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	<title>Zarathustras miese Kaschemme &#187; TV</title>
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	<description>Blog &#38; Magazin für exzentrische Literatur</description>
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		<title>X-Factor &#8211; das Unfassbare</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 05:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Ettenauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Scifi]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>
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		<description><![CDATA[DR. JACOBSON: So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Und du weißt, ich bin seit 40 Jahren Arzt.
JOHN: Was ist es, Eric?
DR. JACOBSON: Es handelt sich anscheinend um einen Goldbarren. [Mysteriöser Soundeffekt]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ERZÄHLSTIMME: Ich war an jenem verregneten Novembernachmittag nicht so gut drauf, Catherine und ich waren in ziemlich großen Geldschwierigkeiten. Wir hatten uns mit der Renovierung unserer Wohnung und den Spenden an die Kirche und das örtliche Kinderkrankenhaus wohl etwas übernommen.</p>
<p>Ich wartete gerade in Dr. Jacobsons Ordination auf meinen Röntgenbefund. Es war nur eine Routineuntersuchung, mein Hausarzt Dr. Sinderodson hatte mir dazu geraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>DR. JACOBSON betritt mit dem Röntgenbild in der Hand das Zimmer.</p>
<p>DR. JACOBSON: Hallo John. Wie geht’s Catherine?</p>
<p>JOHN: Weißt du, im Moment haben wir ein paar Schwierigkeiten finanzieller Natur. Nun sag schon, wie ist mein Befund?</p>
<p>DR. JACOBSON: Nun ja, das ist etwas seltsam. Siehst du diesen quaderförmigen Fleck hier?</p>
<p>JOHN: Ja, ich sehe ihn!</p>
<p>DR. JACOBSON: So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Und du weißt, ich bin seit 40 Jahren Arzt.</p>
<p>JOHN: Was ist es, Eric?</p>
<p>DR. JACOBSON: Es handelt sich anscheinend um einen Goldbarren. <strong>[Mysteriöser Soundeffekt]</strong> Hast du öfters mit Goldbarren zu tun?</p>
<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kinross_Gold_-_Gold_bar_Fort_Knox.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1714" title="Goldbarren (Foto: Kinross Gold)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2011/09/goldbarren.jpg" alt="Goldbarren (Foto: Kinross Gold)" width="280" height="280" /></a>JOHN (verdutzt): Nein, eigentlich nicht. Aber Moment mal&#8230; als Kind habe ich oft in der Goldbarrenfabrik meiner Großmutter gespielt. Dabei habe ich wohl einen eingeatmet&#8230;</p>
<p>DR. JACOBS (verschmitzt): Eure Geldsorgen sind damit auf jeden Fall gelöst! <strong>[Mysteriöser Soundeffekt]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JONATHAN FRAKES: Hatte John tatsächlich als Kind einen Goldbarren eingeatmet? Meinen Sie nicht auch, dass das etwas merkwürdig klingt? Vor allem, dass er genau in dem Moment davon erfuhr, als er das Geld wirklich gut gebrauchen konnte? Oder handelte es sich nicht vielmehr um einen Engel, der ihm den Goldbarren in den Kopf gezaubert hat? Immerhin hatten er und Catherine zu diesem Zeitpunkt bereits sehr viel Geld an die örtliche Kirche gespendet, wie Zeitzeugen bestätigt haben.</p>
<p>Entspricht diese Geschichte der Wahrheit – <strong>oder</strong> <strong>ist doch nicht alles Gold, was glänzt?</strong></p>
<p>JONATHAN FRAKES lächelt verschmitzt und geht ab.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwarzes Quadrat</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Wirt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrund]]></category>
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		<category><![CDATA[angst]]></category>
