schemenhaft erschienen gleichförmige Linien in seinem Gesichtsfeld, die nahezu sofort wieder verschwanden, wie bei dem Anblick aus dem Fenster eines schnell fahrenden Zuges. Sein Gehirn brauchte einen weiteren Augenblick, um zu erkennen, dass jede Linie ein Stockwerk markierte, an dem er vorbei flog.</p>
<p>Und dann, nach unendlich lang erscheinender Zeit im freien Fall, voller Ungewissheit und Angst, der Ewigkeit zu begegnen und doch gleichermaßen eine Erlösung von allen weltlichen Dingen zu erfahren, in einem Höllenfeuer voller letzter, wahnsinniger Gedanken, die wie Tiere in ihm kämpften, brüllten und zerrten, gefangen in einem sterbenden Körper, die verlangten, herausgelassen und ausgesprochen zu werden, bevor alles Lebendige zu Ende geht, bevor sich der Geist verflüchtigt, um seinen Platz im Nichts einzunehmen, da verstand Heinrich Bessel mit einem Male.</p>
<p>Und während sein Kopf auf dem Boden aufschlug und sich sein Gehirn über den Asphalt verteilte, während seine Knochen zu Dutzenden unter dem Gewicht seines verzerrten Körpers splitterten, sich in sein Fleisch bohrten und seine Organe perforierten, zog seine Frau sorgsam den Ausschnitt ihres neues Kleides zurecht, sah auf die Uhr und kontrollierte ein letztes Mal den feierlich gedeckten Tisch mit den Geschenken.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1312" title="mann_vor_sprung_500x" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/12/mann_vor_sprung_500x.jpg" alt="mann_vor_sprung_500x" width="500" height="352" /></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind Zombies literaturfähig?</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 08:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Wirt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein österreichischer Literatur-Wettbewerb stellt Zombies in den Mittelpunkt. Hey, warum nicht?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Night_of_the_Living_Dead?uselang=de"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1152" title="Night of the living Dead" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/zombies_nightofthelivingdead-250x250.jpg" alt="Night of the living Dead" width="250" height="250" /></a>Neulich schrieb ich in einem Nebensatz</strong> etwas wie <em>&#8220;fanden das so großartig, als hätte soeben Jesu Wiederkehr stattgefunden&#8221;</em>. Da ich mir inzwischen kaum noch selbst traue, was die Korrektheit solcher Wendungen angeht, prüfte ich das mal nach. Unter dem Eintrag &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parusie" target="_blank">Parusie</a>&#8221; findet sich bei Wikipedia neben der Erklärung &#8220;<em>In der christlichen Theologie bezeichnet Parusie &#8230; die erwartete <strong>Wiederkunft Jesu Christi</strong> am Jüngsten Tag&#8221;</em> auch folgender Hinweis:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Bedeutung: Nach christlicher Auffassung werden dann alle Toten auferstehen.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p><strong>Was das nun aber konkret bedeute,</strong> darüber bestehe ein relativ breites Meinungsspektrum im Christentum, heißt es in Wikipedia weiter. Wer in seiner <strong>sündigen Jugend</strong> den einen oder andere Zombie-Streifen im Rahmen eines Chips-und-Bacardi-Videoabends mit seinen Kumpels gesehen hat, weiß hingegen sofort, was gemeint ist: <em>Sie kommen, um uns zu holen.</em></p>
<p><strong>Zombies sind so eine Sache</strong>. Die meisten halten sie für ein Stück <strong>Schundkultur</strong>. Und doch ist die Mutter aller Zombie-Filme, der inzwischen gemeinfreie &#8216;<em>Die Nacht der lebenden Toten&#8217; (<a href="http://www.archive.org/details/night_of_the_living_dead" target="_blank">Night of the Living Dead</a>)</em> Teil der Filmsammlung des Museum of <a href="http://www.moma.org/" target="_blank">Modern Art</a>. Und Genre-Kenner werden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass die besseren Filme stets eine Bedeutung haben, die über den handlungslastigen Existenzkampf der Protagonisten hinausreicht: Militärs, die sich unverhältnismäßig verhalten; Wissenschaft, die Grenzen übertritt; oder Gesellschaftskritik wie bei den Untoten aus &#8216;<em>Zombies im Kaufhaus&#8217; (<a href="http://www.imdb.com/title/tt0077402/" target="_blank">Dawn of the Dead</a></em><em>)</em>, die äußerlich kaum von normalen Shoppenden &#8211; uns <em>Konsum-Zombies</em> - zu unterscheiden sind.</p>
