willst du mein dunkler engel sein?
(10/04/20 in Lyrik| Tipps)
onkelhoste
onkelhoste
1961 Geburt | 1980 Gründung von AmA (Art meet Art). Zeichnungen und Collagen | 1985 erste literarische Gehversuche | 1990 mehrere kurze SciFi-Stories ernsterer Coleur | 1993 erste satirische Stories | 1999 www.onkelhoste.de wird geboren _|_ 2000 Erstkontakt ZYN!, bis zum Ende über 200 Texte und ein paar Cartoons _|_ 2000 Idee für Buch wird geboren, SciFi-Satire "Sonnenwind & Salmonellen" (leidlicher Fortschritt....) | seit 2001 diverse Kapriolen bei Kaschemme.de
Texte von onkelhoste:
Natürlich
Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis.
(10/01/25 in Text| Titelstory)
(10/01/25 in Text| Titelstory)
Merry-go-round
Bessel schloss die Augen und legte seinen Kopf nach hinten, als wollte er ein allerletzes Mal den Regen auf seiner Haut spüren und der Wind, der seine wenigen Haare durcheinander wirbelte, sang dazu ein Lied in seinen Ohren, dass nach Schmerz und Sehnsucht klang
(09/12/21 in Story| Titelstory)
(09/12/21 in Story| Titelstory)
Kommissar Bredenbeck steigt aus
Günzel scheuchte das Einsatzfahrzeug mit 90 Sachen die Strasse hinauf. Kommissar Bredenbeck durchsaß derweil den Beifahrersitz und stellte bei der Beobachtung seines Fahrgeräusche imitierenden Assistenten felsenfest, dass Intelligent Design keinesfalls für die Entstehnung der Arten verantwortlich sein konnte.
(09/02/28 in Krimi| Titelstory)
(09/02/28 in Krimi| Titelstory)
Kommissar Bredenbeck erhebt sich
Kommissar Bredenbeck und sein Assistent Günzel starrten gebannt auf den Obduktionstisch. Stiglmair, der Pathologe, beugte sich über den Leichnam, griff ein Skalpell, durchtrennte akribisch Muskeln und Sehnen, öffnete den Brustkorb mit einer Knochensäge und schälte schließlich mehrere Gewebeschichten ab. Dann nahm er eine Pinzette und zog vorsichtig ein großes Stück Haut ab, das er stirnrunzelnd gegen das grelle Licht einer Leuchtstoffröhre hielt.
"Am gesamten Körper auffällige Verbrennungen zweiten und dritten Grades!", nörgelte er ins Diktiergerät. "Alle lebenswichtigen Organe wurden entnommen. Außerdem ...
(07/01/28 in Krimi)
(07/01/28 in Krimi)
Prime Time 2045
"Die ewige, immerwährende Wahrheit ist tot. Kein Mensch glaubt mehr an einen Gott, den man nicht sehen kann und der einem nicht hilft, wenn's mal kneift. Klar?"
(05/06/15 in Scifi)
(05/06/15 in Scifi)
Ländliche Idylle, Sonntag
"Die ersten Sonnenstrahlen krallen sich mühsam und kraftlos am Gebirge fest und ziehen sich schnaufend über den Grat, um auf der anderen Seite geräuschvoll in ein karges Tal zu kotzen..."
(05/05/28 in Text)
(05/05/28 in Text)
Mein erster linker Fuß
Die Bühne ist mittig durch eine Wand geteilt. Links ein Schlafgemach, rechts eine Küche, in der eine alte Frau Putzarbeiten ausführt. Die Einrichtung ist schlicht, aber nicht schäbig. Keine Musik.
Der Mann wird langsam wach. Er dreht sich eine Weile mit halb geschlossenen Augen im Bett hin und her, als könne er das Unvermeidliche noch ein wenig hinauszögern. Er vermeidet es, zum Wecker zu sehen, diesem unerbittlichen Sklaventreiber, der auf seinem Nachttisch ...
(05/01/29 in Story)
(05/01/29 in Story)
Mein eigenes Tagebuch
Eins
Joseph Pillermann ist zeitlebens ein komischer Vogel gewesen, der seine genialen Gedanken aus Überzeugung nur auf nackter Haut hinterließ. So drang er oftmals in öffentliche Bäder ein, kramte umständlich die Brust einer beliebigen Schwimmerin hervor und notierte ein paar kurze Sätze darauf, bis er sich regelmäßig mit dem Thema der Einwandbehandlung herumschlagen mußte.
Zwei
Ich gebe hiermit zur Kenntnis, daß ich es nach all meinem Engagement zutiefst bedauere, daß sich bisher kein einziger Mensch über den tieferen Sinn des Begriffs der "doppelläufigen ...
(04/10/15 in Text)
(04/10/15 in Text)
Kommissar Bredenbeck pfeift
Kommissar Bredenbeck saß an seinem nußbaumfarbenen Schreibtisch und wippte nervös wippend mit dem Oberkörper vor und zurück, unfähig, auch nur einen einzigen Gedanken beim Schopfe zu packen. Ein fahles Licht kegelte aus einer von vielen Jahren gebeugten Schirmlampe auf eine kleine transparente Plastiktüte, in der sich ein Etwas befand. Sein unwohler Assistent Günzel trat verlegen mit einem Bein auf dem Anderen herum. Der Kommissar sah zu ihm auf, seine Augen genretypisch zu schmalen Schlitzen verengt.
"Was sagen sie dazu, Günzel?", fragte ...
(04/02/28 in Krimi)
(04/02/28 in Krimi)