Feierabend…
Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,
entwichen aus der nahen Bäckerei.
Ich geh nach Haus. Die Gasse schweigt wie tot.
Und Fenster blicken müde aus St. Nikolai.
Im Hinterhof: Geruch von frischem Brot,
entwichen aus der nahen Bäckerei.
Die Stammtischphilosophen trinken still. / Der Bürger darf sich seine Meinung schenken / und endlich ruhig fernsehn, wann er will.
„Verfall! Die Bäume haben keine Lust mehr. / Wie alles welkt. Man müsste traurig sein.“
Mit dem Kambodschaner kann er sich unterhalten. Spark gefällt es, auf die unbewegte Miene vor ihm einzureden, er könnte sich keinen besseren Gesprächspartner vorstellen.
+++ C.v.D. (am Mobiltelefon): Jochen, Jochen, melde Dich! Haste was?
+++ Jochen (atemlos): Du, Dieter, das hat geklappt. Von der Oma hab ich ein Bild von dem Kerl gekriegt, wie er im Kindergarten ein Plüschtier quetscht. Und dann haben wir noch zwei, drei Fotos von seinem Fahrrad.
Mir ist nach fetten Prodigy-dawn-epic-fickt-euch-Triphop-Bässen, nach krank-heroischem Esprit und morgendlichen Taulichtmessen.
Aha, ihr habt also die Feuchtgebiete wiederentdeckt, das feminine Lust- und Frust-Biotop – unterm Schlüpfer wird’s schlüpfrig, hurra. Feuchtgebiete?
So stehst du gut. Balance kommt aus der Mitte. / Den Blick nach vorn. Die Welt hört auf zu drehen. / …
Entspanntes Rühren in Mojitoresten. / Sechsuhrgelaüt / und Hunger auf was ganz unbändig Ganzes.