Die Tochter der Nachbarn (Bint el-Geran)

Ihre Kleider sind zerrissen, aber doch so fein, ihr Haus so schmal, doch ihr Kleiderschrank schreit Gigantomanie , Ihr Leben so schnell, doch sie so klein, ihre Extase so groß wie tausend und ein Berlin.

Sanssouci Marmor oder Stein, ein kleines Haus in einer Metropole, ist das nicht fein? Gelbe Fassaden voller Prunk, leere Zimmer und Stuck. Was ist die Heilige Stadt ohne Dornenkrone und gerintes Blut?

Im Morgenrot kehrst du heim, doch siegreich wirst du im nächstgelegenen Land sein.

 

Eines Morgens wachte die Tochter der Nachbarn in ihrem Haus alter Bauart auf , das römische Gelb der Metropole scheint durch das Fenster , das Reich ist groß, die Tradition gebührt das Wort.

Als sie das Fenster öffnete, wunderte sie sich, warum heute die Elektrische so spät an ihrem Apartment huschte, eigentlich hat sie sich an den Antlitz der neuen motorisierten Elektrischen gewöhnt, schnell sollte sie sein und bis zum Morgenrot sollte sie laufen, versprach man.

Aber das ist alles egal, die Abendgalerie ruft , da wird sich schick paupariatisch in Schale geworfen, die Resultate sind wie immer phänomenal.

Die Welt definiert sich Abends nur durch eine Währung, nämlich dem, was möglich ist und dem, was möglich werden kann und ihr als wohl betuchte Tochter mangelt es wahrlich an keinem der beiden.

Sie ist ein Günstling des Lebens , der sich seine Meriten durch seine bloße Existenz verdient hat.

Ihre verpeilte Natura ist ein Symptom des Sanssouci, also jenen kreativen schönen Dingen die sie umgeben und denen sie wie Adam und Eva im Garten Eden wenig Beachtung Schenkt, trotz der erschreckenden Tatsache, dass jene Dinge die sie so rabiat behandelt ihre lebensadern sind so wie der Garten Eden für Adam und Eva.

Ihre Eltern kamen in ihr Zimmer herein , sie waren voller Stolz auf ihre so phänomenal ausstrahlende Tochter, man könnte prosaisch sagen, sie habe die blauen Augen ihrer Mutter. Mit verwunschenen Augen betrachten sie ihr so in Szene gesetztes Kind, schon bald wird ihre Tochter dieselbe Rhetorik erben wie ihre Eltern, trotz ihrer so feierlich verkündeten Differenzen. Letztendlich sind die Fäden des Geflechts ihres Standes aus Blut.

Mit den Anbruch des Abends begannen auch schon festivitäten, die Natura der Menschen schlug von einer Minute auf die andere um, nun galten die Gesetze der Sterblichen nicht mehr die Extase umhüllte alles und jeden wie ein frommer Schleier , der Mensch entsagt sich seiner Natur und wendet sich einem hemmungslosen pervertierten corpus mysticum, er lebt als einen Körper allein der Extases Willen.

Und die Extase ist der Motor der Tradition, sie treibt ihre Auslebung an und haucht ihr den „Nus“ , einen sich ständig immer wendenden und metamorphosen Geist.

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ma hu alsayfa, ma hu alshata’u, ma hu alhafla, ma hu aleabdu, ma kanuu sabeat ‚aw easharatan, ma hi alfadilat ‚iin lam takun alhuriyatu?

Die Epigonen der Nacht

Immer zur späten Stund nehme ich eine Zigarette in meinen Mund.

Spüre den Hauch ihres Nus, verschwindet jeder Verdruss.

Steht sie unter Verschluss, ist’s, als wäre die Weltfabrik im Überdruss.

So vermag ich nicht mehr zu sprechen, bis die Allerheiligste vorbeikommt , und mir einhaucht ihren Nus.

 

Das rote Licht der Metropole bei Nacht gab den Ton an, nun war alles modern, der Stuck ist im Nachtmantel verschwunden , nur die modernen gigantomanischen Gebäude ragen wie Potentaten aus der Metropole heraus.

Und in einem dieser Gebäude nun versammelten sich jene Günstlinge des Lebens , jene modernen Narodnikis, um sich dem pervertierten Corpus mysticum hinzugeben.

Zunächst trennte man sich von seinem chauvinismus, nun da die Mostazafin , die armen und entrechteten, wie Tauben aus den Temple flogen und Günstling an Günstling steht , bedarf es keine falsche Scheu und keinem Gedanken daran was wäre wenn man selbst unter der Räder dieser armseligen Kaste landet.