<p><strong>Der langen Rede kurzer Sinn</strong>: Das österreichische <strong>Popkultur-Magazin </strong><a href="http://www.evolver.at/" target="_blank"><strong>EVOLVER</strong></a> startet unter dem Titel <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank">You´re coming to get us!</a> einen <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank"><strong>Zombie-Literaturwettbewerb</strong></a>. Dessen Jury gehört auch euer geliebter Kaschemmenwirt an, denn es geht um Zombie-<strong>Literatur</strong>. Und das ist verlangt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Zombie-Geschichte. Eine, die Hand und Fuß hat (mögen die auch noch so verwest sein). Vielleicht sogar eine, die sich in heimischen Gefilden abspielt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eben. Es muß ja nicht immer Amerika sein. Genaueres <a href="http://www.evolver.at/stories/EVOLVER_Literaturwettbewerb_05_09/" target="_blank">hier</a>. Also nichts wie hin!</p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/evolver_zombie_literatur_wettbewerb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1151" title="evolver.at - Zombie-Literaturwettbewerb" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/evolver_zombie_literatur_wettbewerb.jpg" alt="evolver.at - Zombie-Literaturwettbewerb" width="580" height="361" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Äähh</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/02/aahh/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 22:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[oben]]></category>
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		<description><![CDATA[Well, sagte der Sheriff und pumpte dem alten Clint Morrisson zweieinhalb Unzen Blei in den Schädel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/sherriff.jpg"><img src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/sherriff.jpg" alt="sherriff" title="sherriff" width="258" height="80" class="alignright size-full wp-image-885" /></a></p>
<p><em>Well</em>, sagte der Sheriff und pumpte dem alten Clint Morrisson zweieinhalb Unzen Blei in den Schädel, <em>der ääh Wind hat gedreht. Morgen wirds regnen.</em></p>
<p>Dieses nachdenkliche &#8220;ääh&#8221; ist das Leitmotiv meines dritten Western-Romans.</p>
<p>Es erscheint zum Beispiel auch auf Seite 708: <em>Schneid mir mal die Kugel aus den Bauch, Junge, wir haben noch einen weiten ääh Ritt vor uns.</em><br />
Und dann wieder auf Seite 856 ganz oben: <em>ÄÄÄ,  könnt mir auch ne andere Visage unter deinem Hut vorstellen, Memme!</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>Liebestriebe</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<category><![CDATA[liebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Weg ist sie, denn ich habe ihren Geruch vergessen. Sie hieß Schund Sandsack, und ich hoffe, daß sie heute noch so heißt, zumindest mit Vornamen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weg ist sie, denn ich habe ihren Geruch vergessen. Sie hieß Schund Sandsack, und ich hoffe, daß sie heute noch so heißt, zumindest mit Vornamen. Schund lernte mich, einen Pickelausdrücker, kennen, und sie nahm mich, wie ich war. Ohne sie hätte ich nie zu lieben gelernt. Dafür bin ich ihr jetzt noch &#8211; nach Jahrzehnten &#8211; dankbar. Danke Schund! Vielen Dank!</p>
<p>Sein kurzes Dasein kann der Mensch mit Arbeit vertun, mit Fernsehen und Geselligkeit, mit Rennwagengeschwindigkeit. Die Liebe aber setzt so viele Hormone frei, daß sie alles andere in den Schatten stellt. Raum und Zeit scheinen still zu stehen. Sie drehen sich nur noch um sich selbst, um die eigene Achse.</p>