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		<description><![CDATA[Das erstmals 1915 ausgestellte Bild "Das Schwarze Quadrat" von Kasimir Malewitsch ist 79 x 79 Zentimeter groß und kann als Meilenstein auf dem Weg zur Moderne gelten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das erstmals 1915 ausgestellte Bild &#8220;<strong>Das Schwarze Quadrat</strong>&#8221; von <strong>Kasimir Malewitsch</strong> ist 79 x 79 Zentimeter groß und kann als Meilenstein auf dem Weg zur Moderne gelten. Das Kaschemme Musäum der Moderne hat keine Kosten und Mühen gescheut und stellt das inzwischen gemeinfreie Werk einigermaßen exclusiv im Web aus:</p>
<div id="attachment_1497" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Malevich.black-square.jpg"><img class="size-full wp-image-1497 " title="Kasimir Malewitsch - Das schwarze Quadrat" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2011/02/Kasimir_Malewitsch_Schwarzes_Quadrat_gemeinfrei_560.jpg" alt="Kasimir Malewitsch - Das schwarze Quadrat" width="560" height="555" /></a><p class="wp-caption-text">Kasimir Malewitsch: Das schwarze Quadrat (1915, Öl auf Leinwand)</p></div>
<p>Der kühne Kasimir malte noch weitere Quadrate, unter anderem &#8220;Rotes Quadrat&#8221; (1915) und &#8220;Weißes Quadrat auf weißem Grund&#8221; (1919).</p>
<div id="attachment_1498" class="wp-caption aligncenter" style="width: 566px"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Marevich,_Suprematist_Composition-_White_on_White_1917.jpg"><img class="size-full wp-image-1498 " title="Kasimir Malewitsch: Weisses Quadrat auf weissem Grund" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2011/02/Kasimir_Malewitsch_Weisses_Quadrat_gemeinfrei.jpg" alt="Kasimir Malewitsch: Weisses Quadrat auf weissem Grund" width="556" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Kasimir Malewitsch: Weisses Quadrat auf weissem Grund (1918, Öl auf Leinwand)</p></div>
<p>Dann gingen ihm wohl die Ideen aus, und seinem Remake des schwarzen Quadrates, dem &#8220;Schwarzen Quadrat&#8221; (&#8220;in der Version von 1923&#8243;) wird allenthalben nicht mehr jener Impact zugesprochen, wie ihn das erste Schwarze Quadrat (auf weißem Grund) hatte.</p>
<p>Malewitsch starb am 15. Mai 1935, sein <em>Schwarzes Quadrat</em> wird uns ewig erhalten bleiben, ebenso wie die Deppen, die es anglotzen und Dinge sagen wie &#8220;Sowas kann ich auch malen&#8221; oder &#8220;Und das soll Kunst sein?&#8221;.</p>]]></content:encoded>
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		<title>abgehakt, abgewrackt und weggeschmissen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 15:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Velhagen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<category><![CDATA[dekonstruktion]]></category>
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		<description><![CDATA[er hatte ausgedient, wurde nicht mehr gebraucht, ergo abgehakt, abgewrackt und weggeschmissen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>er hatte ausgedient, wurde nicht mehr gebraucht, ergo abgehakt, abgewrackt und weggeschmissen .</p>
<p><embed src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2011/02/LoopAbruchNass.swf" width="560" height="304" loop="true" autoplay="true"></embed></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freunde, von denen man spricht</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 22:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Zeitgeist arbeitet: als Federhalter oder Finderlöhner, als Lückenbüßer oder Zeitzerstreuer. Der Zeitgeiz zerhackt den Tag in immer kleinere Teile, bis zur Unkenntlichkeit, bis nichts mehr von ihm übrigbleibt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>I. Der Zeitgeist</strong></p>
<p>Wohin ich auch blicke, an wen ich mich auch wende: Spießer, jung und alt, groß und klein, Bauchbürger und die, die es werden wollen. Und mitten unter ihnen der Zeitgeist, ein kleiner Geist in großem Körper, mit verfettetem, nahezu erstarrtem Mienenspiel. Dieser Herr schert sich um nichts, er überläßt sich und sein Schicksal anderen, unbekannten Mächten, die „schalten und walten, wie sie wollen“, wie er sagt.</p>
