Zwischenbetrachtung…
„Du lässt die Männer kommen, lässt sie gehen. /
Ob einer treu war, weißt du nicht genau. /
Du bist vom Kopf bis zu den Zeigezehen /
der Inbegriff der ganz modernen Frau.“
„Du lässt die Männer kommen, lässt sie gehen. /
Ob einer treu war, weißt du nicht genau. /
Du bist vom Kopf bis zu den Zeigezehen /
der Inbegriff der ganz modernen Frau.“
„Schlurfschritt. Kapuze. Hände in den Taschen. /
Und immer einen Reim. Seit vielen Lenzen. /
Stets kategorisch hart am Schaum, im raschen /
Irrwechselgang versteckter Eloquenzen.“
…
aber du kannst nicht sagen
was heißer brennt
deine versengten Ohren
oder der Drehzahlmesser
und das amüsiert dich
…
„Vorm Fenster malt der Herbst sein Grau-in-grau. / Kapuze, grüner Tee und irgendwas, / das Ordnung hält. Ich wipp im Takt und schau …“
Er drückt sich durch die
knallharte Lackholztüre
und entknöpft seine
Hemdmitte mit
spitzen Fingern …
„In solche Augen möcht ich manchmal schauen: / die irgendetwas wissen und nicht flunkern, …“
„Der Tag verweht in herbstlich-buntem Schweigen. / Durch flacher Balustraden Gleichmaß loht / der Abend …“
„… wenn ihr der Sinn danach steht / schaut sie ihren Arsch an / eine halbe Stunde / drückt und knetet sie darauf herum …“
„Den Kopf, den wir uns machen, wird’s nicht kosten. / Verrückte Welt. Wer käme darin klar? / Das kleine Glück steht stets auf morschen Pfosten:“