<p>Schund Sandsack, wie habe ich dich geliebt! Dabei ging ich ganz vorsichtig vor. Ich tastete mich an dich heran, ehe ich mich gänzlich, mit Haut und Haaren, hingegeben habe. Solange sie meine Distanz spürte, mein Zögern, mühte und warb sie um mich wie das fünfzigste Haremsweib um seinen Pascha. Doch sobald sie sich im Besitz meines Herzens wußte, legte sie mich zu den Akten. Die Suppe muß heiß sein, wenn sie schmecken soll. In meinem Fall hieß das: Ich wurde kalt und ungenießbar.</p>
<p>Oh Schund, was hast du aus mir gemacht! Aus einem täppischen Bären wurde ein Liebesnarr, dann ein Verlorener. Sie schickte mich über den Leidensweg in die Wüste. Nichts als Schmerzen, von Kopf bis Fuß. Unfaßbar, tief und gewaltig der Verlust. Problem: Nichtloslassenkönnen. So muß es kommen, wenn man Menschen wie Dinge begehrt.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Miniature Noir: Bookies</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2005 15:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter J. Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[rituale]]></category>
		<category><![CDATA[trash]]></category>

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		<description><![CDATA["All right, Guilio. You´re a bookie, admit it!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;All right, Guilio. You´re a bookie, admit it!&#8221;</strong></p>
<p><em><strong>&#8220;I ain´t admittin´nuthin´, ya dirty, stinkin´cop!&#8221;</strong></em></p>
<p>Der Bulle holte weit aus und klatschte dem Streifenanzugträger eine.<br />
<strong>&#8220;Goddamn bookie trash&#8221;</strong>, murmelte er und biß in sein Schokoladen-Donut.</p>
<p>-<br />
&#8211;<br />
&#8212;<br />
<strong>Lesen Sie</strong> <a href="http://www.amazon.de/gp/entity/Peter-J.-Kraus/B001K1L7HI?ie=UTF8&#038;ref_=ntt_athr_dp_pel_1&#038;ie=UTF8&#038;site-redirect=de&#038;tag=scarewarede-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Bücher von Peter J. Kraus auf Amazon</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scarewarede-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />!</p>]]></content:encoded>
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		<title>Stirb wie ein Mann</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2005 16:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Mägdefessel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Scifi]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[enden]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
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		<description><![CDATA["Du stehst am Pissbecken. Vor Dir die Aquamat 2000-Lichtschranke für die automatische Spülung, ihre zwei Augen starren Dir auf den Sack."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Aus der Abteilung <strong>Fiese Tode</strong></p>
<p style="text-align: left;">Du stehst am Pissbecken. Vor Dir die Aquamat 2000-Lichtschranke für die automatische Spülung, ihre zwei Augen starren Dir auf den Sack.</p>
<div id="attachment_558" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-558" title="Aquamat 2000" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/aquamat2000.jpg" alt="aquamat2000" width="440" height="330" /><p class="wp-caption-text">Die tödliche Aquamat 2000</p></div>
<p>Du bist gerade am Abschütteln, da plötzlich, durch die Bewegung ausgelöst, schiessen zwei Laserstrahlen aus den beiden Glaslinsen. Sie bündeln sich genau auf Deiner Schwanzspitze, augenblicklich wird Deine Eichel verschweisst, Dein Schwanz schrumpelt binnen Sekunden zu einer verdörrten Schote. Der Sack samt Inhalt fallen ab, die Eier kugeln über den Fliesenboden und kullern in das Gullyloch für das Putzwasser, der leere Hautbeutel, sinnlos geworden, zuckt noch zwei-, dreimal, ehe er auf dem Boden verendet. Das Loch in Deiner Leibesmitte gewahr werdend, erschrickst Du, eine Herzattacke rafft Dich dahin.</p>
<p>Drum merke: Sitzpinkler leben länger! Es sei denn, eine Hand greift aus der Schüssel, reisst Dir die Eier ab, woraufhin Du jämmerlich auf dem Thron wimmernd verblutest. Bitte Spülen, next one.</p>
<p> </p>
<p><strong>Making of:</strong><br />
<em>zuerst wollt er ja was anderes schreiben, das ging ungefähr so los:</em></p>