Die Paradomanie griff um sich, jeder wollte mit seinem Pauperismus scheinen , jeder wollte seines Nächsten Potentaten sein ohne die Bürde, die sich solch einen Autokraten immer aufzwingen.

Nun versucht man mit vollen Roten Lippen und gerade zu jakobinisch herzlicher Brüderlichkeit anzuecken.

Solange die Musik läuft und das Meer schwimmt , geht die Extase weiter, hier münden alle Arten, alle Währungen der Kreativität wie Flüsse in einem Meer.

Gewiss der Tradition, ihr gebührt jedes Handeln und jedes Wort.

Der moderne Schein trügt, jenes Bollwerk des pervertierten Corpus mysticum , das Extatische und die Tradition sind wie die gigantomanischen Potentaten der Metropole geschmückt mit den Reichtümern alter Zeit, mit Gold und Rubin verziertes Kreuz und glänzend kalter Knute , Reliquien denen ihre Herren besondere Zuwendung versprachen, den an ihnen hängten sie ihre Herzen, ganz zum Argwohn ihrer Sprösslinge, so der Schein zumindest.

Gewiss, Gottes ist der Orient! Gottes ist der Okzident!

Wie soll sich in solch einem komplexen Geflecht an Tradition und Extase ein Mensch wie die Tochter der Nachbarn zurechtfinden? Das tut sie nicht, ihre Kreativität, um genauer zu sein, ihre unglaubliche Schönheit ist ihre Währung, und sie hat viel davon und sie weiß diese Währung auszugeben , jene Kompetenz wurde ihr in die Wiege gelegt. Ihre Schönheit wird die Welt retten, dennoch bleibt sie ein Untertan des Extasenjochs.

In der Welt der Orthodoxen ist sie jene Autorität, die definiert, was möglich ist und was möglich gemacht werden kann, sie definiert nichts weniger als die Tradition selbst. In diesem bürgerlichen Trauerspiel vermag sie mehr zu sagen als zu hören , die Abendgalerie mit all den diversen aber doch wohlweislich assimilierten Gestalten liegt ihr zu Füßen, sie ist der Weltgeist zu Pferde.

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kanat habibati alshaqra‘ nahran min al asalai, hayataha maliyatan bil al’ahlami, manzlan maliayyan bil al’asnami

Die Siegreiche (???????)

Kairo steht in Glanz und Gloria , ihre gold-schwarzen Haare zieren den Harem.

Der Sieg ist uns gewiss, ihre blauen Augen sind unser Emblem, ihre gold-schwarzen Haare, unser Banner, der Sieg ist am Muharram.

 

Als er die gigantomanischen Potentaten seiner Zeit vor sich erblickte, erstarrt in Stein , doch so prächtig schrie er auf : „Soldats ! Du haut de ces pyramides, quarante siècles vous contemplent.“

Mit derselben Ehrfurcht blickte sie eins runter von ihren gigantomanischen Potentaten. Heutzutage begegnet sie der tödlichen Konfrontation mit dem gigantomanischen mit furchterregender Gelassenheit.

Sie siegt, egal wie schwer das Joch auf sie ist, vielleicht siegt sie ja gerade, weil sie sich der Extase total unterwirft?

Ihr Körper ist der prächtige Fluss, der weder Anfang noch Ende kennt , der weder Tag und Nacht kennt und alles mit sich zieht , er reiht sich ein mit Gigantomanen wie dem Nil.

Aus den zirkeln der konspiratorischen bourgeoisie, der modernen Narodnickis ist sie jene Schillernden Persönlichkeit die erkannte das zum Erhalt des Sanssoucis man über die Mauern schauen muss und es erschauderte sie.

Am Ende des Tages ist zwischen dem Erhalt des Weltlichen und der Anbetung des Transzendentalen ein schmaler Grad, nein beides bedingt sich, es kann eine totale Befreiung vom Weltlichen ohne das Allheil im Transzendenten zu finden.

Jene Tatsachen spielen sich nicht im Raum des weltlich Logischen , sondern in dem des kreativen Transzendenten. Der Nus, der Weltgeist beherrscht alles und jeden, er haucht den Atem des Lebens, den schöpferischen Geist, der alle vom Weltlichen hinweg schwemmt. Er ist der Schutzengel der Reichen und das Schwert der Mostasafain. Wahrscheinlich ist er zweischneidig!