<p>Der Zeitgeist arbeitet: als Federhalter oder Finderlöhner, als Lückenbüßer oder Zeitzerstreuer. Er arbeitet, um einzukaufen. Während seiner Freizeit findet er sich in Kramgewölben wieder, in Zeitschriften und Katalogen. Oder er macht Urlaub, zu Lande, zu Wasser oder in der Luft. Kein Land, kein Erdteil, in dem er nicht auf Liegen liegt, auf Plastikliegen am Strand, verwöhnt und verhätschelt, von Zäunen und Sicherheitspersonal abgeschirmt – alles im Preis inbegriffen &#8211; abgeschirmt von Einheimischen, die vor den Zäunen verhungern und verdursten.<br />
Der Zeitgeist sieht das Elend anderer nicht. Alle seine Sinne sind auf ihn selbst gerichtet. Die anderen werden zusammen mit der Vergangenheit in die Verließe des Vergessens geworfen, immer und immer wieder, so oft sie auch ausbrechen sollten.</p>
<p>Der Zeitgeist hat mindestens ein Auto, das größte und schnellste im Kollegen- und Bekanntenkreis, trotz ständig steigender Preise, trotz allem. Mit dem Auto fährt er überallhin: zum Bäcker, zur Arbeit und in den Park, wo sich „Hansi“ oder „Hector“, sein Hund, an Enten und Langläufern austobt. Der Kampfhund ist sein bester, sein einziger Freund, denn der Zeitgeist lebt allein. Er hat keine Freunde, nur Bekannte, keine Frau, keine Kinder. „Frauen und Kinder kosten Nerven, Zeit und Geld. Sie kosten die Freiheit“, sagt der Zeitgeist.<br />
Abends, wenn er müde von der Arbeit kommt, in seine leere, weiß geleckte Wohnung, dann raucht der Zeitgeist eine Zigarette. Er raucht auf dem Balkon, er raucht bei Wind und Wetter, damit die Wände seiner leeren, weiß geleckten Wohnung keinen Schaden nehmen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>II. Der Zeitgeiz</strong></p>
<p>Er ist der kleine große Bruder des Zeitgeists, ein dürrer, abgehetzter Vogel mit fliehendem Blick. Der Zeitgeiz ist der König der Sparkünstler. Er schlägt Menschen und Zeiten in die Flucht &#8211; ganze Erdteile und Epochen &#8211; in eine fortdauernde Flucht vor dem Leben, vor sich selbst, er jagt sie vor sich her wie gehetztes Wild, wie Schlachtvieh, von Termin zu Termin, von Fluchtpunkt zu Fluchtpunkt. Kein Anhalten, kein Aufatmen. „Nur nicht stillstehen!“ heißt die Devise des Daseins, wer stehenbleibt, hat verloren.</p>
<p>Der Zeitgeiz zerhackt den Tag in immer kleinere Teile, bis zur Unkenntlichkeit, bis nichts mehr von ihm übrigbleibt. „Wie heißt meine Frau noch, und wie sieht sie eigentlich aus?“ heißt es dann. „Wie viele Kinder habe ich? In welche Klasse gehen sie?“ Selbst der Urlaub wird nicht mehr wahrgenommen, der Kurzurlaub auf Mars und Mond. Ein Tag wie der andere, Jahre und Jahrzehnte auf der Überholspur. Und plötzlich spielt das Leben einen Streich, plötzlich zieht es einem einen Strich durch die Rechnung: wenn sich Krankheiten melden, wenn das Rentenalter, der Ruhestand winkt, wenn der Tod plötzlich auftaucht. Dann zeigt der Zeitgeiz sein wahres Gesicht: das eines aufgeplusterten, falschen Vogels, eines Wichtigtuers und Hochstaplers, der einen um die besten Jahre, wenn nicht ums Leben gebracht hat.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ausgeträumt</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/05/ausgetraumt/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 22:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann Klossek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich stell es mir furchtbar vor / So ein Künstlerleben / Immer auf Tour / In fremden Käffern herumtingeln / Aufwachen mit schalem Geschmack im Mund / In geschmacklosen Mittelklassehotels]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stell es mir furchtbar vor<a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/hotezimmer_200hoch.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1136" title="Geschmackloses Mitteklassehotel (Foto:aw)" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/05/hotezimmer_200hoch.jpg" alt="Geschmackloses Mitteklassehotel (Foto:aw)" width="200" height="583" /></a><br />
