Text
Hier starren dich Flecken von Rasen wie grüne Grimassen aus den Schneehaufen an, lachen dich aus.
Sie liegt rücklings auf mir und stöhnt. Ich spüre ihre junge, weiche Haut, die sich auf ihren Engelsflügelchen wegen des Sonnenbrands abschält, spüre das lange, über mich hingebreitete, gelockte Haar und die Kuhle ihres Rückgrats, die rauhe Hornhaut an ihren Füßen, die sich in mich stemmen.
Natürlich wird unser Held auch in Teil Zwei einen für Normalsterbliche unlösbaren Auftrag annehmen, dessen Inhalte eigentlich so gar nicht in Einklang stehen mit seinem rudimentären Moral- und Demokratieverständnis.
Ich sitze zuhause, ich sitze zuhause im Sessel und lese. Ich lese ein Buch, ein gutes Buch über das Gute. Ich lese und lese, und zuletzt glaube auch ich, ich, der Gläubige, der Bekehrte, ich glaube an das Gute: zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Er hat also seine ganzen Schleimhäute voll von diesem Leipziger weißen Teufel und denkt noch:
Ich könnte da runter und mir ein Bier holen, bevor die ganzen bändertragenden Schaumschläger einen Geschwindigkeitshügel vor dem Tresen bilden und mich noch wütender machen als ich schon bin
Ich gehe in das Land hinein und sehe. Ich gehe in die Stadt hinein und sehe.
Aha, ihr habt also die Feuchtgebiete wiederentdeckt, das feminine Lust- und Frust-Biotop – unterm Schlüpfer wird’s schlüpfrig, hurra. Feuchtgebiete?
Hochnäsiges junges Fleisch vor mir, am Mittelmeer. Wenn sie nur ihre Fressen hielten und ihre Finger vom Radio ließen!
Kindermörder, Pädophile, Raucher, Aussteiger, Warner, Besserwisser, Jammerlappen, Normalos, bloß nicht!
Vielleicht wurde die Ehe vollzogen, das war früher noch üblich, möglicherweise gegen den Willen deiner Mutter, auch das war nicht selten.