Der Tochter der Nachbarn ist keine Regung zu verzeichnen , sie läutet die Abendgalerie ein. Ihr Gesicht weiß wie Schnee , so erkennt nichts und niemand, was sich dahinter verbringt, ist es überhaupt von Wert, Gott weiß? Ihr Körper geformt von ihrer Schönheit wie ein Fluss von seinen Ufern. Sie ist in ständiger Bewegung, nie rastend immer weiter , so wird das Rad nicht auf sie fallen wie einst auf den Mostasafain. Es ist weniger die Nacht, die die Natur der Menschen verändert, es ist die Tochter, sie ist die Nacht und die Nacht ist die Tochter. Der Grund warum die Narodnikis die Nacht bevorzugen ist dem verschuldet das die Mostasafain ohne den Stuck der Gebäude sich nicht Orientieren können und sich von den gigantomanischen Potentaten erschlagen fühlen, so müssen sie nachts an den Rockzipfel der Tochter hängen, sonst wird ihre Mutter der Abgrund sein. Und was lässt sie wissen, was der Abgrund ist? Der Nachtmantel. Diese Tatsache muss ihr bewusst sein, als sie die Hände dieser Armen und Entrechteten hielt und sie mit ihrer Schönheit in ihren gigantischen Potentaten herein lockte.

Die Tradition ist herrlich, die Tochter steht auf allen Hügeln über alle Berge. Sie erfreut sich an allem schönem, insbesondere an sich selbst. Die Unterhaltungen ziehen an ihr und sie lässt sich gerne ziehen, ihr Gesicht steht im viktorianischen weiß, sie wird jeden Tag hübscher.

Sie ist frei und zügig, leicht aber nicht fügig, sie ist die Epigonin der Kaiser und ihre größte Lehrerin.

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antahat alharb waead al’ahibaa‘. Aldaabit, kasba, khasira, tazawaj alnaharu, binaa’an min alhutama, ahaba alwatana.

Die kleine Petra

Dem Demagogen zum Trotz feiert sie im Protz, lebt in einem Schloss, liebt die Kost, lässt alles liegen, so wird sie schlanker , Herr bewahre, mach sie nicht schwanger.

Gott ist in seinem Himmel, alles ist in Ordnung mit der Welt.

 

Der Abend neigt sich dem Ende zu. Der Leuchtturm der Extase erlischt für heute und die Tochter der Nachbarn sieht nun den Stuck aus dem Fenster, die Nacht hat sich ihren Mantel entledigt und wendet sich nun dem Morgenrot.

Nun heißt es, sein Allheil im Okzident , der Straße, der Büros und Skylines zu suchen. In manch einer Ecke jedoch ist immer Nacht, ist immer Extase , dort wo jene Tradition überwiegen , dort wo Nacht auf Morgen trifft.

Die Welt des Morgens ist geprägt vom Schauspiel. Jeder hat seine Rolle , von den Mostasafain bis hin zu den Narodnikies. Eine Welt, die sich jeglicher Richtung und jeglicher Ideologie und Glauben entledigt hat und nun alleine von der Symbolik lebt. Was einst die wiedergeburt der schönheit der entledigung weltlicher Begierden sein sollte endete in einer unglückselige Fehlgeburt. Gott, wenn es nicht für die Tochter wäre, dann wäre alles längst verronnen.

So verließ sie die gigantomanischen Potentanen , wechselte vom zerrissenen ins wohl Betuchte und machte sich unter Völkern.

Das Büro , genauer gesagt das „deuxieme bureau“ , ist ihr Arbeitsplatz. Hier fabriziert sie nichts weniger als die Symbolen, die ihr Geflecht die Günstlingsposition sichert. Es ist alles eine künstlerische Darbietung, welche die Gesellschaft in eine selektive Parental Beziehung führen soll. Dafür werden die verschiedensten Formen und Farben verwendet welche alle kontextualisiert an alles und jeden haften, genau wie die Requisiten eines Schauspiels und unfähig sich die Farben vom Leibe zu waschen , spielt das Volk mit. Dies ist es, was das Reich so groß machte, jeden das seine , jeder seine Farbe und seine Form , bis die Nacht kommt und sie jeden Blind macht und jene Formen und Farben in Obskurität fallen.