So ein Künstlerleben<br />
Immer auf Tour<br />
In fremden Käffern herumtingeln<br />
Aufwachen mit schalem Geschmack im Mund<br />
In geschmacklosen Mittelklassehotels<br />
Nicht genau wissen<br />
In welcher Galaxie man gerade herumwabert<br />
An schlecht bezahlten TV-Serien schreiben<br />
Auf Autobahnen zwischen Hier und Dort<br />
Und wenn’s einem schlecht wird<br />
Nicht genau wissen<br />
Ist jetzt der Text oder der Fahrstil Schuld<br />
Abends auf der Bühne<br />
Das Highlight des Tages<br />
Die Rampensau raushängen<br />
Wissen wofür man lebt<br />
Sich kurz im Ruhm sonnen<br />
Wissen wofür man blutet<br />
Doch dann fällt er wieder<br />
Viel zu früh<br />
Der Vorhang<br />
Manchmal trifft man auf Frauen<br />
Verfängt sich in ihren Klauen<br />
Das ist manchmal schön<br />
Meistens aber nur anstrengend<br />
Dann sitzt man an Tischen<br />
Mit fremden Leuten<br />
Die meinen sie hätten Anspruch auf dich<br />
Die Unterhaltung nach der Unterhaltung erwarten<br />
Und wenn du dann müde und wortkarg<br />
Auf dem Stuhl sitzt und gähnend am Rotwein nippst<br />
Sagen sie: Den hab ich mir aber auch amüsanter vorgestellt<br />
Und dann liegst du allein im Hotelbett<br />
Und hast nicht mal mehr die Kraft<br />
Zu onanieren<br />
Was auch nicht weiter tragisch ist<br />
Weil Lust dazu hast du auch nicht wirklich<br />
Und am Sonntag willst du den Bus nehmen<br />
Abstand von der Truppe<br />
Die dir langsam auf den Sack geht<br />
Mal wieder nach Hause fahren<br />
Die Kinder und die Frauen durchzählen<br />
Und dann steht an der Haltestelle<br />
Auf der LED-Anzeige ‚Momentan von hier keine Abfahrt geplant‘<br />
Früher träumte ich auch<br />
Von so einem Leben<br />
Heute halte ich mich lieber<br />
In der Nähe von Vögeln auf<br />
Als dummdreist vom Fliegen zu träumen</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lilie in der Hand</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/02/lilie-in-der-hand/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 16:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>spule</dc:creator>
				<category><![CDATA[Miniatur]]></category>
		<category><![CDATA[tod]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Hank Saddler, Sheriff von Fartville County, sagte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Schon mal drüber nachgedacht, wie du mit ner weissen Lilie in der Hand aussiehst?</p></blockquote>
<p>Hank Saddler, Sheriff, Fartville County</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rettung der Nation</title>
		<link>http://kaschemme.de/2009/01/rettung-der-nation/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 11:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Saß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Remix]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[absurd]]></category>
		<category><![CDATA[künstler]]></category>
		<category><![CDATA[menschlich]]></category>
		<category><![CDATA[plan]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Dr. Johann Fausten unsere Bitte zur Zusammenarbeit schon an den Grenzen seiner Gehirngruft abgewiesen hatte, schickte uns sein Famulus 'Magister Wagners Zehnpunkteprogramm zur Rettung der Nation'.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em> Nachdem Dr. Johann Fausten unsere Bitte zur Zusammenarbeit schon an den Grenzen seiner Gehirngruft abgewiesen hatte, schickte uns sein Famulus folgendes Papier:</em></p>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/01/nation_258x75.gif"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-988" title="nation_258x75" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/01/nation_258x75-250x75.gif" alt="nation_258x75" width="250" height="75" /></a><strong>Magister Wagners Zehnpunkteprogramm zur Rettung der Nation</strong></p>
<p><strong>I. 	Arbeitsmarktreformen:</strong></p>
<ul>