<div id="attachment_557" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-557" title="Laser Eyes" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/am_lasereyes.jpg" alt="am_lasereyes" width="200" height="189" /><p class="wp-caption-text">Laser Eyes</p></div>
<p>&#8220;Ich bin mal eben brunzen,&#8221; mit diesen Worten verabschiedete sich W. vom Stammtisch. Am Pissbecken, im sanften Tran der vier getrunkenen Biere, der einem das Leben wie ein grosser Zuckerwatteberg erscheinen lässt, kippte er vornüber, plumpste in das Schluckloch des Beckens und wurde von diesem zur Gänze verschlungen.</p>
<p>tja blöd nur, dass mir nix eingefallen ist, was dann auf der reise durch die kanalisation so alles passiert. nur das ende war klar: der zapfhahn seiner stammkneipe hätte W. reinkarniert, gemalzt und gehopft wieder ausgespuckt. und ihn sich selbst von einer drallen bedienung, der, wie man so sagt, die möpse aus dem mieder hoppsen, also&#8230; : er wäre sich selbst als weissbier wieder kredenzt worden, weil er zwar ins das pissbecken gefallen wäre, aber eben immer noch am tisch sitzt. unglaubwürdig, aber wahr.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein typischer Scheisstag in Los Angeles (Für deutsche Verhältnisse garnicht übel)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2004 15:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter J. Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Remix]]></category>
		<category><![CDATA[amok]]></category>
		<category><![CDATA[enden]]></category>
		<category><![CDATA[global]]></category>
		<category><![CDATA[idylle]]></category>
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		<category><![CDATA[moderne]]></category>
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		<category><![CDATA[terror]]></category>
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		<category><![CDATA[trash]]></category>

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		<description><![CDATA["U.S. Says 300 Fighters Killed 
Zum Bundesliga-Auftakt gehen die Lichter aus
Job Growth Meager, Markets Stunned"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>U.S. Says 300 Fighters Killed<br />
Zum Bundesliga-Auftakt gehen die Lichter aus<br />
Job Growth Meager, Markets Stunned<br />
Schweizerische Post gibt Briefmarken aus Holz heraus<br />
Bush Defends Terror Alert<br />
Karlsruhe lässt Alcopop-Steuer passieren<br />
U.S. Adding More Oil to Reserve<br />
14-Jährige nach versuchter Vergewaltigung erstochen<br />
Poor Jobs Figure a Sharp Blow to Bush<br />
HypoVereinsbank verdreifacht Gewinn<br />
Funk Musician Rick James Found Dead<br />
Sparer in Thüringen räumen wegen Hartz IV Konten leer<br />
Abu Ghraib Was Hell, U.S. Soldier Tells Hearing<br />
Polizei suchte auf Campingplatz türkische Extremisten<br />
Few Troops Available for Darfur, U.S. Senator Says<br />
Unwetter auf Mallorca</p>
<p>-<br />
&#8211;<br />
&#8212;<br />
<strong>Lesen Sie</strong> <a href="http://www.amazon.de/gp/entity/Peter-J.-Kraus/B001K1L7HI?ie=UTF8&#038;ref_=ntt_athr_dp_pel_1&#038;ie=UTF8&#038;site-redirect=de&#038;tag=scarewarede-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=19454">Bücher von Peter J. Kraus auf Amazon</a><img src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=scarewarede-21&#038;l=ur2&#038;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />!</p>]]></content:encoded>
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		<title>Gib ein Lebenszeichen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2004 13:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[trash]]></category>
		<category><![CDATA[WC]]></category>

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		<description><![CDATA[Gib ein Lebenszeichen ... eine toiletale Photographie von Ulrich Klein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full" title="Gib ein Lebenszeichen" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/02/uk_gib-ein-lebenszeichen.jpg" alt="Gib ein Lebenszeichen" width="560" /></p>]]></content:encoded>
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