Wohlbetucht heißt nicht nur wohl gekleidet, sondern auch wohlhabend. Das Wohl liegt in ihren Händen und das zeigt sie auch in ihrer Kunst. Die Symbolik der allseits kümmernden „Mutter Nation“ ist ihr bislang bestes Werk. Sie wurde aus ihrer Rippe geboren , die „Mutter Nation“ ist ein Abbild ihrer selbst. Sie zeigt nichts anderes auf als die Bourgeoisie der Frau. Jene weibliche Gestalt, die unter dem Joch der Allgemeinheit leidet, um ihr kostbarstes Juwel zu bewahren, welches sie verdeckt unter ihr rotes Kleid schimmern lässt. Ob Diamant oder Dolch, niemand weiß , was sich darunter verbirgt. So vermag niemand mit seiner Hand zu greifen, was nicht sein ist.

Ihre zwei schwarzen Katzen zieren ihr Büro, Vorboten Ihrer Schönheit und kühlen Entschlossenheit, jene Attribute, auf welche die Nomenklatura ihre Macht stürzen. Es ist noch niemandem klar, aber die Tochter der Nachbarn hat wie die Katzen die Herren der Nomenklatura in ihren Bann gezogen, sie sind Vasallen der Schönheit.

Die neueste Tradition ist jene der Bourgeoisie der Frauen. Ein an sich aus Leid geborenes archaisches System , welches sich in einer mehr oder weniger „diskursiven Tradition Kultur“, die sich von einer Orthodoxie nährt, ihren Platz sucht. Bei den Frauen schließt sich der Kreis von den Wohlhabenden Narodnickies bis zu den armseligen Mostasafaien, in vielerlei Hinsicht bilden sie eine Einheit gegen allen Regeln der Natur, so scheint es.

Und diese Tradition erlaubt es ihr, der Stagnation zu entkommen, Licht auf Licht , wer dem Mondlicht der Nacht folgt, landet in ihren Armen.

Der Erfolg lässt sich sehen , sie hat sich ihre Meriten an der Nomenklatura verdient und somit den Fortbestand ihrer Familie gesichert, dennoch wird sie sich niemals damit zufriedengeben im Gegenteil, die Hinwendung ihres Schaffens zum reinen Fortbestand ist wie ein Stachel im Fleisch, es ist erniedrigend und Animalisch wie ein Tier. Wahrlich müsse es etwas Größeres geben, etwas was außerhalb der Befriedigung des weltlichen Bedürfnisses nach Fortbestand liegt, etwas was rein in der Kreativität liegt. Es ist nichts anderes, was sie sich ersehnt und mit aller Kraft sät als schillernde Berühmtheit und Genealogie zu den Größten, Kind und Mutter will sie sein.

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abnat albarbar, ‚ajmal bint, ‚ahabat alhayata, ‚akhadhat alhalwaiat, farisat alhub, ida matat tamut alhub.

Die Alte vom Berge

Von Beirut bis Basra füllen sich die Flüsse mit goldenen Fasern. Zieren die Zedernbäume bis tief in den Sümpfen hinein , weckt es, was noch im Schlafe weint.

Goldfasern aus blondem Haar geformt haucht den Sterbenden, was es zum Leben braucht.

 

Die Tochter der Nachbarn stand von den harten Holzbänken der Kathedrale auf, kniete sich hin und faltete ihre Hände gen Himmel. Sie schwört bei dieser Stadt „oh, du gelobtes Land! Egal wie viele Sternschnuppen auf dich einprasseln, du bleibst standhaft. Der Herr sah dich als sein Land! Wie viele Kinder gebarst du ihm? Wie viele heilige? Wie viele begruben ihre Kronen und Kriegsbeile? Du hast sie erfüllt mit Herz und Verstand, doch war der Sieg immer fernab. Trotzdem hielten wir an dich in bitterster Stund und gaben unsere liebsten Töchter in deiner Gunst.“

So wandte sie sich Richtung Altar, um die Oblate anzunehmen, die wie Schneeflocken auf ihrer Zunge zerschmelzte.