<li><span style="line-height: 12px;">Staatsstrolche (sog. Beamte und Angestellte) sind <span style="line-height: 12px;">ins Zuvieldienstverhältnis zu versetzen</span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;">Tagessatz: 1 Ditscher sowie ein Verzehr- und ein Getränkebon</span></span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;">sofortige Rückkehr zur Hundertstundenarbeitswoche, <span style="line-height: 12px;">in schweren Ketten, bei Wasser und Brot</span></span></span></span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;">Öffentlichkeitsarbeit mit Slogans wie <span style="line-height: 12px;">„Kinderarbeit für das Kapital!“ oder <span style="line-height: 12px;">„Armut kann soooo schön sein“; </span></span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;">Herausgabe von Leidfäden mit den Titeln: <span style="line-height: 12px;">„Abnehmen im Billigstlohnbereich“ oder <span style="line-height: 12px;">„Strickmuster für Hungerkünstler“</span></span></span></span></span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;">Kündigung per Genickschuß</span></li>
<li><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;">Arbeitslose zu Pflugscharen, zu Helmen, zu Häusern!<br />
<span style="line-height: 12px;">Formt menschliche Mauersteine, Dachpfannen, <span style="line-height: 12px;">Tische, Stühle, Fernseher etc.!</span></span></span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;">Arbeitslose ins Arbeitslager!<br />
<span style="line-height: 12px;">Zu diesem Zweck Reaktivierung bereits vorhandener <span style="line-height: 12px;">Konzentrationslager<br />
<span style="line-height: 12px;">Beschäftigungsvorschläge:<br />
<span style="line-height: 12px;">Straßenbau, Flußbegradigungen, Rüstungsindustrie etc.<br />
<span style="line-height: 12px;">ohne Werkzeuge und Maschinen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></li>
<li><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;"><span style="line-height: 12px;">Nebeneffekt:<br />
<span style="line-height: 12px;">Teutonenfolklore für Touristen; gegen Entgelt Appellfolter <span style="line-height: 12px;">und Hinrichtungen</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></li>
</ul>
<p><strong>II. 	Gesundheitsreform</strong></p>
<ul>
<li><span style="line-height: 12px;">Schließt sämtliche Siechenhäuser!</span></li>
<li><span style="line-height: 12px;">Laßt Sterbeziffern die Bevölkerungspyramide zurechtdrücken!</span></li>
</ul>
<p><strong>III. 	Verkehrsreform</strong></p>
<ol>
<li><span style="line-height: 12px;">Noch mehr Autos, noch mehr Staus, noch mehr Straßen!</span></li>
</ol>
<p><strong>IV. 	Staatszielreform</strong></p>
<ul>
<li><span style="line-height: 12px;">Kanonen statt Butter</span></li>
</ul>
<p><strong>V. 	Reform der Außenpolitik</strong></p>
<ul>
<li><span style="line-height: 12px;">Krieg, Krieg und nochmals Krieg!!!</span></li>
</ul>
<p><a href="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/01/nationalplan_350px.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-858" title="nationalplan_350px" src="http://kaschemme.de/wp-content/uploads/2009/01/nationalplan_350px.jpg" alt="nationalplan_350px" width="350" height="250" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sail away</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 16:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daudieck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[experimentell]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sherryflecken fressen sich ins Polster, Schmieröl vom Discounter für die schlappe Orgie. Canderelsüß wird hingelächelt, noch Haftcreme für den Zungenkuss, doch die Spucke schmeckt salzig und nach Fusel – zu schlundig, lässt den Kehlkopf schickern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fliegender Holländer, Klabautermann, Shanty-Schmus: Her damit, nehmen wir. Auf zum Schlüpfersturm beim Kaffee-Segeln hart am lauen Wind. Mündung, lockt uns die See, das Meer, unendlich bis zum nächsten Bohrturm. Nimmt der Wind die Sehnsucht mit, bläst uns einen, treibt Liebeslügen in die Wellentäler, verweht die Romanzen ins Blaue. Alles weg wischt der glasreine Tag, wichst uns souverän die Blicke blank. Da drängen Edelstahlgefühle frischwärts auf den Ozean, wo sich die Herzen an ihnen verkühlen. Wärme nur unter Deck, vibrationsarm, kleines Wohlgefühl per Thermostat.</p>