Sie lief durch die Stadt Richtung Haus, das Volk defiliert vor der Kathedrale , ihr allerdings bietet dieses Schauspiel kein Refugium, eher steht es als Testament Ihrer eiskalten Einsamkeit an der Spitze einer hemmungslosen und gleichgültigen Gesellschaft . Sie erkannte die Widersprüche und Ausweglosigkeit des von ihr konzipierten Gebäudes , der Entsagung des Materialistischen, die Hinwendung zum gigantomanischen, all dies zeugt von einer tiefen Wankelmütigkeit, einer, der niemand gewachsen ist. Wenn sie nicht aufpasst, fällt sie unter den Rädern. Sie ist vom Versagen ihres Heiligen, aber doch so schrecklichen Experiments gezeichnet, so scheint es. Jedoch in ihrer nahezu mystischen Einsamkeit , ihrer Entrückung , sieht sie ihr Scheitern sich vom übel des Mormons zu trennen , die Bestätigung ihrer Auserwähltheit im sinne eines sich ständig immer wendenden und metamorphosen Weltgeistes. Auf obskurer Weise und allen Übel zum Trotz geht für die Tochter der Nachbarn die Sonne weiter auf. Für die anderen schlägt die Schicksalsstunde, was möglich ist und was noch möglich gemacht werden kann. Also sprach Zarathustra und verließ seine Höhle, glühend und stark wie eine Morgensonne, die aus dunklen Bergen kommt, so Nietzsche, so die Tochter. Im Licht, so sagt man, offenbart sich der unerbittliche Charakter der Tochter. Mit ihrer Schönheit zieht sie die Menschen in schlimme Tortur, bis sie zu Zombies eines hemmungslosen Konsums ihres Schir unerschöpfbarem Glücks, zum Sklaven des Extasenjochs werden.

Und so scheint sie auch, wenn der Rest den Atem hält, ihr ist der Sieg selbst im Angesicht der Katastrophen bewusst, sie weiß was das Desaster ist, doch ist sie einsam. Lebt sie in ihrer Okkultation des Lebens willen oder des Schaffens willen? Wenn sie des Lebens willen lebt , dann ist sie wahrlich schon zweimal gestorben!

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ya haris, ‚ana alfaris! ahm ‚al daar, ya raba, lan ‚akhsar. biasm aljiran, ‚uqbil kursia alhakimi. ya raba, samihini.

Nouruz

Ost, West, der Herr stach ins Nest. Flohen die Hornissen in Schwärmen, glaubten sie, sie seien scharf wie tauschend Schwärter.

Da erzürnte es den Herrn, der hob ein Schwert und riss alle bis aufs Herz.

Aus dem Schmerz wurde ernst , aus den Herzen wurden Kerzen. Sie brannten für Tausend Jahre , Gottes Erbe.

 

Die kleine Tochter nähert sich dem Licht, das Fenster weit gerissen standen dich Nachbarn gerissen. Die Stunde ist gekommen, wo das Leid der Mittelmäßigkeit sich auf die Obrigkeit entlädt. Theater hin oder her, wenn das deuxieme bureau nicht jeden Tag einen neuen Sonnenuntergang liefern kann, dann wird sogar die „Mutter Nation“ zur hure Babylons. Die sich unsterblich geahnten Herren der Nomenklatura vergangen sich in einem letzten Akt der Schauspielerei im vaganten Büro , aber auch sie wussten nicht was das Desaster ist und so geschah es um sie , sie wurden selbst zum Teil des Schauspiels , zum letzten Akt, die Fernsehen waren rot. So verließ die Tochter das Land und die Stadt, auf der sie so feierlich geschworen hat, sie sei standhaft. Ihr allheil geschändet so der schein doch war sie heiter , so müsse sie nicht eingehen, die Erkenntnis das system sei schon immer inflationär war ihr nie verborgen, man könne sagen sie sei der Engel der das Leid in Angesichts des Leidenden Gelindert habe , aber nie abgeschafft habe , am leid der Menschen hing der Schleicher ihrer Schönheit, ihre Schönheit war ihr tägliches Brot und ihr Fell Mäntel , ihren Ofen und ihre Dächer ihre Schönheit solle sie Retten und das tat es auch , warum versagt sie? Die Rhetorik kann und wird sich nie dem Inhärenten Wert des Seins und des Seienden unterordnen, jede Handlung und jede Idee und jeden Gedanken will mehr sein als es das Wort vermag zu beschreiben, jedoch kann sich ein Schauspiel nicht zur Realität werden und ein Muster nicht seine Farben und Form ändern ohne was anderes zu sein, genauso wie ein Gebot kein Gebet sein kann. Und so versuchte das Büro alles zu sein und wurde nichts , erst verlor es seinen Inhärenten Wert und nun hat es seine letzte Bastion, die Rhetorik selbst im Obskurantismus verbannt, verloren. Die Tochter der Nachbarn allerdings war dem nicht gleich, sie war geübte der Rhetorik der Schönheit und trägerin ihres Inhärenten Wertes, sie war die lindernde Braut der Mostasafain und die unerbittliche Hand des Weltgeistes, sie ist tremendum et fascinosum.

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A?b?n? ba??dan ?an bil?d al-qahri wa-l-kabt

Ba‘?dan ‚an mad?natina allat? shabi’at mina l-mawt

Nizar Qabbani – ??????? ???????? (Al-Qa??dah al-Mutawa??ishah)

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