<p>Überraschend Wetterunbilden: Böen pfeifen uns ins Gesicht, verklammen die Stirn. Kein Horizont mehr, der Ausblick verschliert. Nässe drückt unter den Friesennerz, dafür das Leben schranktrocken im Schapp, abgewickelt und weichgespült neben den Mottenkugeln mit Odeur. Die Sherryflecken fressen sich ins Polster, Schmieröl vom Discounter für die schlappe Orgie. Canderelsüß wird hingelächelt, noch Haftcreme für den Zungenkuss, doch die Spucke schmeckt salzig und nach Fusel – zu schlundig, lässt den Kehlkopf schickern.</p>
<p>Es brist weiter auf. Lage schieben, presst ungeahnte Kräfte in die Glieder, zaubert Entschlossenheit in die verfalteten Visagen auf dem Luvbord. Naturgewalt, vergessen die Fußpflege und die große Hafenrundfahrt beim Urologen: Alle werden Wikinger in einem Drachenboot, Seeleute, blutrünstige Haudegen mit Blutverdünnern im Necessaire. Die Bierflaschen in den Fäusten verwandeln sich Schluck für Schluck zu Streitäxten. Wahrschau für die Wende – Baum kommt! Der Skipper leichenblass, träumt vom Motoren</p>]]></content:encoded>
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		<title>Moderator</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Mar 2006 20:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Rüdig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[humoristisch]]></category>
		<category><![CDATA[müll]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[verbrechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Moderator! Viel Quatsch redete er, zuviel Quatsch für seinen Geschmack. Da, schon wieder ein solcher verbaler Ausrutscher. Wo ist das Gewehr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traurig blickte er zum Goldfisch hinüber. Das Fernsehprogramm war aber auch zu entsetzlich. Eine Fernsehshow schien noch die beste Alternative zu sein. Doch dieser Moderator! Viel Quatsch redete er, zuviel Quatsch für seinen Geschmack. Da, schon wieder ein solcher verbaler Ausrutscher. Wo ist das Gewehr? Ein schneller Schuß, der Fernseher ist explodiert, das Problem ist gelöst.</p>
<p>Kommissar Müller-Zufall war ratlos. Der Moderator war tot: Getötet durch einen gezielten Schuß ins Herz, mitten auf der Bühne, mitten in der Sendung. Doch die Kameraaufnahmen hatten es bewiesen, dass keiner der Zuschauer eine Waffe in der Hand gehabt hatte, als der Schuß fiel. Ein Schuß aus dem Nichts? Das gibt es nur in Kitschromanen. Ein handfester Mörder muß gefunden werden.</p>
<p>Was steht da in der Zeitung? Der unbeliebte Moderator erschossen, ohne dass der Mörder gefunden wurde? Lächelnd legte er die Zeitung nieder. Rache ist süß, sie ist gelungen. Auf dass der Mörder nie gefunden werde.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Raumzeitreise Zeitraumreise</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2004 20:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xenia.Diaz.Orejarena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deine Taste liegt schräg über meiner Taste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Taste liegt schräg über meiner Taste. Selbstvergessen masochistisch dröhne ich mir immer wieder die Songs, die wir zusammen gehört haben, in die Ohren, bis zum absoluten Sternhagelschmerz im nervenblitzdurchzuckten Hirn. Alle Energien konzentrieren sich dort, um mein virtuelles Universum leben zu lassen, denn manchmal kann ich nur dort überleben.</p>
<p>Müde sitze ich auf meinem Drehstuhl und meine Augen starren durch den Bildschirm ins Nichts.</p>]]></content:encoded>
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